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Risum-Lindholm

Mit Engagement und Einsatz die friesische Kultur erhalten

04. Februar 2012 | 06:50 Uhr | Von kon

Hereinspaziert: Greta Johannsen, Carsten B. Carstensen, Heinz Hansen und "Kalli" Teske laden zum Tag der offenen Tür ein. Foto: bee

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Neuer Besucherrekord: Der Ostermooringer Friesenverein blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Risum-lindholm. Die Beliebtheit der kulturellen Veranstaltungen im Andersen Haus steigt stetig. Das teilte der Koordinationsbeauftragte Volkert Petersen während der von zahlreichen Mitgliedern besuchten Jahresversammlung des Frasche Feriin for e Ååstermååre (Ostermooringer Friesenverein) mit. In 2011 besuchten 7924 Gäste, 184 mehr als im Jahr 2010, aus allen Teilen der Republik insgesamt 40 Veranstaltungen. Die Bandbreite reichte vom Frühstück mit Brot aus dem historischen Backofen - für das nächste Frühstück in 2013 wird ein neuer Bäcker gesucht - über die plattdeutschen und friesischen Theateraufführungen bis zu den Konzerten.

In diesem Jahr liegen bis Dezember bereits 40 angemeldete Veranstaltungen vor. Laut Bericht des Vorsitzenden Hauke Friedrichsen wurde das 100-jährige Bestehend des Vereins im vergangenen Jahr drei Tage lang mit großem Erfolg gefeiert. Der gelungene Film über das Fest wurde nach den Regularien gezeigt. 18 Hochzeiten und 27 andere Familienfeiern wurden im letzten Jahr im Andersen Haus gefeiert. Auch Dr. Alastair Walker von der Universität Kiel war mit seinen Studenten für das Fach Friesisch in Klockries.

Da der Nordfriesische Verein in 2011 das Büro im Andersen Haus aufgeben musste, hat der Ostermooringer Friesenverein den Raum übernommen, in dem Frauke Thießen und Maren Petersen wechselweise Büroarbeiten erledigen.

Der Ostermooringer Friesenverein unterstützt zusammen mit der Gemeinde in diesem Jahr erneut ein friesisches Projekt im Kindergarten.

Hauke Friedrichsen dankte allen Helfern, Gönnern und Freunden des Andersen Hauses einschließlich der Gemeinde für ihre Unterstützung. "Das Engagement der Helfer ist enorm", so der Vorsitzende.

Die weiteren Berichte der Gruppen im Andersen Haus, wie Mooringer Kädjer, Latje Loosche und De Plattdütschen fielen durchweg positiv aus.

Verabschiedet aus dem Vorstand wurde Hans-Adolf Oldsen. Er hat die Vereinsfinanzen 28 Jahre lang akribisch verwaltet. Das sei genug. Als Nachfolger wählte die Versammlung Peter Christiansen, als seine Stellvertreterin Susan Freitag-Petersen. Alle anderen zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder ließen sich in ihren Ämtern bestätigen.

Den Reigen der Grußworte eröffnete Bürgermeister Hauke Christiansen: "Das Andersen Haus ist ein wertvoller Bestandteil unserer Gemeinde". Erk Hassold (Friesenrat), Fiete Pingel (Nordfriesisches Institut) und Jörgen Jensen Hahn (Nationale Friesen) unterstrichen, dass "die friesische Sprache und Kultur wichtig sind für uns alle".




 


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