FLENSBURGER TAGEBLATT
Wikinger Rallye
Rundkurs durchs Hauptquartier
Rallye-Vorfreude: Süderbrarups Bürgermeister Friedrich Bennetreu, Kreispräsident Eckhard Schröder und Rallye-Organisationsleiter Rainer Haulsen (v. li.). Foto: sh:z
Süderbrarup. Den Teilnehmern und Fans der ADAC Wikinger Rallye (21. bis 23. März 2013) bietet die Veranstaltergemeinschaft des AC Schleswig und der MSF Idstedt einen neuen Höhepunkt. Der im vergangenen Jahr erstmals gefahrene Rundkurs in Süderbrarup wurde deutlich verlängert und führt nun mitten durch den Ort. "Mein großer Dank geht an die Bewohner entlang der Wertungsprüfung Süderbrarup-Spezial, die ohne Ausnahme ihre Zustimmung zu dieser für Teilnehmer und Zuschauer attraktiven Streckenführung erteilt haben. So können die Teams eine Ortsdurchfahrt genießen, die ihresgleichen sucht", meinte Bürgermeister Friedrich Bennetreu zu den beiden Durchgängen am Sonnabend-Nachmittag.
Die Gemeinde Süderbrarup war bereits in den vergangenen drei Jahren Gastgeber für die Wikinger Rallye und wurde von den Machern erneut zum Hauptquartier gewählt. "Die Vermieter der Region sowie die Gaststätten und Unternehmen werden den Teilnehmern den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen", verspricht Bürgermeister Bennetreu.
Die Wikinger Rallye trägt als motosportliches Großereignis die öffentliche Aufmerksamkeit weit über die Grenzen von Schleswig-Holstein hinaus und ist ein Zuschauermagnet. Deshalb hat auch Ministerpräsident Torsten Albig die Schirmherrschaft über den Wertungslauf zur Deutschen und Dänischen Rallye-Meisterschaft übernommen.
Wie von der "Wikinger" gewohnt, gibt es auch im fünften Jahr als DRM-Lauf wieder eine komplett neue Streckenführung. Bis auf Teile des Zuschauer-Rundkurses in Süderbrarup ist kein Meter identisch mit dem aus dem Vorjahr, nur wenige Passagen wurden in den vergangenen Jahren bereits gefahren. "Damit - wie es der ehemalige Profi-Copilot Ruben Zeltner formuliert hat - kein Beifahrer dauerhaft um sein Leben lesen muss, haben wir auch einige wenige Passagen eingebaut, in denen der Co-Pilot kurz verschnaufen kann", beschreibt Torsten Johne (Flintbek), Sportleiter des ADAC Schleswig-Holstein und stellvertretender Rallye-Leiter der "Wikinger", die Aufgabenstellung.
Nach dem sogenannten "Shakedown", einem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen, am Donnerstagabend dürfen die Teams am Freitag die Wertungsprüfungen erstmals besichtigen. Nach dem Start um 17.30 Uhr werden am Freitag noch vier Wertungsprüfungen im Wettbewerb absolviert. Der zweite Durchgang auf den Wertungsprüfungen findet bereits in der Dunkelheit statt, ein exakt erstellter Strecken-Aufschrieb wird so noch wichtiger.
Vier Prüfungen am Sonnabendvormittag und sechs am Nachmittag fordern Mensch und Maschine heraus. Jeweils als Finale der Mittagsrunde steht der Zuschauerrundkurs in Süderbrarup (14.40 Uhr und 16.43 Uhr) auf dem Programm. "Dreimal K - kompakt, kurz, knackig", so beschreibt Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft die wie immer sehr anspruchsvolle Aufgabenstellung für die Rallye-Teams.
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