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Landesgartenschau 2016

FDP tritt ein für Eutins Bewerbung

11. Februar 2012 | 04:50 Uhr | Von bu

Liberale setzten sich für den Antrag auf Ausrichtung der Landesgartenschau ein

Eutin. Als erste Fraktion in der Stadtvertretung hat die FDP öffentlich eine Bewerbung Eutins für die Landesgartenschau 2016 befürwortet. Dazu gehöre angesichts der finanziellen Risiken zwar politischer Mut, aber es sei höchste Zeit, die Chancen für eine positive Entwicklung der Kreisstadt zu ergreifen, begründete Gabriele Trepka die Position ihrer Partei.

"Die FDP steht hinter den Überlegungen der Verwaltung, eine Bewerbung Eutins für die Landesgartenschau vorzubereiten", betonte die FDP-Stadtvertreterin gestern. In Verbindung mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) eröffneten sich große Chancen für Eutin: "Wir könnten nachhaltige und nachwirkende Verbesserungen der Lebens- und Aufenthaltsqualität nicht nur für die in Eutin überproportional vertretenen ,Best-Ager' und für die erhofften Touristen, sondern auch für Jugendliche und Familien mit nennenswerten Fördermitteln erreichen."

Die von den ISEK-Planern und der Verwaltung erarbeiteten Ideen und Zahlen zu Einnahmen und Kosten der Landesgartenschau ließen vermuten, dass die Betriebskosten der eigentlichen Landesgartenschau angesichts vorsichtig veranschlagter Einnahmen "wahrscheinlich kein unkalkulierbares Loch in die städtische Kasse reißen würden". Zwar sei der Eigenanteil für Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur noch nicht vollständig absehbar, doch dürfe dies die Politik nicht in Bewegungslosigkeit erstarren lassen. Trepka: "Dazu gehört Mut, aber die Zeit ist schon lange da, wo Eutin erkennen muss, dass das Nichtergreifen von Chancen und der sich daraus ergebende Stillstand auch verantwortet werden muss, und nicht zuletzt gegenüber den nachfolgenden Generationen."

Zu bedauern sei nur, dass jetzt in großer Eile entschieden werde müsse, nachdem sich die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung fast fünf Jahre Zeit gelassen hätten mit dem Start des ISEK-Prozesses. Deshalb mangele es jetzt an konkreten Daten für mögliche Projekte zur Stadtentwicklung, so Trepka.


 

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