ECKERNFÖRDER ZEITUNG
Tobias Blank übernimmt Schulsozialarbeit in Kiel
Altenholz. Tobias Blank wird seinen Einsatz im Stifter Jugendzentrum "O.A.S.E." von einer vollen Stelle auf elf Stunden in der Woche zurückfahren. Ab September übernimmt er in der Landeshauptstadt projektbezogene Schulsozialarbeit. Seine Stunden im Jugendzentrum übernimmt die langjährige Honorarkraft Hilke Langfeldt.
13 Jahre lang war Tobias Blank in der "O.A.S.E" aktiv. Da sei es Zeit für eine neue Aufgabe gewesen. Als sich die Gelegenheit bot, mit der studierten Erziehungswissenschaftlerin Beate Stuchtey, die kurzzeitig Schulsozialarbeit in Altenholz mit Leben erfüllt hatte, in Kiel zusammenzuarbeiten, entschloss er sich zu einem Neuanfang. Ganz aufgeben wollte er die Arbeit in Stift aber nicht. Er gehe jedoch beruhigt an seine neue Aufgabe, weil er seine Nachfolge in den Händen von Hilke Langfeldt wisse, die sowohl den Treff als auch seine Besucher bereits kenne, sagte Blank. Die Leitung der Einrichtung wird dem Kollegen aus Klausdorf, Martin Greve, übertragen, der nicht nur im "Tümpel", sondern mit einigen Stunden auch in der "O.A.S.E" vertreten sein wird.
Durch die Umbesetzung spart die Gemeinde pro Jahr 19 000 Euro an Personalkosten ein, wie Bürgermeister Carlo Ehrich im Jugend- und Sozialausschuss erklärte. Denn der Vertrag mit Hilke Langfeldt umfasst nur 23 Stunden und fällt in eine andere Vergütungsgruppe. Trotz dieser für den Haushalt erfreulichen Tatsache hätte sich die CDU mehr Zeit für die Beratung gewünscht, machte Fraktionschef Jürgen Schlüter deutlich. Da der Vertrag mit Hilke Langfeldt zunächst auf Ende 2012 befristet ist, sei seine Fraktion bereit, dem ausgearbeiteten Vorschlag der Verwaltung zu folgen, so dass der Betrieb zum 1. September weiterlaufen kann. Der Hauptausschuss werde noch alle Aspekte prüfen, um eine fundierte Entscheidung für eine Anschlusslösung treffen zu können, kündigte Schlüter an. Hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung der Arbeit gelte es noch viele Fragen zu klären, fügte Fraktionskollegin Heide König hinzu. "Ein Gesamtkonzept steht, der Treff wird nicht geschlossen, das ist eine gute Lösung für die Kinder und Jugendlichen, die Mitarbeiter und die Gemeinde", fasste Sina-Marie Weiß (SPD) zusammen.
Lust auf mehr? Die Eckernförder Zeitung jetzt
2 Wochen kostenlos testen.




