NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU
Laufen für Schule in Afrika
Am 15. Juni fällt der Startschuss für den zweiten Sponsorenlauf für das Rafiki-Schulprojekt in Mrimbo. Foto: tietje-räther
Kellinghusen. "Kellinghusen läuft" - am Dienstag, 15. Juni, 9 Uhr, wird der Startschuss für den zweiten Sponsorenlauf gegeben. Das Laufleder schnüren sollen möglichst viele kleine und große Bürger aus Stadt und Land für einen guten Zweck: Die erlaufenen Sponsorengelder fließen zu zwei Dritteln in das Schulbau- und Bildungsprojekt Kiumako Secondary School in Mrimbo/Tansania.
Veranstalter des Laufereignisses ist der Rafiki-Freundschaftsverein unter Vorsitz des Kellinghuseners Oliver Zantow. Unterstützt wird die Großveranstaltung wieder von der BiBeKu- Gesellschaft für Bildung, Beruf, Kultur mbH. Hinsichtlich der Organisation hält dort Azubi Mona Schwarzkopf die Fäden in der Hand.
Bereits im Vorjahr hatte sich die 20-Jährige mit viel Elan in die Aufgabe gestürzt. Aufgrund der Erfahrung geht sie die große Sache nun schon fast routiniert an. Von den Schulen seien bereits positive Rückmeldungen gekommen: "Es sind wieder alle dabei", rechnet Schwarzkopf mit rund 600 laufenden Pennälern auf dem Rund-Parcours vom oberen Marktplatz über Bahnhofsstraße und Bahnhofs allee. Mit dabei sein werde erneut auch der Nachwuchs aus den ört lichen Kitas. Mona Schwarzkopf hofft, die Vorjahres-Läuferzahl noch zu toppen: auf 1000 Läufer möchte sie es bringen.
Teilnehmen am Sponsorenlauf können alle Menschen, die Lust haben, für den guten Zweck eine oder mehrere der 600-Meter-Runden zurückzulegen. Wie der Name der Veranstaltung sagt, gehören dazu aber auch ein oder mehrere Sponsoren, die bereit sind, pro gelaufener Runde ein gewisse Summe für den Schulbau in Tansania zu spenden. "In Frage kommen dafür Eltern und Verwandte oder auch Unternehmen", erklärt die Organisatorin. Die Summe, welche sie pro gelaufener Strecke spenden, werde auf dem Anmeldebogen für Läufer eingetragen, wo am Ende auch die Anzahl der gelaufenen Runden vermerkt sei. "Im Anschluss an den Lauf sollten die Läufer sich gleich an die Sponsoren wenden, damit diese die Spendensumme auf das Konto des Rafiki Vereins über weisen können", sagt Schwarzkopf.
Der Clou am Sponsorenlauf: Zwei Drittel der erlaufenen Gelder fließen in das Rafiki-Schulprojekt. Das weitere Drittel verbleibt vor Ort und kommt den beteiligten Institutionen wie etwa Schulen und Kindergärten zugute.
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