ECKERNFÖRDER ZEITUNG
61 000 Euro für die Rettung von Kleinstkindern
61 383,99 Euro kamen beim Entenrennen am 9. Mai auf der Kieler Förde zusammen. Die Summe wurde gestern an die Feuerwehr übergeben. Foto: Meise
Kiel. Es ist das größte und erfolgreichste in ganz Deutschland - das von den sechs Kieler Lions Clubs und den Leos organisierte Entenrennen auf der Kieler Förde. Das stellt die Höhe der Spenden, die bei der fünften Auflage im Mai eingeworben wurden, erneut unter Beweis: 61 383,99 Euro konnten an den Rettungsdienst der Kieler Feuerwehr übergeben werden, die davon einen mobilen Brutkasten anschafft.
"Es ist super, wie die Kieler Wirtschaft und Privatleute mitmachen", sagte Projektleiterin Marlis Halft, die sich den Erfolg dadurch erklärt, dass der Spaß, den die Organisatoren am Rennen haben, transportiert werden kann. "Es ist ihnen gelungen, etwas anzustoßen, bei dem die Menschen mitfiebern, Phantasie und Enthusiasmus zeigen können", fügte Oberbürgermeister Torsten Albig hinzu, der den Lions dafür dankte und sich beeindruckt zeigte von der gegenüber dem Vorjahr (54 560 Euro) erneut gestiegenen Spendensumme. Dr. Wolfgang Lotz, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, hob noch einen anderen Aspekt des Projets hervor. "Sie haben unsere Arbeit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und geholfen, dass sie wertgeschätzt wird", sagte Lotz.
Marlies Halft steht nun schon mit beiden Beinen in den Vorbereitungen für das Entenrennen 2011. Der Erlös ist für ein EEG-Gerät zur Messung von Hirnströmen an der Klinik für Neuropädiatrie bestimmt.
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