NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU

 

Kunst vom Hungrigen Wolf: Vernissage im Kulturhof

11. Februar 2012 | 00:10 Uhr | Von bwm

Stellen aus (v. l.): Heike Lange, Charlotte Schack-Steffenhagen, Carola Matthes und Heike Schümann. Foto: bwm

Itzehoe. Neue Bilder hängen im Kulturhof - morgen um 11 Uhr wird die Ausstellung eröffnet. Die Werke stammen von Heike Lange, Carola Matthes, Charlotte Schack-Steffenhagen und Heike Schümann. Aus ihren seit etwa anderthalb Jahren gemieteten Ateliers in der Künstlerkolonie Hungriger Wolf holten die vier Hobbymalerinnen insgesamt fast 40 Bilder, entstanden aus lauter Freude am eigenen kreativen Ausdruck. In lockerer Folge werden sich Krea tive vom Hungrigen Wolf im Kulturhof vorstellen.

Am längsten auf ihrem kreativen Weg ist Heike Lange aus Rellingen. Seit fast zwanzig Jahren malt sie, zuerst in Öl, dann in Acryl. Oft über mehrere Jahre lernte sie bei verschiedenen Lehrern in Miami und Hamburg. Zahlreiche Weltreisen erweiterten den Blick. Ihre Bilder entstehen langsam, mehrere Lagen scheinen durch und ergeben atmosphärisch dichte Farbklänge.

Die drei anderen Ausstellerinnen gehören zur "Kunstban.de" mit einem gemeinsamen Atelier am Hungrigen Wolf. Sie hatten sich immer wieder bei Malkursen getroffen und beschlossen, sich regelmäßig zum Malen zusammenzutun. Als Vorlagen dienen oft Bildausschnitte oder Fotos. Die auch jetzt noch ab und zu besuchten Kurse führen zu neuen Themen und Techniken und jede Malerin zu unterschiedlichen Ergebnissen, die zum Teil in der Ausstellung gezeigt werden.

Charlotte Schack-Steffenhagen aus Itzehoe beschäftigte sich lange mit Fotografie und Zeichnen und begann 2009 mit der Acrylmalerei. Nach wie vor ist sie in der Schwarz-Weiß-Welt zuhause, lässt aber kleine Farbklänge zu. Ihr Faible für Motive aus dem Sport zeigt sich in ihren Baseball- und Footballbildern, sie präsentiert aber auch ihre Reihe "treiben lassen" mit aus einem Boot baumelnden Beinen.

Carola Matthes aus Bad Bramstedt zeigt auch eine Reihe "Beine"-Bilder, aber unter Tischen oder in Hängematten. Sie kostet die Farben voll aus. Auf dem Weg zu Neuem sucht sie im Wenigen das Mehr - wenn doch etwas weg gelassen oder weiß gehalten wird.

Die Dritte der "Kunstban.de" ist Heike Schümann aus Quarnstedt, die nach einem Aquarellkurs 1989 schnell zum Acryl kam. Ihre aktuelle Motivserie kreist um die Gitarre (im Saal). Und gerade, wenn sich die Farbgebung von der Wirklichkeit löst, findet sich der Weg zu Eigenem ("Kuhglück").


 

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