FLENSBURGER TAGEBLATT

 

Lob für Bewegungsangebot und warme Mahlzeiten

22. Februar 2012 | 03:40 Uhr | Von ki

Freude über das neue Zertifikat: Schulleiter Hans-Werner Johannsen (von links), Siri Hirsch von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein, Lehrerin Ulrike Hell und Sabine Johannsen von der offenen Ganztagsschule. Foto: Kirschner

Gemeinschaftsschule Handewitt hat Prüfung für das Zertifikat "Gesunde Schule" bestanden

Handewitt. Wenn das kein Glück bringt. Als 13. Schule in Schleswig-Holstein hat die Gemeinschaftsschule Handewitt das Zertifikat "Gesunde Schule" erhalten. Dabei wurden nicht nur klassische Gesundheitsaspekte, sondern auch Schulbedingungen und Qualitätsmanagement berücksichtigt. Diese Bewertung sei "ein Beweis für Qualität", sagte Schulleiter Dr. Hans-Werner Johannsen bei der Zertifikat-Übergabe. "Wir haben auch gesehen, wo wir uns noch verbessern können", ergänzte Ulrike Hell, Qualitätsbeauftragte an der Gemeinschaftsschule.

Siri Hirsch von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein erklärte die Modalitäten der Auszeichnung. Sie fußt auf einem Katalog mit 55 Kriterien, denen ein ganzheitlicher Ansatz zu Grunde liegt. In Handewitt traf sich ein Arbeitskreis mit zahlreichen Akteuren des Schul-Alltags. "Wir haben festgestellt, dass wir uns bislang eher zu bescheiden bewertet haben", meinte Sabine Johannsen, Leiterin der Offenen Ganztagsschule. Die Gemeinschaftsschule meisterte schließlich die Zertifizierungshürde von 55 Prozent der möglichen Punkte deutlich und erreichte 77 Prozent.

Es folgten ein Qualitätsbericht und eine Schulbegehung durch Gutachter des "Audits Gesunde Schule". Dabei handelt es sich um eine unabhängige Qualitätsbestimmung für schulische Gesundheitsförderung, die von der Betriebskrankenkasse (Landesverband Nordwest) unterstützt wird. "Im Handewitter Schulleben wird durch unterschiedliche Angebote und Strukturen auf das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden der Kinder eingegangen", fasste Siri Hirsch zusammen.

Als besonders positiv fielen ein wöchentlicher Klassenrat, diverse Sportangebote, Motopädagogik, Bewegungsangebote während der Pausen sowie vielfältige Kurse und Freizeitangebote im Rahmen der Offenen Ganztagsschule auf. Ein Lob gab es für das Mittagsangebot mit warmen und frisch gekochten Mahlzeiten. Auch das Pausen-Sortiment mit Müsli, Joghurt und Brötchen hinterließ einen positiven Eindruck.

Das Zertifikat "Gesunde Schule" ist drei Jahre lang gültig, kann dann erneuert werden. Schulleiter Hans-Werner Johannsen kündigte an, das erreichte Niveau halten und auszubauen zu wollen. In Kürze soll ein zweiter Schulsozialarbeiter für die Grundschule eingestellt werden.


 

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