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Die "Grüne Giraffe" für das Backhaus in Passade
Preisverleihung an die Passader Bäckerei: Biobauer Gerhard Göttsch, grüne stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Friebl, Robert Habeck, Geschäftsführer Olaf Knickrehm, Monika Heinold und grüne stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag Regina Jäger freuen sich.
Passade / Eutin. "Vom Brötchenverkäufer zum Geschäftsführer, das ist der amerikanische Traum", sagte Gerhard Göttsch und grinste. Mit dem Geschäftsführer meinte er Olaf Knickrehm, der bei ihm 1992 als Brötchenverkäufer anfing und heute als Mitgesellschafter die Bioland-Bäckerei in Passade leitet. 70 Angestellte hat die Bäckerei inzwischen. Die Bäcker aus Passade sind auch auf dem Wochenmarkt in Eutin vertreten.
Es ist tatsächlich der Pioniergeist seiner Frau Susan, einer Amerikanerin, gewesen, der die Bäckerei groß gemacht hat. Ja, die überhaupt dafür gesorgt hat, dass es eine Bäckerei gibt. "Mein größtes Verdienst ist, nicht Nein gesagt zu haben", sagte Gerhard Göttsch.
Er erzählte die Geschichte des Passader Backhauses dem Fraktionsvorsitzenden der grünen Landtangsfraktion, Robert Habeck, und der Finanzpolitikerin Monika Heinold. Sie waren gekommen, um den Betrieb mit der "Grünen Giraffe" auszuzeichnen. Die "Grüne Giraffe" ist der Nachhaltigkeitspreis der grünen Landtagsfraktion, mit dem Betriebe im Land ausgezeichnet werden, die vorbildhaft ökologisch produzieren.
"Natürlich haben wir überlegt, ob wir nicht lieber einen Laubfrosch oder ein anderes heimisches Tier nehmen", sagte Fraktionschef Habeck, aber die Giraffe mit ihrem langen Hals sei ein so schönes Symbol. Sie schaue über den Tellerrand, sie habe den Blick über den Horizont.
Das Passader Backhaus war der erste Vorschlag, der bei der grünen Jury eingegangen ist und der sofort angenommen wurde. Habeck begründete dies nicht nur mit der hervorragenden Qualität der Backwaren, sondern auch mit der Schaffung von Arbeitsplätzen aus der Region und für die Region. Die Preisverleihung fand kürzlich in Passade statt.
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