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Gemeinde setzt auf Wärme aus Biogas

29. August 2012 | 06:45 Uhr | Von ji


Plätze für sieben Einzelhäuser sind im neuen Baugebiet vorgesehen. Foto: ji

Plätze für sieben Einzelhäuser sind im neuen Baugebiet vorgesehen. Foto: ji

Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben / 41 Wohneinheiten sollen im Ortskern beheizt werden

Sprakebüll. Im Dorf soll mit Wärme aus Biogas geheizt werden. Die Kommune setzt dabei auf eine Vollversorgung durch eine Biogasanlage. Dafür ist eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Wie in der jüngsten Gemeindevertretersitzung berichtet wurde, geht die Gemeinde davon aus, dass sich die ins Auge gefasste Wärmeversorgung von 41 Wohnungseinheiten im Dorfkern rechnen wird. Man könne sich vorstellen, dass das Wärmenetz durch eine noch zu gründende Genossenschaft betrieben wird, der auch die Gemeinde und die Biogas-Lieferanten angehören sollten.

Wie weiter erörtert wurde, seien für das Vorhaben Fördermittel und ein zinsgünstiges Darlehen beantragt worden. Um die Maßnahme schnell und flexibel realisieren zu können, sei darauf verzichtet worden, EU-Fördermittel zu beantragen.

In einem weiteren Punkt stimmten die Gemeindevertreter einem Durchführungsvertrag für die Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage zu. Die Anlage soll auf einem 110 Meter breiten Streifen entlang der Straße L 300 nördlich des stillgelegten Bahngleises installiert werden. Der Vertrag soll dem Vorhabenträger unverzüglich vorgelegt und nach dessen Unterschrift von den Gemeindevertretern in öffentlicher Sitzung abgesegnet werden.

Für das neue Baugebiet änderte die Gemeinde den Bebauungsplan 5. Damit wird die zulässige Firsthöhe geringfügig angehoben und eine zweigeschossige Bauweise zugelassen. In dem Baugebiet entstehen sieben Einzelhäuser.

Gegen Ende der Sitzung kam der geplante Anbau an das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Sprakebüll zur Sprache. Er wurde an Hand einer Zeichnung im Detail erläutert. Die Umsetzung des Planes erfordert die Eintragung einer Baulast. Darüber soll unverzüglich mit der Eigentümerin des Nachbargrundstücks gesprochen werden, um das Bauvorhaben auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung setzen zu können.


 




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