DER INSELBOTE
Wohnmobile machten in Leck Station
Leck. Zwei Veranstaltungen verschmolzen zu einer auf dem Flugplatz am Ketelsburger Weg und wurden zu einem vollen Erfolg: Das große Sommerfest der Reisemobilisten und der "Tag der offenen Tür" der Sportfluggruppe Leck interessierte viele Besucher. Sie kamen und gingen, schauten und informierten sich, fachsimpelten und knüpften Kontakte.
Einige Treffen hatte die Interessengemeinschaft Reisemobilstammtisch Nordfriesland bereits in Leck organisiert, so zum Beispiel auf dem Viehmarkt oder zu den Frühjahrsfesten im Gewerbegebiet. Dort wurde es zu eng. Deshalb griffen die Organisatoren die Idee auf, gemeinsame Sache mit der Sportfluggruppe zu machen. "Wir haben Platz ohne Ende", warb auch deren Vorsitzender Harald Callsen dafür. Beeindruckt ließ er jetzt seinen Blick schweifen: "Es sind die meisten Menschen, die wir jemals hier hatten."
Rund 250 Reisemobilisten waren der Einladung zum Sommerfest der "Nord-Club-Runde", zu denen 20 Clubs aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg gehören, gefolgt. "Acht Clubs sind vertreten", freute sich der Sprecher der Interessengemeinschaft als Ausrichter der Aktion, Gunnar Jacobsen. 119 von 120 angemeldeten Fahrzeuge machten Station, allein 20 aus Dänemark. Mit ihren "Hotels auf Rädern" reisten die meisten allerdings aus dem nördlichsten Bundesland und Niedersachsen an. Anders dagegen die gewerblichen Aussteller: Den weitesten Weg hatten einige der 25 Experten hinter sich, denn sie gaben Adressen aus ganz Deutschland an, einer kam sogar vom Bodensee.
Während am Freitagabend die Begrüßung und ein Klönabend im Riesen-Zelt auf dem Plan standen, wurde den Besuchern am Sonnabend ein buntes Programm geboten. Mit ins Boot geholt hatte man die Landfrauen Leck mit ihrem Torten- und Kuchenbüffet. Der Fremdenverkehrsverein warb für die Urlaubsregion Leck und Umgebung. Unter anderem stellten die Veteranenfreunde Leck ihre Oldtimer zur Schau. Alte Trecker zogen die Blicke auf sich, aufgemöbelte, schicke Autos von anno dazumal ebenso. Die Sportflieger konnten ein Wörtchen mitreden: Sie präsentierten ihre "Do 27" vom Typ Q 5. Das 51 Jahre alte Flugzeug ist noch voll im Betrieb und somit ein Unikat in Deutschland.
Von dem Treffen zeigten sich Besucher wie Reisemobilisten beeindruckt. Renate und Klaus-Dieter Loquay aus Rastede hatten sich zum ersten Mal für ein solches Treffen entschieden - und wurden nicht enttäuscht: "Es ist sehr schön hier". Christiane und Wilhelm Holub aus Nordenham packten ihre Sachen schon immer, wenn Gunnar Jacobsen rief. Wilhelm Holub brachte auf den Punkt, worum es den umherziehenden "Nomaden" geht: "Wir wollen neue Leute treffen, Kontakte auffrischen und vertiefen. Wir erhalten neue Tipps über Reiseziele, Ausrüstung und Technik. Ein solches Treffen schafft neue Eindrücke."
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