HOLSTEINISCHER COURIER
Schullandschaft Neumünster
Großer Andrang auf der Schulmesse
Neumünster. Dichtes Gedränge herrschte am Donnerstag in der Messehalle 2 der Holstenhallen. Präsentiert wurde Bildung: Alle elf weiterführenden Schulen und drei Berufsbildungseinrichtungen der Stadt stellten sich auf der Schulmesse erstmals gemeinsam unter einem Dach vor.
Schulrätin Liske Salden und Schuldezernent Günter Humpe-Waßmuth zeigten sich über die große Resonanz hocherfreut. "Es ist wichtig, dass sich die Eltern in der hochqualifizierten und differenzierten Schullandschaft Neumünsters rechtzeitig informieren, wo ihr Kind nach der Grundschule eine weiterführende Einrichtung besuchen kann", sagte Humpe-Waßmuth. Die Messe ermögliche Eltern und Kinder spezielle Informationen über die einzelnen Schulen, ihre Profile, Bildungsschwerpunkte und Betreuungsmöglichkeiten zu vergleichen, unterstrich die Schulrätin. "Entscheiden muss sich hier noch niemand. Alle Schulen haben den Eltern bereits Termine für weitere Informationsabende und Anmeldetermine übermittelt", sagte Liske Salden.
Vivien Schönerstedt (10) war mit ihrer Mutter Svea am Infostand der Alexander-von-Humboldt-Schule. "Ich bin künstlerisch interessiert und möchte diese Schule besuchen", meinte die Zehnjährige, die Klavier spielt. Ihrer Mutter ist wichtig, dass ihre Tochter die Schule per Fahrrad erreichen kann und sie von der Schule bisher nur Gutes gehört hat: "Wir sind ganz gezielt auf diese Schule zugegangen", sagt sie.
Heike und Stefan Meseberg ließen sich von Katharina Schwarz, Lehrerin für Deutsch und Naturwissenschaften an der Freiherr-vom-Stein-Schule, neue Konzepte der Schule erklären. "Die Schüler stehen im Vordergrund und nicht die Lehrer", versicherte die Lehrerin den Interessenten und stellte das System der lehrgangsübergreifenden Lerngruppen vor. Sohn Paul (10) weiß von seinen Freunden, dass sie gerne zur Steinschule gehen. Auch von befreundeten Ehepaaren wissen die Eltern, dass es dort "interessante Konzepte" gibt.
Alle weiterführenden Schulen hatten sich umfassend auf ihre zukünftigen Schüler und die Eltern vorbereitet. Videopräsentationen, Flyer, naturwissenschaftlich interessante Projekte stellten Schüler, Lehrer und Schulleitungen vor. Das persönliche Gespräch konnten die Präsentationen allerdings nicht ersetzen. Die Infostände der Schulen war stets dicht umlagert.
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