HUSUMER NACHRICHTEN
Ein Husumer unterwegs
Einmotorig über Afrika
Aufbruch: Uwe Thomas Carstensen (r.) und Martin Grohganz (l.) werden von Dr. Raoul Hille, dem Geschäftsführer des Flughafens Hannover-Langenhagen, verabschiedet. Foto: Minkus-Images
Husum / Hannover. Uwe Thomas Carstensen ist wieder unterwegs: 2007 flog der 64-jährige Husumer mit seiner einmotorigen Cessna einmal rund um den Globus, am Montag startete er mit der bewährten Maschine in ein neues Abenteuer. Gemeinsam mit Co-Pilot Martin Grohganz hob Carstensen in Hannover ab - dieses Mal soll in 60 Tagen der afrikanische Kontinent umrundet werden.
26 Flughäfen in 23 Ländern werden die beiden ansteuern, 12 400 Kilometer umfasst die Route. Diese führt das Duo auf dem Weg nach Afrika zunächst über Split in Kroatien und Iraklio auf der griechischen Insel Kreta. Die erste Landung auf dem schwarzen Kontinent ist im ägyptischen Luxor geplant. Ende des Monats möchten die beiden über Ostafrika fliegend via Sudan, Malawi und Südafrika die Südspitze des Kontinents erreichen und die erste Etappe in Namibia abschließen. Nach einer Weihnachts- und Wartungs-Pause beginnt im Februar der zweite Teil der Reise, bei dem die Westseite Afrikas inklusive Überflug der Sahara in Angriff genommen wird.
Unterwegs wird Carstensen die Gelegenheit nutzen und in Äthiopien, Uganda und Tansania Hilfsprojekte der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) besuchen. Gemeinsam mit seiner Frau Maria hatte er 2005 die MUT-(Maria und Uwe Thomas-)Stiftung gegründet, die auch DSW-Projekte fördert.
Wie bereits vor drei Jahren gibt es im Internet unter www.globeflight-rallye.com Reiseberichte, Hintergründe, Logbucheinträge und mehr. Auch die Reise-Vorbereitungen bleiben nicht unerwähnt. Und schon diese sind eine Herausforderung: So müssen die Abenteurer beispielsweise Fässer mit dem benötigten Flugzeugbenzin "Avgas" extra per Spedition zu den Wüstenflugplätzen liefern lassen, da dieser nicht überall verfügbar ist.
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