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Niebüll

Lkw-Auflieger zwingen zum Handeln

23. Februar 2010 | 20:06 Uhr | Von Stephan Bülck

Auch unter Laternen stehend bilden die ungesicherten Auflieger nachts für Autofahrer eine Gefahr. Foto: Stephan Bülck

Niebüll. Bei der nächsten Verkehrsschau, so Bürgermeister Wilfried Bockholt während der jüngsten Stadtvertreter-Sitzung, müsse man sich über die Situation im Gewerbegebiet Ost unterhalten. Vermehrt stellen dort Firmen ihre Lkw oder Auflieger auf den Fahrbahnen ab - häufig mit der frei hängenden Deichsel. Das führe, insbesondere bei Dunkelheit, zu Unsicherheiten bei Autofahrern und sei nicht ungefährlich. Hier gelte es, "einen Riegel drauf zu bekommen".

Zum Thema Ratskeller/Rathaus-Café teilte Bockholt mit, dass sich in dem Gebäude, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, einiges tue. Die Räumlichkeiten würden derzeit saniert, die Wiedereröffnung sei für Ende März/Anfang April vorgesehen.

Zaun bleibt erhalten

Der zwecks Ansaat der Wohnmobil-Stellfläche seinerzeit auf dem ZOB-Parkplatz errichtete Zaun aus Holzpfählen und Draht wird bleiben, so der Bürgermeister auf eine Frage. Er habe ordnungspolitische Auswirkungen, teile den Parkplatz halbwegs in zwei Bereiche und sei bei Bedarf durch eine Art Tor schnell zu öffnen und wieder zu schließen.

Spitzenwert

Bürgermeister Wilfried Bockholt bedankte sich bei den Niebüller nochmals für seine Wiederwahl. Beeindruckend sei die hohe Wahlbeteiligung mit 42,6 Prozent, die nur knapp unter der der Kommunalwahl lag (43,7 Prozent). Bei einer Zahl von unter 50 Prozent könne man keineswegs von einer keine guten Wahlbeteiligung sprechen, hielt Mogens Lesch (SSW) dagegen. "Gut ist sie bei 80 Prozent." Bockholt relativierte, dass es sich bei einer Bürgermeister-Direktwahl landesweit gesehen um einen Spitzenwert handele.

Neue Besetzung

Einstimmig beschlossen wurde ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen. Demnach stellt die Fraktion in folgenden Ausschüssen als Ersatz für Anja Rosengren folgende Vertreter: Finanzausschuss: Sven Bohl, Vertretung Gesche Zimmermann, Clemens Kewitsch; Sozialausschuss: Andreas Schönefeld, Vertretung Clemens Kewitsch, Gesche Zimmermann.

Irritationen

In der Einwohnerfragestunde kritisierte ein Anlieger der Flächen für den geplanten Windenergie-Park, die Bürger seien in die Planungen nicht mit einbezogen worden. Er schlug vor, die unter Tagesordnungspunkt 10 vorgesehene Beschlussfassung für die 8. Änderung des Flächennutzungsplanes auszusetzen. Nicht alle seien mit den Plänen einverstanden. Bürgermeister Bockholt antwortete, er sei irritiert, da erst zwei Tage zuvor ein Gespräch zwischen der Betreibergesellschaft und 50 Anwohnern erfolgt sei. Ferner wies er darauf hin, dass Pläne mit Standorten und Schutzbereichen bei der Verwaltung einsehbar seien. Eine Bürgerbeteiligung folge, und in die werde jeder mit einbezogen.


 


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