FLENSBURGER TAGEBLATT
Jahresversammlung
Steinberger setzen auf bewährtes Duo
Klaus Jürgensen ehrte Andreas Petersen sowie Claus-Peter Petersen mit dem Brandschutzehrenzeichen und gratulierte Letzterem und Gerd Werner Lorenz (v.l.) zur Wiederwahl als Führungsduo. Foto: uk
STEINBERG. Seit sechs Jahren stehen der 59-jährige Oberbrandmeister Gerd Werner Lorenz (von Beruf Tischler) und der sechs Jahre jüngere Hauptlöschmeister Claus-Peter Clausen, der seine Brötchen als Fleischer verdient, als sein Stellvertreter an der Spitze der Ortswehr Steinberg. In der Jahresversammlung bestätigten die 18 Aktiven das Duo nun in seinem Amt. Das bedeutet, dass beide jeweils sechs Jahre dranhängen.
Steinbergs Bürgermeister Gerhard Geißler hatte es sich nicht nehmen lassen, die Wahl der beiden Spitzenleute zu leiten. Denn schließlich gehörten Gemeinde und Feuerwehr zusammen. In der Gemeinde Steinberg gibt es neben der gleichnamigen Ortswehr auch noch die in Steinbergholz mit 30 Aktiven.
Doch nicht nur die Wehrführer wurden in ihren Ämtern bestätigt, sondern auch Funkwart Horst Seemund sowie der erste Gruppenführer und Atemschutzwart Claus-Peter Petersen. Der stellvertretende Amtswehrführer Klaus Jürgensen zeichnete Petersen sowie Hauptfeuerwehrmann Andreas Petersen mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen für 25-jährige Zugehörigkeit zur Wehr aus. Lob gab es zudem für Hans-Joachim Petersen und Michael Rogaß, die jeweils seit zehn Jahren in Feuerwehrdiensten stehen.
Zu Beginn der Jahresversammlung, an der auch die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung - insgesamt sind es 13 - teilnahmen, hatte Wehrführer Gerd Werner Lorenz rückblickend von zwei Ernstfällen - ein Feuer, ein Verkehrsunfall - berichtet. Zu den Aktivitäten gehörte neben dem Übungsbetrieb, wie Lorenz sagte, "een ganz Mors vull Termine". Neu ist die Internet-Präsenz der Ortswehr (www.feuerwehr-steinberg-angeln.de), vorgestellt von Webmaster Lars Reimer.
Matthias Thye ging als örtlicher Ordnungshüter auf die Neuordnung des Polizeiwesens ein, sprach davon, dass Steinbergkirche eine Dienstbereitschaft erhalte und lobte die Steinberger Feuerwehr als "Säule der Gemeinde".
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