HUSUMER NACHRICHTEN
European Centre for Minority Issues
Nordfriesland steht Pate für Georgien
Die Gäste aus Georgien vor dem Nordfriisk Instituut in Bredstedt mit Professor Dr. Thomas Steensen (5. von rechts) und Elene Tevdoradze (4. von links). Foto: hn
Bredstedt. Warum wird nicht an allen Schulen Friesisch unterrichtet? Gibt es ein friesisches "Nationalgetränk"? Was ist eine Hallig? Diese und viele andere Fragen zur friesischen Sprache und Kultur stellten die Mitglieder einer Delegation aus Georgien bei ihrem Besuch im Nordfriisk Instituut in Bredstedt. Instituts-Direktor Professor Dr. Thomas Steensen vermittelte den Gästen aus der Stadt Tiflis grundsätzliche Informationen und zeigte sich beeindruckt von der Wissbegier der Gruppe: "So viel Interesse wirkt motivierend."
Die Delegation, geleitet von Elene Tevdoradze, "Deputy State Minister for Reintegration", informierte sich bei dem vom "European Centre for Minority Issues" in Flensburg koordinierten Besuch über die Situation der Minderheiten in Schleswig-Holstein.
Die Gäste aus Georgien - Mitarbeiter des Ministeriums für Reintegration und Wissenschaftler - wollen die hier gewonnenen Erkenntnisse bei ihrer Arbeit in ihrem Heimatland nutzen, wo es zahlreiche Minderheiten gibt. Überrascht zeigte sich die Delegation einer Mitteilung zufolge von der "recht geringfügigen" finanziellen Förderung der friesischen Volksgruppe.
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