DER INSELBOTE
3:0 beim TSV Goldebek bringt Krog-Mannen auf Platz zwei
Wyk. 3:0 beim TSV Goldebek gewonnen, trotzdem war Stefan Krog, Trainer der 1. Fußballherren des FSV Wyk, unzufrieden: "Wir haben schlecht gespielt." Dabei störte ihn, dass seine Elf zu viele Chancen vergeben und es so versäumt hat, "den Sack früher zuzumachen". Zumindest für die fehlende spiele rische Linie ließ er die "90 Minuten Dauerregen" auf dem Rasenplatz in Joldelund als Entschuldigung durchgehen.
In der fairen Partie sorgte Sören Burkat für den 1:0-Halbzeitstand (29.). Torben Nickelsen (Freistoß aus rund 30 Metern/62.) und Melf Sönnichsen (73.) mit seinem fünften Saisontor stellten den Endstand her. Damit kletterte der FSV auf Rang zwei in der Kreisklasse A . Für die Partie am Sonntag gegen den noch ungeschlagenen TSV Klixbüll (14 Uhr, Helu-Platz) gab es dann noch eine Kampfansage: "Wir werden vorbereitet sein."
Große Freude herrschte dagegen bei der "Zweiten" des FSV. Mit einem verdienten 2:1-Erfolg über den MTV Leck II fuhren die Mannen von Spielertrainer Hauke Hansen ihren ersten Saisonsieg in der Kreisklasse B ein. "Echt klasse", lobte der Coach besonders die starke erste Hälfte, während nach dem Wechsel der Regen kein hohes Niveau auf dem Helu-Platz mehr zuließ. Mangelhaft war aber die Chancenverwertung gegen die ungefährlichen Gäste. Gleich drei Hochkaräter (Ricco Schmiel, Robert Schuhknecht) ließen die Wyker liegen und sahen sich plötzlich einem 0:1-Rückstand gegenüber. Es war das berühmte Tor aus dem Nichts (25.). Ein strammer Flachschuss von der linken Strafraumecke überraschte FSV-Keeper Björn Paulsen, der nicht einmal reagierte.
Zehn Minuten später war es Lecks Torwart, der bei einem Freistoß seine Mauer nicht wirklich gut postierte. "Rob" Schuhknecht nutzte dies eiskalt und traf aus 20 Metern flach ins linke Eck. Und "Rob" war es auch, der mit seinem zweiten Saisontor seine Mitspieler neun Minuten vor dem Ende mit einem verwandelten Foulelfmeter erlöste. Klar, dass Hansen und Co. nun am Sonntag bei der SG Oldenswort-Witzwort II (Anpfiff 14 Uhr) nachlegen wollen.
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