ECKERNFÖRDER ZEITUNG
Musikalischer Szenemix: Eckernförde klingt gut
Setzen auf musikalische Identität und hoffen auf viele Käufer der CD "Eckernförde macht Musik": Sven Wlassack, Kay Kankowski, Jörg Sibbel und Markus Feuerstack (v. l.). Foto: Kühl
Eckernförde. Ein Kulturkonzept gibt es zwar trotz einiger Bemühungen immer noch nicht, dafür aber eine musikalische Neuproduktion, die im Gesprächskreis Musik während Konzeptarbeit erdacht und vom Verein "Muckemacher" realisiert worden ist: "Eckernförde macht Musik" heißt die CD, die ab sofort in einer Stückzahl von 1000 Exemplaren bei der Touristik und Marketing GmbH in der Stadthalle und in der Buchhandlung am Gänsemarkt zu haben ist. Für zehn Euro gibt’s 18 Songs von 18 Solisten oder Gruppen. Und zwar quer durch die Bank, vom Besten, was die Stadt musikalisch hergibt und alphabetisch geordnet von Akkordeon Orchester über Sambafish bis zu Zweistimmig & Freunde. Alte Bekannte wie Kay Kankowski, The Bright Side, Bad Bobs oder Up & Down sind ebenso dabei wie Newcomerin Esther Unzen, Sleven oder Torpedo Rocket. Das Repertoire und die Machart sind ungewöhnlich vielfältig und reichen von Spielmannszugmusik über sanfte Balladen, Folk, Rock bis Heavy Metal und Jazz. Wer wissen will, wie Eckernfördes Szene tickt, braucht diese kleine Scheibe - und wird erstaunt sein, wie vielfältig und hochwertig das Angebot ist.
"Macher" Kay Kankowski, Bürgermeister Jörg Sibbel, Kulturbeauftragter Sven Wlassack und Coverdesigner Markus Feuerstack (fognin), der den Siemsen-Speicher am Innenhafen als zentrales Motiv eingefangen hat, haben die von der Stadt und der Elisabeth-Eifert-Stiftung finanzierte Produktion - 6000 Euro - gestern vorgestellt. Kankowski lobte das außergewöhnliche städtische Engagement, dass es sonst nur in Skandinavien gebe - "eine ziemlich einmalige Sache". Für Bürgermeister Sibbel zum einen eine Herzensangelegenheit, zum anderen aber auch als "musikalische Visitienkarte" der Stadt gern gesehen und gern an Gäste der Stadt verschenkt als ein Stück typisches Eckernförde.
Die 18 Interpreten sind dabei nur eine kleine Auswahl, andere sind nur dem Aufruf der Stadt nicht gefolgt. "Es gibt Massen", sagt "Muckemacher" Kay Kankowski, das kreative Potential der Stadt sei ungewöhnlich groß.
Sie sind dabei: Akkordeon Orchester, Bad Bobs, Christoph Kranig, Drums & Pipes, Esther Unzen, Fjuz, Kay Kankowski, Out of Bounds, Sambafish, Sleven, SubRoomSix, Taste of Blue, The Bright Side, Torpedo Rocket, Trio Herzensbrecher, Up & Down, Weibhaftig und Zweistimmig & Freunde.
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