NORDFRIESLAND TAGEBLATT
Sportler sind jetzt gut untergebracht
Gratulation zum Neubau: Karl-Richard Nissen (Sprakebüll), Wilfried Bockholt (Aktiv-Region), TSV-Vorsitzender Norbert Nielsen und Bürgermeisterin Hannelore Schulze. Foto: ji
Achtrup. Das kürzlich fertig gestellte Funktionsgebäude der Gemeinde Achtrup auf dem Sportplatzgelände wurde gestern mit einem festlichen Programm eingeweiht. Übereinstimmend dankten Bürgermeisterin Hannelore Schulze und TSV-Vorsitzender Norbert Nielsen allen, die zur Erstellung des 245000 Euro teuren Funktionsgebäudes beigetragen hatten. Je ein Sonderlob galt der fleißigen Konzeptgruppe und dem fachlich souveränen Bauleiter Hans-Waldemar Johannsen. Den am Bau beteiligten Planern und Handwerkern rief die Bürgermeisterin zu: "Ihr habt Großartiges geleistet."
Die Architektin Inke von Dobro-Wolski (Stedesand) vollzog die symbolische Übergabe der Zweckbaus, indem sie der Bürgermeisterin einen fantasievoll gestalteten, mit Blumen umkränzten Metallschlüssel überreichte.
Der Vorsitzende des Kreissportverbandes Nordfriesland, Günter Fleskes, wertete den Bau des Funktionsgebäudes anerkennend als "Beitrag zur Zukunftssicherung des Sportes in Achtrup". Die Vorsitzende des Ortskulturrings Achtrup, Inge Wagner, überbrachte die Grüße und Glückwünsche aller ihrer Organisation angeschlossenen Vereine, Verbände und Institutionen. Als Repräsentanten der Gemeinde Sprakebüll beziehungsweise des TSV Ladelund meldeten sich Bürgermeister Karl-Richard Nissen und Jörg Helmer zu Wort.
Der Sportverein und der Fußballförderverein werden den Zweckbau vorrangig nutzen. Das Gebäude mit seinen zwei großzügig bemessenen Umkleideräumen samt Duschen, einem Raum mit Nasszelle für Schiedsrichter, je einem Raum zum Abstellen von Trainingszubehör und technischem Gerät, ergänzt durch ein kleines Büro, wird den Betrieb auf der Sportanlage erheblich erleichtern. Der Einbau von Toiletten, einer davon behindertengerecht, erspart den Kindern und erwachsenen Sportlern künftig den bislang weiten Weg zur Schultoilette.
Knapp 100 000 Euro hatte die Aktiv-Region Nord zu den Kosten beigesteuert. Eigenleistungen im Wert von rund 10 000 Euro hatten die Achtruper Sportler erbracht, so dass für die Gemeinde eine finanzielle Belastung in Höhe von etwa 135 000 Euro verbleibt.
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