DER INSELBOTE
Wyk
Auswanderer-Ausstellung wird verlängert
Der Friesischkurs des Gymnasiums erlebte mit Göntje Christiansen eine interessante Führung auf fering. Foto: erk
Wyk. Ein Glücksfall war es für den Friesischkurs des Gymnasiums der Eilun-Feer-Skuul, dass Göntje Christiansen aus Dunsum gerade ihr Praktikum im Friesenmuseum macht. So kamen die Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer friesischen Führung zum Thema Auswanderer und Rückwanderer, einem Projektthema in ihrem Friesischunterricht.
Christiansen, die im Rahmen ihres Pädagogikstudiums ein halbjähriges Praktikum im Wyker Dr.-Carl-Häberlin-Museum absolviert, hat Geschmack gefunden an der Museumspädagogik. Sie arbeitete an den Ausstellungsstücken zusammen mit den Schülern die typischen Motive und Umstände der Auswanderung aber auch die Motive für eine spätere Rückwanderung heraus. Mit einem umfangreichen Fragebogen konnten die Schüler ihr frisches Wissen dokumentieren und erhielten dafür eine kleine Belohnung.
Auch mit anderen Schulklassen von Föhr und Amrum hat Göntje Christiansen diese Führungen bereits gemacht, allerdings nicht auf Friesisch.
Wer die Sonderausstellung des Deutschen Auswanderer-Hauses in Bremerhaven zum Thema Föhr-Amrumer Rückwanderer in Wyk noch sehen möchte, hat nun länger, als ursprünglich geplant, Zeit dazu. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Schau, die eigentlich nur bis zum 28. Februar gezeigt werden sollte, bis zum 14. April verlängert. Bis zum 15. März kann sie dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden, danach von 10 bis 17 Uhr.
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