NORDFRIESLAND TAGEBLATT
Kein Frischwasser für Eisfläche am Kemper Graben
Leck. Schlittschuh-Freunde haben sich zu früh gefreut: Die Senke im Bürger- und Erlebnispark am Kemper Graben in Leck wird doch nicht geflutet. Die Binsen wurden zwar abgemäht (wir berichteten), aber es wären trotzdem ungezählte Wassermengen nötig, um eine rund 1,5 Hektar große, glatte Eisfläche zu schaffen. Nach dieser Erkenntnis machte der Vorsitzende vom Verschönerungsverein Leck, Dieter Feddersen, einen Rückzieher. Auch die Tatsache, dass das "Drei-Harden-Wasser" dafür verschwendet worden wäre, stieß ihm auf: "Frischwasser ist für mich ein Lebensmittel und das Fluten damit ökologisch nicht vertretbar." Es müsse künftig nach anderen Lösungen gesucht werden. Die Wintersportler müssen sich jetzt mit der Grabenfläche begnügen, in der das Regenwasser gefroren ist.
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