TIERE IM WALD UND AUF DER WIESE
Die Herzmuschel
Muschel auf Tauchstation
Wattenmeer. Bestimmt hast du auch schon einige davon gesammelt. Denn die herzförmige Schale ist schön - und meistens heil, weil die gerippte Struktur stabil ist.
Doch was du da am Strand gefunden hast, ist nur die leblose Hülle des Tieres, das die Herzmuschel einmal war. Sie ist so etwas wie ein Skelett, nur dass das Skelett bei der Muschel - anders als beim Menschen - außen ist.
Innen haben Muscheln einen weichen Körper - deshalb gehören sie auch zu den Weichtieren. Durch eine Öffnung saugen sie Wasser ein, filtern ihre Nahrung, - Plankton - heraus, und lassen das Wasser durch eine zweite Öffnung wieder heraus. Bei den Herzmuscheln sind diese Öffnungen Siphone - so etwas wie Schnorchel.
Das weiche Innere der Muscheln mögen hungrige Watt-Tiere gern vernaschen, wenn sie rankommen. Die Kalkschale schützt die Muschel - sie kann sie auf- und zuklappen. Doch Seesterne zum Beispiel können sogar Muscheln knacken.
Die Herzmuscheln versteckt sich deshalb: Sie buddelt sich einige Zentimeter in den Sand ein. Nur Siphone verraten dann, wo die Herzmuschel im Sand verborgen ist.








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