HUSUMER NACHRICHTEN
Neues Angebot für Kleinkinder
Hattstedt. Ab 2013 muss laut Gesetzgeber für alle Kinder im Alter unter drei Jahren ein Kindertagesstätten-Platz zur Verfügung stehen. Die Gemeinde Hattstedt erfüllt die Voraussetzungen bereits jetzt. Davon profitieren auch die Kinder der Nachbargemeinden Hattstedtermarsch und Wobbenbüll. Das habe der Gemeinderat möglich gemacht, so Hattstedts Bürgermeister Ralf Heßmann.
Dank der in der Jens-Iwersen-Schule frei gewordenen Klassenräume im östlichen Gebäudetrakt - seit Ende der Sommerferien ist sie Grundschule, es wird nur noch eine Hauptschulklasse beschult - konnten die nötigen Räume grund legend saniert und auf die Bedürfnisse der Lütten zugeschnitten werden. Damit entsprechen sie - inklusive Mensa und sanitärer Einrichtungen - den gesetz lichen Auflagen. Im übrigen ist ein warmes, kindgerechtes und gesundes Essen garantiert. "Eltern können ihre Kinder von null bis 14 Jahren in die Obhut des Kindergartens Brückengruppe geben. Eine Nachmittagsbetreuung für die Größeren gibt es auch", erklärt Heßmann. Von 6.45 bis 13.15 Uhr für die Lütten, danach bis 17 Uhr für die Größeren stehen insgesamt sechs Fachkräfte unter Leitung von Jutta Gautsch zur Ver fügung.
"Die drei Gemeinden ziehen mit dem Schulverband an einem Strang. Wir sind froh über die Lösung. Die Räume sind sinnvoll genutzt", erklärt Schulverbandsvorsteherin Christel Schmidt. Auch für Schul leiter Detlef Kreutzfeldt ist die Welt in Ordnung. "Wir haben eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Einrichtung. Das be deutet eine optimale Verzahnung von Schule und Kindergarten", sagt er. Er überlegt, das Essensangebot auf die Schüler zu erweitern, falls Bedarf bestehen sollte.
Vor dem Start hatten "die Götter den Schweiß gesetzt". Es stellte sich heraus, dass der Fußboden in dem neuen Raum komplett herausgerissen werden musste. Das hatte das Hausmeister-Team, so Schmidt, bestens und zudem kostengünstig gewuppt (wir berichteten). Rund 13 000 Euro löhnte der Schulverband dafür. Der einzige Wermutstropfen - zumindest für Eltern - ist, dass die neue Gruppe für die unter Dreijährigen ab Januar bereits belegt ist.
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