ECKERNFÖRDER ZEITUNG
Ein herzlicher Empfang
Erhielt viel positive Resonanz auf ihren Vorstellungsgottesdienst am Sonntag in St. Jürgen: Pastorin Claudia Bruweleit, die sich auf die dritte Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Gettorf bewirbt. Foto: Lauterbach
Gettorf. Sie wirkt offen, freundlich und den Menschen zugewandt: Am Sonntag stellte sich Pastorin Claudia Bruweleit aus der Heiligengeistgemeinde Kiel, die sich als Nachfolgerin für Pastorin Wiebke Keller um die dritte Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Gettorf bewirbt, mit einem Gottesdienst in der gut besuchten St.-Jürgen-Kirche vor. Anschließend bot sich bei einem kleinen Empfang im Gemeindehaus die Gelegenheit, die neue Pastorin näher kennen zu lernen.
Sollten gegen die 45-jährige Pastorin bis zum 16. Juni keine Einwände beim Kirchenvorstand vorgebracht werden und der Bischofsbevollmächtigte sie ernennen, könnte sie ab dem 1. September ihr Amt als Pastorin für die Kirchengemeinde Gettorf antreten. "Der Kirchenvorstand hat bereits ein positives Votum abgegeben", sagte Pastorin Christa Loose-Stolten. In der Unruhe und Mühe des täglichen Lebens lade Gott die Menschen ein, inne zu halten und sich zu stärken, eröffnete Claudia Bruweleit im Gottesdienst. Musikalisch bereichert wurde er durch den Gospelchor "Get Spirit" unter der Leitung von Kirchenmusikerin Christiane Etzold.
Sie selbst sei vorbereitend auf die Pfarrstelle in einer ländlichen Gemeinde bereits auf unverschlossene Türen gestoßen, erzählte sie in ihrer Predigt. Auch Gottes Tür stehe immer offen. "Er sieht nicht auf Herkunft und Verdienste, nicht auf unsere Fehler oder Macken." Jeder dürfe kommen mit seinen Zweifeln. Auch mit der Frage, ob es Gott überhaupt gibt. Sie lud ein, Kraft zu finden in der Gemeinschaft Gottes. Der Gottesdienst kam gut an. "Es war sehr schön", meinte Claudia Bruweleit hinterher. "Ich hatte mich auch sehr darauf gefreut." Ihr Dank galt sowohl den vielen Menschen, die zum Gottesdienst gekommen waren, als auch Christa Loose-Stolten und dem Gospelchor für die Unterstützung. "Ich fühle mich sehr herzlich empfangen", sagte sie.
Er habe heute einen guten Eindruck gewonnen, so die Erkenntnis von Jens Krabbenhöft, Bürgermeister der Gemeinde Lindau, aus der viele Bürger die Kirche in Schinkel besuchen. "Ich fand es sehr ansprechend. Sowohl ihre Predigt als auch den gesamten Gottesdienst." Auch Reinhard und Liane Arendt aus Schinkel waren angetan von der neuen Pastorin. "Wir freuen uns sehr", sagte Liane Reinhard. "Sie kam sehr sympathisch rüber." Der Anfang sei gemacht, fügte ihr Mann hinzu. "Jetzt hoffen wir auf eine positive Zukunft bei uns in Schinkel."
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