NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU
Schenefeld
Sieben Kälber sterben bei Stallbrand
Schenefeld. Es war ein Schreck in der Morgenstunde, als im Schenefelder Feuerwehrgerätehaus um 7.42 Uhr der Notruf "Feuer auf dem Hof von Sönke und Doris Maas am Oldenborsteler Weg" einging. Doris Maas, die gerade ihren Sohn auf den Schulweg schicken wollte, hatte das Feuer bemerkt und sofort Alarm geschlagen. Als die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld-Siezbüttel auf dem Hofgelände eintrafen, stand der vordere Teil des modernen, vor fünf Jahren gebauten Kuhstalls bereits in Flammen und eine dunkle Rauchwolke war weithin sichtbar.
Unterstützt von den Wehren aus Aasbüttel und Pöschendorf, verlegten die Feuerwehrleute die Schläuche bis in die angrenzende Marktstraße. Von allen Seiten wurde das Feuer mit den Strahlrohren bekämpft. Die in diesem Teil des Stalls untergebrachten 120 Kälber konnten bis auf sieben, wahrscheinlich durch Raucheinwirkung verendete Kälber, gerettet werden. Sie wurden sofort in einem anderen Stall untergebracht. Sicherheitshalber waren auch die Rinder aus dem angrenzenden Stall ins Freie geholt worden, die später von den Hofmitarbeitern und Feuerwehrleuten schnell wieder eingefangen werden konnten.
Nachdem das Feuer weitgehend gelöscht worden war, konnte das Stroh mit dem Traktor aus dem verkohlten Stallgebäude herausgeholt und nochmals gekühlt werden. "Zum Glück waren die Temperaturen nicht mehr so eisig wie in der vergangenen Woche, so dass wir keine Probleme mit der Wasserversorgung hatten", sagte Gerhard Tolksdorf. Der Ordnungsamtsleiter war ebenso vor Ort wie Amtswehrführer Klaus Sachau und Stellvertreter Marco Bruhn.
"Zur Brandursache und Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden", teilte Willy Breiholz von der Schenefelder Polizeistation mit. Die Kripo Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen.
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