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"4 Elements Challenge"
Taucher-Rallye in die Außenbucht verlegt
Die "4 Elements Challenge" war wegen der schnelle Speedboote umstritten: Die lauten Motoren stören Schweinswale in der Ostsee.
Es sollte ein Spektakel auf dem Wasser werden - doch der Strand am Pavillon blieb leer. Keine Demonstration, keine Umweltaktivisten und keine Schlauchboote mit Tauchern, lediglich ein paar Segler kreuzten im diesigen Wetter vor dem Strand.
Oliver Wolf von der Kieler Tauchschule "Baltic Dive Center" und Veranstalter der umstrittenen "4 Elements Challenge" hatte die Tauch-Rallye kurzerhand nach weit draußen in die Eckernförder Außenbucht verlegt.
Tempolimit eingehalten
Begleitet wurden die vier Schlauchboote vom Küstenstreifenschutzboot "Eider". Auf Nachfrage teilte die zuständige Wasserschutzpolizei Flensburg mit, dass sich die Boote allesamt an die Auflagen gehalten haben. Sowohl bei den Fahrgebieten als auch der Geschwindigkeit habe es keine Verstöße gegeben.
Das Umweltministerium in Kiel hatte dem Veranstalter der Sportveranstaltung
Auflagen hinsichtlich der Geschwindigkeit wegen der Gefährdung der Schweinswale auferlegt, das Rennen aber nicht verboten. Scharfe Kritik gab es im Vorfeld, weil die Boote für die geschützten Schweinswale eine Todesbedrohung darstellen würden und es sich bei den Wassergebieten um Schutzgebiete handele.
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Im holländischen Wattenmeer ( Unesco Welterbe) gibt es eine grosse Population von Schweinswalen. Tote angespülte Schweinswale weisen beinahe immer Spuren von illegalen Fischernetzen auf.
Wir und andere Kollegen fahren in Zusammenarbeit mit Tierschutzverbänden regelmässig mit Touristen in schnellen Schlauchbooten zu den Seehundbänken. Dabei sehen wir sehr häufig Schweinswale, die neugierig mit uns mitschwimmen. Diese intelligenten Tiere haben sich lange vor dem Menschen an Veränderungen in der Umwelt angepasst.