DER INSELBOTE

 

Sanierung des Hööwjaat

Nebeler Uasterstigh steht Pate

27. Februar 2013 | 06:50 Uhr | Von oe


Eine Mittelrinne soll künftig die durchgängige Oberflächenentwässerung gewährleisten. Foto: oe

Eine Mittelrinne soll künftig die durchgängige Oberflächenentwässerung gewährleisten. Foto: oe

Im April soll mit dem Hööwjaat eine weitere Straße von Grund auf überarbeitet werden.

nebel. Mit der Sanierung des Hööwjaat wird eine weitere Straße in Nebel von Grund auf überarbeitet. In der Woche nach Ostern soll mit den knapp 138 000 Euro teuren Arbeiten zwischen dem Uasterstigh und dem Waasterstigh begonnen werden.

Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung erklärte Leif Hänsch vom Bau- und Planungsamt des Amtes Föhr-Amrum, dass insgesamt sieben Firmen die Submissionsunterlagen angefordert hätten. Fünf hätten schließlich ein Angebot abgegeben und als wirtschaftlichstes habe sich das einer Firma aus Leck erwiesen.

"In der Angebotssumme sind 12 000 Euro für Tiefbauarbeiten enthalten", so Hänsch, die für die Abwasserkanalerneuerung erforderlich seien und durch die Versorgungsbetriebe Amrum ausgeführt würden. Damit wurden die veranschlagten Kosten von rund 125 000 Euro erfreulicherweise nur unbedeutend überstiegen. Der Sitzung war eine Beteiligung der Anwohner vorausgegangen, mit der diese über den Ablauf der Maßnahmen informiert wurden.

Wie Bürgermeister Bernd Dell-Missier ausführte, wird die Straße an den Seiten mit einem Tiefbord eingefasst. Die Mittelrinne aus Granitpflaster wird das Oberflächenwasser abführen und somit eine durchgängige Oberflächenentwässerung gewährleisten. Beidseitig wird Asphalt die Pflasterung einfassen und an den Mündungen zum Uaster- und Waasterstigh wird Granitpflaster den Hööwjaat einbinden; hier steht die Ausführung des Uasterstighs Pate.

Mit der Maßnahme soll die Oberflächenentwässerung im Waasterstigh, die auch das Regenwasser aus dem Smäswai aufnimmt, über den Hööwjaat entlastet werden. Die Versorgungsleitung für die Straßenbeleuchtung wird vorgesehen und Leerrohre für künftige Maßnahmen werden ebenfalls eingezogen.

Am 8. April, so die Planung, wird mit den Arbeiten begonnen, für die ein Zeitraum von sechs bis acht Wochen veranschlagt ist. Vorausgesetzt, die große Unbekannte spielt mit, denn, so Dell-Missier, "der Wetterverlauf spielt eine große Rolle".


 
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