NORDFRIESLAND TAGEBLATT

 

Feuerwehrfest Oster-Schnatebüll/Klintum

Ehrungen beim Festball

16. März 2010 | 20:02 Uhr | Von Karin Johannsen

Klaus-Michael Tatsch heftete Ralf Reddig (l.) und Gerd Martin Lützen die Brandschutzehrenzeichen an die Uniformen. Foto: Karin Johannsen

Stedesand. Das traditionelle Jahresfest der Freiwilligen Feuerwehr Oster-Schnatebüll/Klintum mit rund 90 Gästen bildete den geeigneten Rahmen für zwei hohe Auszeichnungen: Ralf Reddig und Gerd Martin Lützen erhielten für 25-jährige Pflichterfüllung das Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande.

Gern war auch Klaus-Michael Tatsch gekommen, um die Nadel des Landesverbandes ans Revers zu heften und den beiden Feuerwehrleuten für ihre Treue zu danken. Im Hotel "Deichgraf" verabschiedete sich der scheidende Bürgermeister von der Wehr: "Ich habe mich bei Ihnen immer sehr wohl gefühlt."

Super-Computer und Zweideutiges

Dem offiziellen Teil folgte ein gesellschaftlicher Einsatz. DJ Frank brachte die Schar in Partylaune. Nicht ganz unschuldig daran war gleichfalls der sechsköpfige Festausschuss um Anne Herrmannsen. Im schön dekorierten Saal traten sie mit drei Sketchen auf und ernteten großen Beifall. Zum einen ging es um einen Super-Computer, der Ferndiagnosen stellen und schonungslos Tatsachen aufdecken konnte. Ein harmloses Frage-Antwort-Spiel zwischen Lehrer und Schüler löste ebenfalls Heiterkeit aus: Die Zweideutigkeit der Fragen fand nur in den Köpfen der Erwachsenen statt, die umso überraschter über die einfachen Antworten waren. Als Highlight hielten fünf Nonnen unter Glockengeläut Einzug und entpuppte sich als nicht mehr so gelenkige Bodenturn-Gruppe. Für Spannung sorgte schließlich die reich bestückte Tombola, deren Sachspenden zum großen Teil von der Geschäftswelt gesponsert waren. Den Hauptpreis, eine hölzerne Gartenbank, gewann Gerd Oldigs.

Lohnender Einsatz

"Es war ein gelungener Abend, der Einsatz hat sich auf jeden Fall gelohnt", freute sich Wehrführer Peter Chr. Herrmannsen. Nicht nur die Bürger aus Oster-Schnatebüll und Klintum, sondern auch Freunde aus Risum-Lindholm, Stedesand und Leck hatten sich prächtig amüsiert.


 

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