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Nicht nur ein Hobby: Die Waldjugend ist Teil ihres Lebens

11. Februar 2012 | Von si

Katja Pohl und Michael Steiner leiten die Storchenhorte. Foto: Schilling

Barmstedt. Die Barmstedter Gruppe Storchenhorte im Landesverband Nord der Deutschen Waldjugend wird seit Jahren erfolgreich von Katja Pohl (34) und Michael Steiner (34) geleitet. Die beiden leben in Hohenlockstedt und haben naturgemäß durch ihr ehrenamtliches Engagement in der Region Barmstedt eine enge Beziehung zu Land und Leuten entwickelt.

Für sie sei die Waldjugend kein bloßes Hobby, sondern viel mehr, nämlich "ein wesentlicher Teil unseres Lebens", wie sie erklären. Durch ihre jahrelange Tätigkeit bei der Waldjugend und im Bereich Jugendarbeit bringen beide sehr viel Erfahrung mit und sind erst im Jahre 2010 zu Spähern ernannt worden: Das sei die zweithöchste Auszeichnung der Waldjugend, sagen sie nicht ohne Stolz.

Pohl ist schon früh durch ihren Vater an die Waldjugend herangeführt worden. Sie ist die Gruppenleiterin der Storchenhorte und gleichzeitig für die Planung, Durchführung und Koordination von Lager und Fahrten zuständig.

Steiner, auch bekannt als Fazer, ist seit dem zehnten Lebensjahr in der Waldjugend tätig. In Burg, Dithmarschen, zu Hause, hat er dort die Raubwürgerhorte und die Knutthorte gegründet. Er zog sich aus beruflichen Gründen zurück und hat die Storchenhorte zusammen mit seiner Partnerin im Jahre 2006 wieder ins Leben gerufen, nachdem sie in Agonie verfallen war. "Ich bin sowohl in der Gruppenleitung wie auch für die finanziellen Angelegenheiten und die Pressearbeit zuständig", erläutert er. "Des Weiteren erledige ich sämtliche Arbeiten rund um unseren Treff, einer Hütte beim Reihergehölz." Die beiden Gruppenleiter sehen es als ihre wichtigste Aufgabe an, bei den jugendlichen Mitgliedern das Verständnis für die Notwendigkeit einer gesunden Natur zu wecken und sie an selbstständige Verantwortlichkeit heranzuführen. Außerdem ist es ihnen ein Anliegen, durch ihre Jugendarbeit die geistige und musische Bildung der Mädchen und Jungen zu fördern.

Wer Kontakt zu den beiden Gruppenleitern wünscht, kann unter der Rufnummer (0 48 26) 66 21 35 weitere Details erfragen.


 

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