TIERE IM WALD UND AUF DER WIESE
Spinnen
Igitt, da krabbelt was
Flensburg. "Hilfe! Eine Spinne. Papa mach die weg", ruft so manches Kind wenn abends ein schwarzes, haariges Spinnentier direkt über dem Bett sitzt. Igitt, wie ekelig! Das ist der Stoff aus dem Gruselgeschichten gemacht sind. Da kann man es schon mit der Angst zu tun bekommen.
Dabei sind von den über 40.000 weltweit bekannten Spinnenarten nur ein Dutzend überhaupt in der Lage, dem Menschen gefährlich zu werden. Diese gefährlichen Arten wohnen zum Glück weit weg und sind nicht in Schleswig-Holstein zu Hause. Unsere Spinnen werden höchstens einer Fliege gefährlich. Denn Spinnen ernähren sich überwiegend von Insekten. Das ist ziemlich nützlich. Sonst gäbe es viel mehr Brummer oder Mücken. Wer genauer hinschaut, merkt schnell: Spinnen sind faszinierende Tiere. Sie haben einen zweiteiligen Körper. An ihrem Vorderkörper sitzen die mit einer Giftklaue bewehrten Mundwerkzeuge, acht Beine und meist acht Augen. Am Hinterkörper hat eine Spinne Spinnwarzen, mit denen die Spinnseide gemacht - für unglaublich elastische, hoch reißfeste Spinnfäden als Sicherheits leinen, für den Kokonbau und vor allem für kunstvolle Netze.
Also keine Angst, wenn eine Spinne im Zimmer sitzt. Nimm ein Tuch oder Glas und bring das Tier nach draußen.









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