NORDFRIESLAND TAGEBLATT
Konzepte gefragt
Husum. Die schwere Sturmflut von 1962 jährt sich zum
50. Mal. Genau der richtige Zeitpunkt, um innezuhalten, Bilanz zu ziehen und Konzepte für den "Küstenschutz von morgen" zu erörtern. Dies soll am Mittwoch, 15. Februar, von 14 Uhr an, bei einer Podiumsdiskussion im Husumer Rathaus geschehen. Sie steht unter dem Motto "Klimawandel und die Folgen". Dazu haben die Grünen hochkarätige Experten eingeladen. So erwartet der grüne Fraktionsvorsitzende Landtag, Dr. Robert Habeck, die Vizedirektorin des Alfred-Wegener-Instituts, Prof. Dr. Karen Wiltshire, Dietmar Wienholdt, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Meeres- und Küstenschutz im zuständigen Kieler Ministerium, sowie die beiden Landräte der Kreise Nordfriesland und Dithmarschen, Dieter Harrsen und Dr. Jörn Klimant.
"Ernsthaft bezweifelt wohl niemand mehr, dass es stürmischer wird und dass wir mit einem steigenden Meeresspiegel zu rechnen haben", heißt es in der Einladung. Das Land zwischen den Meeren treffe der Klimawandel besonders hart. Nordfriesland hat sich mit seinem Klimaschutzkonzept das Ziel gesetzt, der umweltfreundlichste Kreis Deutschlands zu werden. Aber kann dies alles greifen angesichts des steigenden Meeresspiegels und der zunehmenden Stürme? Was wird aus dem Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer? Worauf müssen sich die Wirtschaft, die Häfen und der Tourismus einstellen?
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