DER INSELBOTE
Reederei verschiebt Auftrag
(K)ein Schiff wird kommen
Die Computer-Grafik zeigt, wie die neue Fähre einmal aussehen wird, die die Wyker Dampfschiffs-Reederei in Dienst stellen möchte. Foto: hn
Wyk. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben - doch der geplante Schiffsneubau der Wyker Dampfschiffs-Reederei (WDR) wird nicht so schnell realisiert, wie noch vor wenigen Wochen angekündigt.
Ursprünglich sollte das Schiff im Jahr 2010 in Dienst gestellt werden, bei dem die Passagiere nicht mehr über die gleiche Brücke wie die Autos ein- und aussteigen müssen, sondern über einen Seiteneinstieg gleich das Restaurantdeck erreichen. Doch dann wurde die WDR sich mit der Werft, die sie sich eigentlich für den Neubau ausgeguckt hatte, nicht handelseinig, der Auftrag platzte.
Die Finanzkrise senkt den Preis
So richtig böse ist WDR-Geschäftsführer Axel Meynköhn über diese neue Entwicklung allerdings nicht. Denn inzwischen deutet alles daraufhin, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise auch Schifffahrt und Werften erreicht. Für so bedauerlich er diese Krise auf der einen Seite hält, für die WDR kommt sie im richtigen Moment, denn wenn die Werften nicht mehr ausgelastet sind, sinken die Preise.
"Wir wollen das jetzt ganz ruhig angehen", so WDR-Geschäftsführer Meynköhn, schließlich gehe es nicht um ein paar hunderttausend Euro, sondern um Millionen. Eines stellt er aber unmissverständlich klar: "Die WDR wird das Schiff definitiv bauen".
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