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Bosau
Grüne empfehlen Barenscheer Umzug nach Plön
Bosau. Jetzt fordert der Vorsitzende Roger Barenscheer in einer anderen Zeitung, die Gemeinde Bosau soll den Kreis Ostholstein in Richtung Plön verlassen.
Barenscheer klagte darin, dass der Kreis Ostholstein seine Dörfer vernachlässige. Die Dörfer im Amt Großer Plöner See sähen viel besser aus, seien gepflegter, hätten bessere Straßen.
Die Aussagen Barenscheers sorgten selbst bei einem im Amt Großer Plöner See involvierten Bosauer Bürgermeister Mario Schmidt für Kopfschütteln. Es fehle dazu die politische Willensbildung in der Gemeinde. Eine Vernachlässigung der Dörfer sehe er nicht. Kreis und Gemeinde arbeiten seit Jahren gut zusammen, ist auch Landrat Reinhard Sager überzeugt.
Burkhard Klinke (SPD) bezeichnete die WGB-Idee als illusorisch und völlig abwegig. Damit habe Barenscheer die WGB und sich völlig ins Abseits gestellt. "Es ist immer wieder erstaunlich, wie populistisch sich der Vorsitzende der WGB öffentlich ins Gespräch bringen möchte", empfindet die neue Vorsitzende der jungen Bosauer Bündnisgrünen, Carina Winkeltau, eine "platte Stimmungsmache". Die Beschreibungen über das gegenwärtige Verhältnis zwischen Bosau und dem Kreis Ostholstein seien nicht nachvollziehbar.
Barenscheer wie auch die wenigen noch verbliebenen Mitglieder dieser Wählergemeinschaft hätten ihre jüngste Jahresversammlung schon im Kreis Segeberg abgehalten, also außerhalb der so "vernachlässigten Gemeinde" Bosau. Barenscheer sollte am besten in den Kreis Plön umziehen - gegebenenfalls mit seinen "Grauen Panthern".
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