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Spende des Kiwanis-Clubs

"Kein Kind ohne Mittagessen"

03. April 2010 | Von amp

4 000 Euro für Kinder: Peter von Lucke (von links) und Dr. Wolf Vogelreuter übergeben die Spende an Wolfgang Gruchot, Albrecht Dudy und Rebecca Wiechmann. Foto: alina kronenberg

Kiwanis-Präsident Dr. Wolf Vogelreuter übergab der Heinrich-Harms-Schule eine Spende von 4 000 Euro für die Offene Ganztagsschule.

Hutzfeld. Zwei große Schecks, die ein Schuljahr lang helfen: Der Präsident des Kiwanis-Clubs Ostholstein, Dr. Wolf Vogelreuter, übergab am Montag in Begleitung des Kiwanis-Mitgliedes Peter von Lucke eine Spende von jeweils 2000 Euro an die Offenen Ganztagsschulen (OGS) Hutzfeld und Malente. Die Rektoren Wolfgang Gruchot (Schule an den Auewiesen Malente) und Albrecht Dudy (Heinrich-Harms-Schule Hutzfeld) nahmen das Geld in Empfang.

"Kein Kind ohne Mittagessen" sei ein Ziel, das Kiwanis mit dieser Spende erreichen wolle, sagte Vogelreuter. Das Geld soll Kindern aus sozial schwachen Familien die Teilnahme am Mittagessen und den Aufenthalt in der Offenen Ganztagsschule ermöglichen.

"Kinder, die nicht bezahlen können, gehen beim Essen leer aus. Es können auch keine Ausnahmen gemacht werden", erläuterte die Leiterin der OGS Hutzfeld, Rebecca Wiechmann. Ein Essen in der Offenen Ganztagsschule kostet 2,50 Euro.

Dieses Geld wird Kindern auf Antrag ihrer Eltern erlassen, wenn diese in Geldnöten stecken. Von 66 Kindern in Hutzfeld nehmen aus zehn Familien zwölf Kinder die Hilfe in Anspruch, in Malente sind es von 45 Kindern um die zehn, ergänzte Gruchow.

Man müsste betroffene Eltern besser erreichen können, sagte Martin Liegmann, stellvertretender Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Ostholstein. Der Kinderschutzbund ist Träger zahlreicher OGS im Kreis, darunter auch in Malente und Hutzfeld. Es sei nicht auszuschließen, so Liegmann, dass viel mehr Familien die Hilfe brauchten, sich aber nicht meldeten.

Der Erfolg der OGS in der Gemeinschaftsschule in Malente beweise, dass eine Betreuung nach der Schule nicht nur für Grundschüler wichtig sei, betonte Wolfgang Gruchot. Durch die Spende des Kiwanis-Clubs, die durch verschiedene Veranstaltungen erwirtschaftet wurde, werde nun auch sonst benachteiligten Kindern für etwa ein Schuljahr dieser Service ermöglicht.


 

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