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SPD: Barenscheer hat sich disqualifiziert
Bosau. SPD-Gemeindevertreter Burkhard Klinke ist stinksauer: "Jeden Tag wieder eine neue Negativmeldung über die Gemeinde
Bosau." Die Perle am Großen Plöner See nimmt Schaden. Dafür, so Klinke, sorgt der "Verein WGB", die Wählergemeinschaft Bosau mit ihrem Vorsitzenden Roger Barenscheer. Sein "Vereinsgebaren" mit der Polemik der WGB schaden dem Luftkur-ort und der Gemeinde Bosau sehr. Barenscheer habe sich damit disqualifiziert.
Erst die Negativmeldungen der WGB über die Schule in Hutzfeld, Feuerwehren, dann über den Zustand der Straßen, die Verwaltungsstruktur, der Kreis Ostholstein und die Aufforderung, Bosau soll den Kreis Ostholstein verlassen.
Barenscheer, so Burkhard Klinke weiter, sollte sich den nötigen Sachverstand aneignen, bevor er mit ständigen Falschmeldungen agiert. Zunächst hatte die WGB anfänglich noch von sieben, statt der acht Bosauer Feuerwehren geschrieben. Außerdem könne die Kreisstraße von Bosau nach Hutzfeld nach der Reparatur wieder mit 100 km/h befahren werden - die WGB schreibe von 70 km/h.
Klinke: "Wir alle können stolz darauf sein und uns glücklich schätzen in einem der tourismusintensivsten Kreise von Deutschland zu wohnen." Die pauschale Verurteilung Barenscheers, "den Kreis Ostholstein liebt hier niemand" verurteilte Klinke und forderte Barenscheer auf, "als Vorbild den schönen Kreis Ostholstein sofort in Richtung Kreis Plön zu verlassen".
Doch auch die Bosauer CDU kommt bei dem Klinke-Rundumschlag nicht ungeschoren davon. Die Aussage Eberhard Rauchs (CDU) als Vorsitzender des gemeindlichen Bau- und Wegeausschusses, die Gemeinde habe für die Sanierung der Straßen kein Geld, trifft bei der SPD auf Unverständnis. Klinke kündigte einen entsprechender Dringlichkeitsantrag und sofortige Entscheidungen an.
"Durch die ständigen Negativ-Meldungen über unsere Gemeinde werden sich die Schülerzahlen weiter rückläufig entwickeln, es werden keine neuen Bürger in die Gemeinde ziehen, Gewerbetreibende siedeln sich bei uns nicht weiter an und vor allem unser Tourismus wird sich noch weiter rückläufig entwickeln", fürchtete Burkhard Klinke.
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