TIERE IM WALD UND AUF DER WIESE
Die Miesmuschel
Großes Gruppenkuscheln im Wattenmeer
Wattenmeer. Miesmuscheln sind nicht gerne allein. Wo eine vor Anker geht, sind bald ganz viele. Wenn bei Flut das Wasser über ihre Schalen schwappt, sind sie in ihrem Element. Dann fließt das Wasser literweise durch ihren Körper. Das ist eine prima Sache, die die Natur schlau eingerichtet hat. Denn die Muschelkolonie wirkt wie ein Staubsauger im Wattenmeer. Jede Muschel filtert giftige Stoffe und Dreck aus dem Meer heraus. Nur bei Ebbe verschließen sie fest ihre Schalen und sehen aus, als würden sie schmollen. Aber eigentlich tun sie das nur, um in der prallen Sonne nicht zu vertrocknen. Sie sind also gar nicht so mies diese Muscheln. Aber was ist, wenn die Muscheln sich doch zu eng auf die Pelle rücken? Dann ziehen sie eben um. Kurzerhand werden die Ankerseile gelöst, mit denen sich die Muschel am Untergrund festgezurrt hat. Die Schnüre heißen Byssusfäden. Und auf geht’s zu neuen Ufern. Da kennt die Muschel nichts.







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