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Eutin
Alles nur Show - aber auch Sport
Eutin. "Wrestling hat vor allem ein Ziel: dass die Besucher Spaß haben." Das sagt Mirco Friske, Vorsitzender der Mad Wrestling Association (MWA) Lübeck. Den hatten knapp 150 Zuschauer der ersten Wrestling-Veranstaltung am Sonnabend in den Schlossterrassen. Nicht zuletzt aus Lübeck, Bargteheide und Oldesloe angereiste Fans sorgten schnell für Riesenstimmung und feuerten insgesamt 14 Kämpfer lautstark an.
Nach US-Vorbildern wie Hulk Hogan oder Bill Goldberg lieferten die Kämpfer konditionell und technisch eine spektakuläre, dreistündige Kampf-Show einschließlich verbaler Attacken. Arm- und Beinhebel, Schläge und Tritte oder mit voller Wucht aus den obersten Ringecken auf die Gegner springen, so dass der Boden des fünf mal fünf Meter großen Rings schepperte, begeisterte das Publikum. "Ich finde das hier obergeil. Das ist eine coole Show", war die Malenterin Katrin Stryzsewski ganz aus dem Häuschen. Sie hatte mit ihrem Mann und Sohn das Spektakel besucht.
Auch wenn die gefährlich aussehenden Aktionen der Wrestler inszeniert sind, war klar, dass Kondition, Technik und Körperbeherrschung das A und O für die Sportler sind, um Verletzungen zu vermeiden. Ob ein Kampf durch einen sogenannten Pinfall (mit beiden Schultern drei Sekunden auf der Matte liegen) beendet war, bewerte der Ringrichter Marcus Wald.
Wer Sieger wurde, war durch die meist glaubwürdig ausgeführten Kämpfe letztlich egal. Die Show an sich machte den Abend aus.
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