HUSUMER NACHRICHTEN
Von Angler-Latein keine Spur
Warten auf einen guten Fang am Nord-Ostsee-Kanal: Die Teilnehmer des Jugendcamps mussten sich in Geduld üben. Foto: hn
Nordfriesland. Vielleicht hat es daran gelegen, dass das Jugendcamp des Kreisanglerverbandes sein zehnjähriges Bestehen feiern konnte, vielleicht war auch die gute Organisation Grund dafür, dass das Treffen im Meldorfer Mielepark ein besonderes Erlebnis für die jungen Angler werden konnte. "Wir haben nach Schwierigkeiten im vergangenem Jahr diesmal früher damit begonnen, Werbung für unser Angebot zu machen", sagt der Jugendleiter Olaf Kufallt.
Wie üblich gab es eine ökologische Bildungsmaßnahme, die in diesem Jahr vom Robert Jankowski geleitet wurde. Der Fischereibiologe hatte nicht mit so jungen Teilnehmern gerechnet und war erstaunt über deren Interesse und Diszipliniertheit. Jankowski: "Die haben richtig mitgearbeitet und großes Interesse und gutes Wissen über Fischerei-Belange bewiesen."
Auch eine Führung durch die Seehundstation Friedrichskoog stand auf dem Programm. Der absolute Höhepunkt war aber die Fahrt zum Angeln am Nord-Ostsee-Kanal in Hochdonn. Der Kanal ist eines der interessantesten Angelreviere des Nordens, bietet er doch die Chance auf den Fang fast aller Süßwasserfische. Interessant ist auch der rege Schiffsverkehr, der die Kinder und Jugendlichen mit seinen speziellen Strömungen anglerisch herausfordert. Am nächsten Tag stand der Castingsport auf dem Stundenplan. Die Teilnehmer ließen sich vom Kreisverbandsvorsitzenden Jürgen Töllner in die Grundlagen dieses Sports einführen.
Hanne Hansen aus Husum war auch in diesem Jahr wieder die "Mutter" des Jugendcamps, denn sie sorgte in bewährter Weise für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Betreuer. Ihr Mann Erk und Tochter Anna-Lena sorgten genauso wie Thorsten Susat, Paul Stachera, Maik Carstensen, Hans-Wilhelm Rost und Olaf Kufallt als Betreuer für die gute und freundschaftliche Atmosphäre im Mielepark.
"Jugendarbeit ist eine Investition in die Zukunft. Und wir Angler stellen uns dieser Aufgabe mit Nachdruck. Wir werden deshalb schon in den nächsten Wochen das Jugendlager 2011 auf den Weg bringen", richtet Jürgen Töllner den Blick bereits auf das kommende Jahr.
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