HOLSTEINISCHER COURIER
Lotosblüten setzen Zeichen für eine friedliche Welt
Ähnlich wie in Japan werden auf dem Kleinen Kiel papierene Lotosblüten aufs Wasser gesetzt. Foto: ez
Kiel. In Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 findet morgen wieder die Lotosblütenaktion im Kieler Hiroshimapark statt. Die zweite Stellvertretende Stadtpräsidentin Dagmar Hirdes wird die Gedenkfeier am Abend offiziell eröffnen. Papierne Lotosblüten, die von Teelichten erleuchtet auf dem Kleinen Kiel schwimmen werden, setzen dann ein Zeichen für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt.
Nach der offiziellen Eröffnung spricht Manu Nadjmabadi vom Verein Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW Kiel: International Physicians for the Prevention of Nuclear War) zum Thema "Der Nahe Osten: Chance oder Hindernis auf dem Weg zu atomarer Abrüstung?" Cäsar Mazzi spielt Lieder gegen Krieg und Gewalt. Gegen 21 Uhr werden die Lotosblüten auf den Kleinen Kiel gesetzt. Die Teilnehmer bringen damit ihre Solidarität mit Hiroshima und Nagasaki sowie allen Opfern von Krieg und Vertreibung zum Ausdruck.
Die Friedensaktion wird veranstaltet vom Arbeitskreis Städtesolidarität. Er setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Gesprächskreises für christliche Friedensarbeit, der Hiroshima-Arbeitsgemeinschaft, des Vereins Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs, des Deutschen Gewerkschaftsbunds (Region Kern), des Arbeitsbereiches Friedens- und Konfliktforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie der Kieler Ratsfraktionen.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 19.30 Uhr im Hiroshimapark mit dem Basteln der Lotosblüten.
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