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Unwetter
Windhose wütete über Flensburg
Starke Windböen und heftige Regenschauer haben am Dienstagmorgen über Flensburg gewütet. Vor allem die Stadtteile Weiche und Adelby waren betroffen, als eine Windhose über die Fördestadt jagte. Die Bilanz: Bäume knickten um wie Streichhölzer, Ziegelsteine flogen von den Dächern und einige Gullydeckel wurden hochgespült. Ein Auto wurde unter schweren Ästen begraben. Verletzt wurde aber niemand.
"Bei diesen Wetterlagen kann so etwas mal passieren", sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr musste nur zu einem Einsatz ausrücken.
Stürmischer Oktoberstart
Tatsächlich wird der Oktoberbeginn wohl stürmisch. Sturmtief "Quinta" zieht von der Nordsee nur langsam in Richtung Skandinavien weiter. Am Mittwoch sorgt es in Hamburg und Schleswig-Holstein für stürmische Verhältnisse und kräftige Regengüsse. Mit den Temperaturen geht es bergab. Häufig gehen kräftige Schauer und einzelne Gewitter nieder, in Richtung Nordfriesland und Dithmarschen regnet es zum Teil auch länger. Die Sonne zeigt sich höchstens zwischendurch. Der Wind dreht zunehmend auf westliche Richtungen und weht oft stark. Besonders in Schauernähe muss man Sturmböen in Kauf nehmen, an der See schwere Sturmböen. Nach Ansicht des Tornado-Experten Thomas Sävert sind dabei auch weitere Tornados nicht ausgeschlossen. Eine genaue Prognose, wann und wo sich die Wirbel bilden könnten, ist aber bei dieser Wetterlage nicht möglich. Die Höchstwerte liegen meist bei 12 bis 14 Grad.
Langes Wochenende beginnt trocken
Auch der Donnerstag bringt zahlreiche Schauer und Gewitter, die zum Teil kräftig ausfallen können. Vor allem an der Westküste kann es wieder anhaltend und intensiv regnen. Der westliche Wind lässt nur zögerlich nach und mit 11 bis 13 Grad wird es auch langsam kühler. Der Tag der Deutschen Einheit wird zunächst weitgehend trocken, im Tagesverlauf ziehen aber aus Westen erneut Schauer und Gewitter auf. Maximal werden 10 bis 13 Grad erreicht.
Wie entstehen Tornados?
Wie genau Tornados entstehen, ist immer noch nicht geklärt. Laut Thomas Sävert sei aber inzwischen erforscht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Tornados überhaupt entstehen können. Wichtig sind demnach Schauer oder Gewitter, in deren Bereich die Luft rasch aufsteigen kann. Weht zusätzlich der Wind in höheren Luftschichten stärker und aus einer anderen Richtung als am Boden, dann kann die aufsteigende Luft in Drehbewegung versetzt werden und ein Tornado entstehen. Die kleinräumigen Wirbel sind in Deutschland viel häufiger als bisher gedacht, in jedem Jahr ziehen mehrere dutzend Tornados über das Land. Die meisten sind aber - wie in den USA auch - schwach und richten nur geringe Schäden an.
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Ach, wie bedeutend! Zumal vom 30.09.2008. Pustekuchen!