NORDFRIESLAND TAGEBLATT
Dagebüll
Fridas Tod sorgte für Verwirrung
Dagebüll. Nachbarschaftshilfe auf unterhaltsame Art. Die Laienspielgruppe der Feuerwehr Galmsbüll gastierte zum wiederholten Mal beim Dagebüller Feuerwehrfest und sorgte für beste Stimmung. Die Wehren der Gemeinden stehen einander nicht nur dienstlich bei, sondern sehen sich auch bei Anlässen wie einem Feuerwehrfest als gute Nachbarn.
Der Veranstaltungssaal im Hotel "Alt Dagebüll" war fast voll. Wehrführer Johannes Andresen hieß eine familiäre Runde mitsamt Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen willkommen und freute sich besonders über Regisseurin Brigitte Carstensen und ihre Laienspielschar.
"Wir haben uns dieses Mal ein etwas moderneres Stück ausgesucht", erläuterte Brigitte Carstensen, "nämlich den plattdeutschen Einakter 'Fridas Dood'". Das Stück spielt auf einem Bauernhof, dessen Zukunft insoweit nicht gesichert scheint, als ein Hoferbe nicht in Aussicht ist und die Nummer eins in der aktuellen Erbfolge, der Jungbauer Gerd, noch nicht einmal verehelicht ist. Darüber reden auch seine Schwester Evi und deren Freundin Alma. Letztere beschließt zu helfen und schaltet eine Anzeige, auf die jede Menge Post eingeht - und eines Tages dann auch die rothaarige Pia vor dem schrulligen Jungbauern steht. Mit zu erwähnen ist die Nummer zwei in der Erbfolge namens Enno, der sich mit Sina vergnügt.
In das Geschehen spielt die Henne "Frida" hinein, die als Festbraten herhalten muss. Durch eine Bemerkung ist von "Fridas Dood" die Rede. Das bringt den Kommissar auf den Plan. Das verbale Hin und Her löst sich am Ende in Heiterkeit auf - ein großer Spaß für den Zuschauer.
Evi und die Brüder Gerd und Enno wurden von Monika Stümer, Arne Weih und Ove Brodersen gespielt, Alma von Telse Brodersen, Sina von Lena Knaack, die rothaarige Pia von Svenja von Eitzen-Petersen und der Kommissar von Nickels Brodersen. Souffleuse war Brigitte Carstensen und die Technik hatte Gerd Liebig übernommen.
Leserkommentare
Lust auf mehr? Das Nordfriesland Tageblatt jetzt
2 Wochen kostenlos testen.









Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden
Warum muss ich mich anmelden/registrieren?
shz.de distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!