NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU
Wenige Teilnehmer bei Kinder-Demo
Brunsbüttel. Es sollte ein lauter Demonstrationszug mit Kindern für Kinder durch die Koogstraße werden. "Die Kurzfristigkeit und das Wetter" hatten aus Sicht von Rüdiger Hasse, Leiter des Hauses der Jugend, die Schuld, dass aus diesem Plan nichts wurde.
Zum "Weltspieltag", einem bundesweiten Aktionstag, ausgerufen vom Deutschen Kinderhilfswerk, sollte auf dem Rathausplatz die Aktion "Laute(r) Kinder" starten. Gemeinsam mit Susanne Weiß, André Gesatz und Tobias Hoyer wollte Hasse mit Kindern und Jugendlichen einfache Musikinstrumente und Transparente basteln, um auf Kinderspiel aufmerksam zu machen. "Schließlich waren wir alle mal klein und laut, das haben die Älteren nur leider schon vergessen", sagte Hasse. Es sei unverständlich, wenn Anwohner von Kindertagesstätten, Spiel- und Bolzplätzen sich über "Lärm" beschwerten, manchmal sogar klagten.
Die Organisatoren warteten geduldig auf ihr Publikum: "Wir haben alles für alte Hüpfspiele vorbereitet." Leonie Haß (6) und Jannes Maske (7) trotzten dem schlechten Wetter, bastelten sich Rasseln aus Hölzern und Kronkorken und schepperten so lange, bis sich der Regen endlich verzog.
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