DER INSELBOTE
"Skyvan" hebt zum letzten Mal ab
Husum. Wie war das bloß, als sich der Mensch noch nicht in die Lüfte erheben konnte? Heute ist es ja beinahe selbstverständlich, mal eben von Hamburg nach New York zu "jetten". Aber das eigentliche Fliegen, der freie Fall aus großer Höhe, ist natürlich ganz etwas anderes und Fallschirmspringen daher auch mehr als ein Sport: Es elektrisiert die Sinne, vermittelt das Gefühl (fast) grenzenloser Freiheit und eröffnet im besten Wortsinn neue Perspektiven. Wer diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, sollte sich das Wochenende vom 1. bis zum 3. Oktober vormerken. Dann besucht die "Pink Skyvan" aus Österreich den Luftsportverein Flensburg (LSV), dem auch viele nordfriesische Fallschirmspringer angehören.
Das 12,3 Meter lange einstige Transportflugzeug ist eine Art fliegendes Graffiti, ein "Himmelbus für Aussteiger" und bereist Flugplätze in ganz Europa, die sich selbst eine Maschine nicht leisten können. Es kann gut zwei Dutzend Personen in eine Höhe von bis zu 4500 Metern bringen. Die große Ausstiegs-Plattform ist vor allem für Formations-Sprünge geeignet. Von hier aus können sich acht Springer gleichzeitig in die Tiefe stürzen.
Der Besuch auf dem Flugplatz Schäferhaus ist der letzte in diesem Jahr und bietet damit auch die letzte Gelegenheit für einen Tandemsprung. Wer das nicht möchte, kann aber auch einfach nur mitfliegen oder am Boden bei Kaffee und Kuchen zuschauen, was sich am Himmel so tut.Weitere Info und Anmeldungen bei Jörg Bendixen, Telefon 04646/675.
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