LANDESZEITUNG

 

Mehrgenerationenhaus kann weitermachen

04. Februar 2012 | 06:40 Uhr | Von lz

Zukunft für drei Jahre auch durch Zuwendung von Stadt und Kreis gesichert

Rendsburg. Die Arbeit des Mehrgenerationenhauses für die kommenden drei Jahre ist gesichert. "Nach der erfolgreichen Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren für das MGH-II-Programm der Bundesregierung haben wir die Erlaubnis zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn ab 1. Januar 2012 erhalten," wird die Leiterin Frauke Kondritz in einer Pressemitteilung zitiert. Zu der positiven "Botschaft" gehört auch die Zusage von der Stadt Rendsburg und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, gemeinsam 10 000 Euro pro Jahr für das MGH bereitzustellen. "Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar", sagt Frauke Kondritz. "Dank des Einsatzes unseres Schirmherren, Bürgermeister Andreas Breitner, ist dies alles möglich geworden." Gemeinsam mit den MGH-Partnern Diakonisches Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, Pflege LebensNah und Christkirchengemeinde plant Frauke Kondritz die nächsten drei Jahre. Die Themenschwerpunkte des Folgeprogramms sind: Alter und Pflege, haushaltsnahe Dienstleistungen, Integration, Bildung und Freiwilligenengagement.

Eins der neuen Angebote der Evangelischen Familienbildungsstätte (FBS) und des Mehrgenerationenhauses (MGH) im ersten Halbjahr 2012 ist "Fit in den Frühling durch Nordic-Walking mit Baby-Power". Bewegung an der frischen Luft sollen Immunsysteme von Mutter und Kind stärken.

Seit Ende Januar gibt es bei der FBS eine internationale Eltern-Kind-Gruppe. "Die Mütter, die das Treffen organisieren, möchten besonders Menschen ansprechen, die einen anderen kulturellen und sprachlichen Hintergrund haben", berichtet Kondritz.

Für Senioren wird heiteres Gedächtnistraining nach der Stengelmann-Methode angeboten. Tanztee und offenes Singen einmal im Monat erweitern das Programm. Kinder zwischen vier und neun Jahren können die Natur beim "Wald-und-Naturerlebnis-Spaß" kennen lernen.

Wie kann mein Baby gut schlafen? Einen Vortrag zum Thema "Co-Sleeping - ein Schlafkonzept für Babys und Kleinkinder" gibt es ebenfalls im Christophorushaus. Ein Kunsthandwerkermarkt des Fördervereins für Evangelische Bildungsarbeit ist ebenso geplant.

Das komplette Programm liegt ab sofort in gedruckter Form unter anderem im Christophorushaus, Rathaus, Kirchlichen Verwaltungszentrum, in den Kirchengemeinden und der Tourist-Information aus. Im Internet ist es unter www.fbs-rendsburg.de zu finden. Weitere Informationen gibt es im Büro, Telefon 04331/94560-10.


 

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