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Skulptur neben der Mehrzweckhalle wird enthüllt
Rantrum. In Anwesenheit des Künstlers stellt Bürgermeister Horst Feddersen die eigens für die Sport- und Kulturhalle und deren Umfeld entworfene Skulptur des Bildhauers Winni Schaak der Öffentlichkeit vor. Die monumentale Plastik wird am Sonntag (12.), 11 Uhr, enthüllt.
Aus einer kleinen Gruppe vorgeschlagener Künstler wurde der Bildhauer Winni Schaak von einer Jury ausgewählt. Mit dem gebürtigen Kropper gewann die Gemeinde einen renommierten Künstler aus Schleswig-Holstein, der bereits zahlreiche Ausstellungen gezeigt sowie Preise im In- und Ausland für seine Kunstwerke erhalten hat. Die 1,70 Meter hohe Skulptur aus Cortenstahl bildet mit ihren warmen Brauntönen, der feinporig gerosteten Oberfläche auf der Grünfläche seitlich der Mehrzweckhalle einen spannungsreichen Kontrapunkt zu dem modernen Gebäude, gleich einem schwungvollen Ausrufezeichen. Gleichzeitig wird dadurch das Augenmerk auf diese Grünfläche gerichtet - eine kleine Oase in einem stark bespielten Umfeld. Nicht von ungefähr nennt der Bildhauer daher seine Plastik "Konzentration". Ein Titel, der generell seine minimalistische Formensprache kennzeichnen kann. Perfekte Linienführungen und scheinbar einfache Formen bestechen beim ersten Anblick, angesichts der Größe und des Materials eine echte handwerkliche Leistung.
Doch nicht die Perfektion in der Ausführung ist es, was allein die Faszination beim Betrachter auslöst. Nicht eine senkrechte oder horizontale Linie, nicht ein rechter Winkel sind an dem von einem stehenden Quader abgeleiteten Körper zu finden. Statt dessen sanft geschwungene Konturen, die messerscharf durch die präzis aufeinander treffenden Flächen hervortreten, die ebenfalls oft eine leichte Wölbung aufweisen. Zusammen mit der geringen Tiefe von nur 15 Zentimeter führen diese Elemente dazu, dass die Plastik aus jedem Blickwinkel ihre Form verändert. Eine Öffnung im oberen Drittel bietet zusätzlich überraschende Durchblicke. Der Betrachter wird so immer wieder von unerwarteten Ansichten überrascht heißt es in einer Pressemitteilung. Die Galeristin Cornelia Wichtenstahl aus Berlin charakterisiert die Werke so: "Zweidimensionale Dreidimensionalität - gerade Kanten, spannungsvolle Bögen, gewölbte und ebene Flächen kennzeichnen Winni Schaaks minimalistische Körper."
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