FLENSBURGER TAGEBLATT

 

Sieben Männer und eine Frau brillieren

21. November 2012 | 06:25 Uhr | Von cth


Erfolgreicher Lehrgang mit acht neuen Truppführern: Ausbildungsleiter Dirk Meyer (4.v.l.), Ausbilder Dieter Holz (v.l.), Ausbilder Jens Ramm, Niklas Schwarz (Jerrishoe),  Florian Nielebock (Langstedt), Andrea Asmushen (Jerrishoe), Pascal Hansen (Wanderup), Sören Thomsen (Wanderup), Kim Nissen (Eggebek), Sven Andresen (Langstedt), Jörn Perlow (Süderhackstedt) und Ausbilder Kai Matthiesen.  Foto: Thordsen

Erfolgreicher Lehrgang mit acht neuen Truppführern: Ausbildungsleiter Dirk Meyer (4.v.l.), Ausbilder Dieter Holz (v.l.), Ausbilder Jens Ramm, Niklas Schwarz (Jerrishoe), Florian Nielebock (Langstedt), Andrea Asmushen (Jerrishoe), Pascal Hansen (Wanderup), Sören Thomsen (Wanderup), Kim Nissen (Eggebek), Sven Andresen (Langstedt), Jörn Perlow (Süderhackstedt) und Ausbilder Kai Matthiesen. Foto: Thordsen

Acht Teilnehmer haben die Abschlussprüfung zum Truppführer für die Feuerwehren im Amt Eggebek bestanden

Jerrishoe. Nach intensivem Üben hat die Abschlussübung für die Truppführer im Feuerwehrgerätehaus in Jerrishoe stattgefunden. Alle acht Teilnehmer - sieben Männer und eine Frau - bestanden die Prüfung und erhielten ihre Urkunde für den erfolgreichen Abschluss. Das neue Ausbilderteam unter Leitung von Dirk Meyer und den Kameraden aus den Wehren des Amtes Eggebek hatte gute Arbeit geleistet.

Wie Amtswehrführer Ralf Käber in Anwesenheit zahlreicher Gäste ausführte, fand in diesem Jahr die Abschlussübung in neuen Räumlichkeiten in Jerrishoe und mit einem veränderten Ausbilderteam statt. Die personelle Umbesetzung musste erfolgen, da Andreas Bohlen aus beruflichen Gründen ausgeschieden war. Mit Dirk Meyer als neuem Leiter des Ausbilderteams und mit Dieter Holz, Markus Hanl sowie den neuen Ausbildern Kai Matthiesen aus Janneby und Jens Ramm aus Jerrishoe war das Team wieder komplett.

Nach acht Übungsabenden und einem komplett technisch vollgepackten Sonnabend, dankte Meyer den Teilnehmern für ihre Ausdauer und seinem neuen Team für seine Bereitschaft zur Mitarbeit. Sie hätten sich gut zusammengefunden und könnten in dieser Konstellation so weiterarbeiten, um im kommenden Frühjahr wieder den Truppmannlehrgang durchzuführen. Dieser Truppführer-Lehrgang ist der erste Führungslehrgang in der Feuerwehr, so der Amtswehrführer. Der Truppführer sei verantwortlich für mindestens einen Kameraden. Da es noch wesentlich mehr Führungs- oder auch technische Lehrgänge gebe, wünschte er sich, dass die Teilnehmer möglichst auch an diesen teilnehmen werden.

Frank Thiel, Fachwart für Truppführerausbildung, ging in seiner positiven Manöverkritik zunächst auf die gezeigten Knoten und Stiche in der Halle des Feuerwehrgerätehauses ein. Jeweils ein Teilnehmer machte die Knoten vor und die Kameraden folgten der Anleitung. Diese Vorgehensweise war, sagte Frank Thiel, eine interessante Variante, da die Ausbildung zum Truppführer das Anleiten der Kameraden beinhalte. Gleichzeitig appellierte er an die Teilnehmer, diese Knoten ständig zu üben, um sie im Ernstfall gut zu beherrschen

Lobende Worte fand Thiel auch für den Löscheinsatz an der alten Schmiede. Er war so geplant, dass kein Führungspersonal anwesend war, also mussten andere Lösungen gefunden werden. In der Ausbildung wurde das bereits geübt und jeder Lehrgangsteilnehmer lernte, die Führungsrolle zu übernehmen. Die Übung, Einsatzplan und Praxis erfolgten vorschriftsmäßig, wobei alle Hand in Hand arbeiteten. Das Feuer bei der alten Schmiede wurde gelöscht und dazu eine Belichtung aufgebaut. Das Ergebnis stimmte und das Team funktionierte mittels einer gelungenen Arbeitsteilung. Wie Thiel abschießend sagte, habe die kleine Gruppe sehr effektiv und intensiv die Aufgabe ausgeführt und unter Beweis gestellt, dass sie eine Menge gelernt hätte. Er gratulierte allen acht Teilnehmern zur bestandenen Truppführerausbildung, Gleichzeitig dankte er Dirk Meyer und seinem Ausbilderteam in der neuen Konstellation für ihr Engagement, das sie für Vorbereitung, Praxis und auch Nachbereitung des Lehrgangs aufgebracht hätten. Sein Dank galt zudem insbesondere dem Amt Eggebek und den Gemeinden, die letztendlich Nutznießer des Ganzen seien. "Sie wissen, wen sie in den Einsatz schicken und wer letztlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zuständig ist."

Amtsvorsteher Edgar Paulsen übermittelte Grüße vom Amtsausschuss Eggebek. Er dankte der Wehr Jerrishoe für die Bereitstellung der Räume und den Ausbildern für die Zeit, die sie in die Weiterbildung der jungen Feuerwehrleute investiert hätten in der Hoffnung, das die gut ausgebildeten Kameraden den örtlichen Wehren möglichst lange erhalten bleiben.


 
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