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In eigener Sache

Wahlberichterstattung des sh:z

18. September 2009 | 17:19 Uhr | Von Stephan Richter, Chefredakteur

Zu Irritationen über die Wahlberichterstattung des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) zur Landtagswahl nimmt Chefredakteur Stephan Richter Stellung.

Bei jeder Wahl steht die Redaktion vor der Herausforderung, die Leserinnen und Leser möglichst umfassend und ausgewogen zu informieren. Nicht die Wünsche der Kandidaten und Parteien, möglichst oft in der Zeitung zu stehen, gilt es zu befriedigen, sondern das Interesse der Wähler, sich ein eigenes Urteil bilden zu können.

Allein schon aus Platzgründen sind wir allerdings bei der Fülle von Presseinformationen, Wahlveranstaltungen und Kandidaten-Präsentationen gezwungen, eine Auswahl zu treffen. Sie muss für alle Leserinnen und Leser transparent und nachvollziehbar sein.

So berichtet unsere Zeitung über alle vom Landeswahlleiter zur Landtagswahl am 27. September 2009 zugelassenen Parteien. Allerdings betrachten wir es als Auftrag unserer Leser, Informationen zu prüfen und nach ihrer Relevanz zu bewerten.

Ergänzend zu dieser umfassenden Berichterstattung, die alle politischen Gruppierungen einbezieht, stellen die Lokalredaktionen in einer gesonderten Rubrik Direktkandidaten in den verschiedenen Wahlkreisen vor. Hier musste eine Begrenzung vorgenommen werden, treten doch in den 40 Wahlkreisen insgesamt 323 Bewerber an.

Die Redaktion entschied sich wie bei vorangegangenen Landtags- und Bundestagswahlen, diese Vorstellung auf die Direkt-Kandidaten von SPD, CDU, FDP, Grünen, Linkspartei  und SSW in den verschiedenen Wahlkreisen zu beschränken. Abgesehen vom SSW, der von der Fünf-Prozent-Klausel befreit ist und nur im nördlichen Landesteil sowie in Pinneberg-Nord antritt, sind die übrigen genannten Parteien als einzige in allen Wahlkreisen mit Direktkandidaten sowie im Landtag vertreten. Die Linke wurde berücksichtigt, weil diese Partei in den  Bundestag und in mehrere Landtage eingezogen ist und ihr in allen Umfragen Chancen eingeräumt werden, die Sperrklausel zu überspringen.

Bei den anderen Parteien konzentrieren wir uns aus auf die allgemeine Wahlberichterstattung. Andernfalls müssten wir die Direkt-Kandidaten aller anderen Gruppierungen - von der NPD über die IPD bis zur Familien- und Rentnerpartei - berücksichtigen. Nur dies wäre für alle nachvollziehbar, würde jedoch jeden Rahmen sprengen. Aber selbstverständlich kommen diese Kandidaten und Parteien zu Wort, wenn es Berichtenswertes gibt.

Stephan Richter
Chefredakteur

 

Die Kommentarfunktion ist abgeschaltet. Nachfolgend die bereits abgegebenen Leserkommentare:

YOSHIMO 18.09.2009 18:21

Ach ja?!

"Nicht die Wünsche der Kandidaten und Parteien, möglichst oft in der Zeitung zu stehen, gilt es zu befriedigen, sondern das Interesse der Wähler, sich ein eigenes Urteil bilden zu können."

-> Und wie soll der Leser das können, wenn nicht über alle Parteien berichtet wird?

--> Die Piratenpartei, über deren gemeinsame Pressemitteilung mit den Freien Wählern ich auf diese Sache aufmerksam wurde, scheint selbst in diesem Artikel nicht erwähnt werden zu dürfen. Selbiges gilt für die Freien Wähler.

---> Diese Veröffentlichung in eigener Sache ist eine große Farce. Und ich bin gespannt, ob dieser Kommentar veröffentlicht wird.

 

MARCEL S. 18.09.2009 18:24

Zensur

Dass ausgerechnet ein Zeitungsverlag die Wahlberichterstattung dahingehend manipuliert, dass eine aufstrebende Partei, die sich zum Ziel gemacht hat, Zensur in den Medien zu verhindern, benachteiligt wird, zeigt wie seriös und unabhängig der SHZ ist.
Es mag die Mitglieder der Führungsetage freuen, ist es doch im Sinne ihrer Parteien, jedoch spielt man durch den Streisand-Effekt prinzipiell wohl doch in die richtige Richtung.

Vielen Dank für derart "unabhängigen" Journalismus!

 

PILLEPALLE 18.09.2009 18:28

Wahlbereichterstattung.

Es ist ca. 70(?) Jahre her, da chrieb Hans Fallada den Roman " Bauern, Bonzen, Bomben".....und es scheint sich auf dem" flachen Lande "§nix geändert zu haben, naja wie auch ?
meint
hansholst

 

LARS J. 18.09.2009 18:49

Bekannte Kandidaten noch bekannter machen

Was bringt es wenn bereits bekannte Kandidaten noch bekannter gemacht werden? Warum stellt man nicht gerade die unbekannten Gesichter vor? Etwa weil die großen Parteien großraumige Werbeanzeigen veröffentlichen und der Presse Informationen zustecken? Von anderen Zeitungen in Schleswig-Holstein, an denen die SPD wirtschaftlich über die dd_vg beteiligt ist, hätte ich sowas eher erwartet. Es bleibt nur zu hoffen das sich Medienmagazine wie Zapp für Ihre Machenschaften interessieren.

 

HERR F. 18.09.2009 18:49

Ist das alles?

Und wo ist jetzt die Aufklärung in diesem Beitrag? Es wird in keinster Weise dazu Stellung genommen, dass es anscheinend eine "Stallorder" von oben gab und ein bereits vereinbarter Pressetermin abgesagt wurde! Ist es es dem SHZ aufeinmal klar geworden, dass es sich doch nicht um ein so wichtiges Thema handelt? Das kann es wohl kaum sein.
Naja, ich hoffe die Piraten werden morgen in der Fußgängerzone ein wenig für Aufklärung in der Fußgängerzone sorgen und dem SHZ-Abostand den Wind aus den Segeln nehmen.
Im übrigen finde ich es interessant wie man die Piratenpartei als "unwichtig" deklarieren kann, obwohl sie in den letzten Jahr bzw Monaten einen Mitgliederzulauf hat wie andere Parteien ihn sich nichtmal zu träumen wagen. Aber naja - Ist ja alles nicht erwähnenswert.

 

SNOOPS 18.09.2009 18:54

Zur weiteren Information

Vielen Dank für diese Stellungnahme, lieber SH:Z. und für die E-Mail-Antwort auf meine Nachfrage. Damit die Leser auch wissen, was der Anlass war, verlinke ich hier mal die Pressemitteilung, auf die sich Ihre stellungnahme bezieht, damit Ihre Leser sich sich etwas umfassender informieren können:

www.piratenpartei-sh.de/pressemitteilungen-mainmenu/18-pressemitteilungen/292-stallorder-gegen-freie-waehler-und-piraten-durch-auflagenstaerksten-zeitungsverlag-schleswig-holsteins.html

 

ROMEO1222 18.09.2009 19:10

Zensur

Ich habe auch nen Bericht über die shz-Gruppe gelesen und war bzw. bin noch immer enttäuscht, inwiefern man andere Parteien "zensiert" Insbesondere über die Piratenpartei finde ich es schade, dass nicht berichtet wird, und mich wundert es nicht, dass ich lesen musste, dass die shz Gruppe CDU-positiv ist.

Immerhin weiß ich jetzt, was ich wirklich von der shz Gruppe halten soll...

 

JOCHEN 18.09.2009 19:35

Hohn

Ich persönlich fasse die Erklärung des SHZ als Beileidigung meines Intellekts auf. Natürlich kann man es niemals ALLEN recht machen, aber auch ich hätte gern mehr über die "Neuen" erfahren. Ich bin nämlich keiner dieser "dummen" Wähler, die Jahrein - Jahraus die gleiche Partei wählen, ohne Rücksicht darauf, um was für eine Wahl es sich handelt (Kommunal- oder Landatagswahl) und auch ohne darüber nachzudenken, welche Menschen die Partei leiten. Getreu dem Motto "Ich habe immer diese Partei gewählt und ich werde sie immer wählen! Schnurz egal WER der Spitzenkandidat ist!". Ohne Sinn und Verstand - Hauptsache man wählt die Partei, die gewinnt und darf sich dann zu den Gewinnern zählen.
Leute, es geht hier nicht um einen Fußballclub! Macht Euch mal Gedanken um die ParteiKÖPFE - nicht um die Parteien...

Die politische Ausrichtung dieses Verlags ist im Übrigen offensichtlich! Man kann sich ja schon gar nicht mehr der Banner erwehren,, die seit einiger Zeit auf JEDER (!) Seite des SHZ-Internetauftritts prangen (ganz oben UND ganz oben rechts).

 

HOLGER PC SIERK 18.09.2009 19:42

holla ...das ja ne schöne kampagne

aber holla

...das ist natürlich alles strategie...
der shz steht bestimmt voll hinter den freien wählern und den piraten
....haben´s sich gedacht ein wenig "zensur" wird natürlich ein paar wähler von den "großen" zu den "kleinen" treiben ..., das muss natürlich bißchen versteckt ablaufen ;))

 

LUNOVIS 18.09.2009 19:51

ad absurdum

"Nicht die Wünsche der Kandidaten und Parteien, möglichst oft in der Zeitung zu stehen, gilt es zu befriedigen, sondern das Interesse der Wähler, sich ein eigenes Urteil bilden zu können."

Die Tatsache, dass sich Herr Richter offensichtlich gezwungen sieht eine solche Stellungnahme abzugeben, zeigt, dass die Interessen der Waehler und Leser nicht richtig erfasst wurde.
Diese Stellungnahme verhoehnt sich selbst.

 

SANNE 18.09.2009 20:34

Teure Wahlkampfwerbung der etablierten Partein in der SHZ

und Wahlberichterstattung - ob das zusammenhängt???
Die Parteien an den Geldtrögen haben ja genug Kohle dafür..tja was nun??? Wie wärs die restliche Zeit zu nutzen und über Freie Wähler und Piraten zu berichten.

 

ALADIN112 18.09.2009 20:35

Absolute Zensur

Eine Wahl hat nichts mit normalen Journalismus zu tun. Bei den Normalen Themen des Tages kann man sicherlich eine Vorauswahl treffen welche relevanteren Artikle erscheinen sollen. Aber wenn es um die Zukunft uneres Landes geht sollte man bitteschön objektiv bleiben und keine Meinungsbildenden unterschlagungen an Informationen an den Tag legen.

Ich finde es traurig das die SHZ nicht objektiv über alle möglichkeiten berichtet um anscheinend (Wie man auf dieser Internetseite ja schon an den Werbebannern sieht) die Wähler in der Meinung zu Manipulieren.

Wenn das nicht Zensur ist dann ist es dummheit!
Ich denken das wird dem Ansehen der SHZ schwerwiegend schaden.

 

SUSAN 18.09.2009 20:58

Zensur

"sondern das Interesse der Wähler, sich ein eigenes Urteil bilden zu können. "

Wie schön, dass so viele kluge Wähler sich trotz solcher "Wahlberichterstattungen" über die Piratenpartei informieren konnten und informieren werden. Denn hier scheint man ja wohl keine umfassenden Informationen erhalten zu können.
Im Grunde ist das eigentlich das beste Beispiel dafür, wieso das Internet heutzutage so wichtig ist. Wer auf solche Zeitungsberichte angewiesen ist, tut mir wirklich leid. Da hätte man sich die ganze Berichterstattung schenken können.

Das sind keine Irritationen, das sind Fehler.

 

TORSTEN 18.09.2009 21:11

Schon merkwürdig

Während ich den Artikel lese, blinkt rechts Werbung, der Partei, dessen Spitzenkandidat, dem Autor dieses Artikels einen Orden für besondere Verdienste verliehen hat.

Mir fällt es sehr schwer, hier an Zufälle zu glauben.

Vielleicht könnte man dies auch in "eigener Sache" einmal erklären.

 

H.S 18.09.2009 21:36

Kleine Jungs, die Politik machen wollen!

Sehr geehrter Herr Stephan Richter,
Sie schalten auf Ihrer Online-Seite der (sh:z)
massiv Werbug für die CDU.
Was würden die Wähler denken, wenn Sie sie den gleichen Werbeaufwand für die NPD tätigen?
In was für ein Licht würde Ihr Verlag stehen, wenn anstatt CDU, NPD-Werbung uns Konsumenten
entgegen scheint?
Sie haben jetzt und zuvor den Weg des unabhängigen Journalismus verlassen.
Wenn ich (sh:z) lese, dann lese ich Heimat(BILD),
mehr nicht.

 

SEBASTIAN GEBHARD 18.09.2009 21:50

Print schaufelt sich sein eigenes Grab

Wenn meine Tageszeitung mir keine objektiven Lokal-Informationen bieten kann, welches Print-Produkt kann es dann? Mit solchen Aktionen treibt das Print-Gewerbe die Leser in's Internet.
Wer heute ausführliche Wahlberichterstattung macht und die Piratenpartei auslässt ist entweder absichtlich nicht objektiv oder gehört eindeutig zur Generation Kugelschreiber.

P.S. Übrigens finde ich die Werbung auf dieser Seite durchaus legitim. Werbefläche ist ja dafür da erkauft zu werden - aber bitte nicht die redaktionellen Inhalte..

 

MARINO KLEBER 18.09.2009 22:20

Lupenreiner Demokrat

Ach ja, Herr Richter, "selbstverständlich kommen diese Kandidaten und Parteien zu Wort, wenn es Berichtenswertes gibt"? Entscheiden Sie, was berichtenswert ist? Ist es ein Parteitag etwa nicht, bei dem eine Bürgerbewegung zur Landtagswahl antritt, die in gut 1.000 kommunalen Wählerlisten fußt? Ist es etwa nicht ein Wahlprogramm gestandener Kommunal- und Kreispolitiker, die sich auf den Weg machen, in die Landespolitik zu gehen? Sind es etwa nicht konkrete Vorschläge einer Bürgerbewegung der politischen Mitte, die das große staatliche Schuldenmachen beenden und nachhaltige Politikvorschläge machen wollen?

Und was heisst "bei den anderen Parteien konzentrieren wir uns aus auf die allgemeine Wahlberichterstattung"? Heisst das Weggucken, wenn Neulinge anfangen, das Altparteienkartell zu stören? Wie soll der Wähler je erfahren, dass es auch noch andere Alternativen gibt? Ist es journalistisch verwerflich, dem geneigten Leser auch mal Querdenker, Neudenker, Reformer vorzustellen? Warum denn nicht auch Familien- und Renterpartei vorstellen? Haben die AIS - oder warum mögen Sie die nicht anfassen. Und die FREIEN WÄHLER? Eine bundesweite Bewegung, die mit 10,2 % als drittstärkste Kraft im bayrischen Landtag sitzt... Nein, verehrter Herr Richter, SIE sind nicht der Richter über journalistische Kreativität und Köpfe!

 

H.S 18.09.2009 22:23

@SEBASTIAN GEBHARD

Aber was würden Sie denken, wenn sich die NPD
die Werbefläche kauft? Würden Sie dann auch noch die (sh:z) als unabhängig akzeptieren?
Werbung hat einen Beigeschmack.
Und Politische Werbung hat in der seriösen Presse
nichts zu suchen.
Wie will ich als Leser unterscheiden können,
ob der Journalist mich informieren will,
oder ob er Wahlkampf macht ?
Denn das Gehalt des Journalisten wird auch über
die Werbeeinnahmen finanziert.

 

FOFFTEIN 18.09.2009 23:08

all das ....

warum habe ich das gefühl, ich hätte den "artikel" nich lesen müssen ?
schlieslich is der papst katholisch .....

 

JABBA 18.09.2009 23:46

Grund: Faule Redaktionen

Naja, würde man die Wählerinnen und Wähler über die "neuen", kleinen und für Ihn interessanten Parteien informieren wollen, würde das ja Arbeit bedeuten, aber die will sich heute ja keiner mehr machen.
Wozu selber recherchieren und Informationen hinterfragen, wenn man auch nur die 08/15-Presseberichte der großen Partei(en) zu kopieren und ein wenig aufbereiten muss. Hauptsache die HSH-Nordbank (und andere) kriegt wieder Ihre Männer und Frauen in den Landtag.

 

ANDREAS F. 19.09.2009 00:06

was für eine Farce

so so...da werden also in Zeiten des Wahlkampfes "Kaninchenzüchterverband wählt neuen Vorstand", Frühschoppen beim Schützenverein" oder "Betrunkener randaliert in der Schillerstrasse" Themen vorgezogen. Alles klar! Das lässt ja tief blicken...Naja...gut das ich nicht bei der Presse geblieben bin!

 

HARRO 19.09.2009 00:21

glattgebügeltes statement

"sondern das Interesse der Wähler, sich ein eigenes Urteil bilden zu können. "

lächerlich

 

JOCHEN MÖLLER 19.09.2009 00:59

Volksverdummung

Herr Richter,

es ist eine Sache, seiner favorisierten Partei eine Plattform zu verleihen. Aber es ist eine andere Sache, den Lesern weis zu machen, dass man genau das NICHT täte!
Ich weiß, wie es in einer Redaktion zugeht: einmal einen Artikel bringen, der zwar der Wahrheit aber nicht der Gesinnung einiger Gruppierungen entspricht, und schon kommen am nächsten Tag Abo-Kündigungen. Auch bei Ihnen habe ich oft am Tage nach einer Veranstaltung eine Berichterstattung erlebt, die Sie aus Angst vor Kündigungen lieber falsch brachten anstatt die Wahrheit zu bringen. Und ich spreche hier nicht von subjektiven Ereignissen... Ich bin sicher, Sie wissen wovon ich rede!

Hätten Sie geschwiegen, anstatt den wachen Leser mit Ihrer Erklärung zu verhonepiepeln, wäre sicher nichts passiert. Aber einige merken eben doch, was los ist, wie man an den zahlreichen Reaktionen hier sehen kann.Da Sie es vorziehen, mit der Gruppe zu sympathisieren, die Ihnen die meisten Abos sichert, erklären Sie sich für mich als Berichterstatter untauglich! Aber ich entspreche eben auch nicht Ihrer (Massen-)Zielgruppe.

 

THOMAS KÖNIG 19.09.2009 01:54

Thomas König

Ich informiere mich schon lange parallel über meine Tageszeitung und viele verschiedene Internet-Angebote (Online-Varianten der Zeitungen und Magazine und Blogs). Nach diesem Vorfall habe ich beschlossen, meine Zeitungsabos zu kündigen und mich ausschließlich über das Internet zu informieren. Dort habe ich die Möglichkeit, mir meine Meinung durch die Lektüre vieler verschiedene Quellen zu bilden und muss nicht ausschließlich den Inhalt aufnehmen, den man mir einfiltern will. Danke für die Aufklärung Freie Wähler und Piratenpartei!

 

PASCAL 19.09.2009 02:21

Wie kann sich der Wähler ein eigenes Urteil bilden, wenn dieser GEFILTERTE Information erhält?

Sie schreiben, dass das Interesse der Wähler im Vordergrund steht, sich ein eigenes Urteil bilden zu können. Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Im Vordergrund steht, dass jeder wahlberechtigte Bürger, seine Stimme der Partei gibt, mit deren Programm er sich am ehesten indentifizieren kann. Soweit so gut.

IHRE Leser können sich leider KEIN eigenes Gesamtbild schaffen. Denn Sie verschweigen in Ihrer Berichterstattung die Piratenpartei. Die Piratenpartei ist kein nicht-relevantes Thema bei der Bundestagswahl 2009. Ganz im Gegenteil. Und ich gehe davon aus, dass sie fähige Mitarbeiter haben, die der sorgfältigen Recherche mächtig sind. Und diese müssen zwangsläufig und des öfteren auf die Piratenpartei gestoßen sein.

Es hat eine gewisse Ironie, dass Sie mit Ihren Methoden - die Piratenpartei tot zu schweigen - eine gewisse Zensur ausüben. Und gegen Zensur setzt sich die Piratenpartei ein!

Bei Ihren "offline" Lesern und der Generation(en), die ohne das Internet aufgewachsen sind, kann ihre "Masche" traurigerweise Ihre gewünschte Wirkung erzielen, ABER es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich dies ändern wird.

Und wer wird Ihnen dann in der Zukunft glauben schenken?
Nicht die "junge" Generation, die erfahren hat, dass sie zensieren!

web.piratenpartei.de/Pressemitteilung/Stallorder_gegen_FREIE_W%C3%84HLER_und_PIRATEN_durch_auflagenst%C3%A4rksten_Zeitungsverlag_Schleswig-Holsteins

Danke

 

EX-ABONENT 19.09.2009 09:19

Illusion von Meinungsvielfalt

Der SHZ bestimmt in Schleswig-Holstein die öffentliche Meinung. Bis auf wenige Ausnahmen sind sämtliche Tageszeitungen in der Hand des SHZ. Ebenso sämtliche privaten Rundfunksender. Hier zeigt sich, wie anfällig so ein System für Zensur ist. Das Argument, nicht über alle Parteien berichten zu können, ist nur noch ein Armutszeugnis und ist schlichtweg die Unwahrheit. Das Recht auf freie Meinungsbildung kollidiert hier mit politischen und wirtschaftlichen Interessen. Hauptsache man kann seine Zielrendite von 20% erwirtschaften und an den politischen Machtverhältnissen tut sich nichts. Demokratie ist leider nur eine Illusion.

 

D.CHRISTIANSEN 19.09.2009 09:23

Unabhängig ? Der SHZ wird Werbepartner der CDU ..

Schon komisch, das eine unabhängige Zeitung seit Tagen auf Ihrer Homepage nur Werbebanner von der CDU und PHC integriert hat. Das hat mit unabhängigkeit meiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun. Ganz gleich ob die CDU unsummen von Geld an den SHZ bezahlt oder nicht.

 

B.P. 19.09.2009 09:25

SHZ und CDU konform=???

SHZ und CDU konform???
Hab ich irgendwas verpasst? Die SHZ hat es noch nie geschafft objektiv zu berichten. Wenn man z.B. an die ganzen Entgleisungen von Stegner denkt, die nie große Beachtung in der SHZ fanden. Kaum eine Pressemitteilung der CDU wird nicht Kommentiert.
Aber die meisten sehen ja nur die Werbung und da heißt es dann gleich SHZ=CDU.
Schade wenn man nicht zwischen den Zeilen lesen kann...

 

EX-ABONENT 2 19.09.2009 10:10

Berichterstattung sh.z

Wie die meisten vermisse auch ich eine faire Berichterstattung und Informationen zu allen Parteien und Kandidaten, die zu dieser Landtagswahl antreten. Statt dessen müssen wir CDU- Werbung und CDU-positive Berichterstattung über uns ergehen lassen. PHC hier und PHC dort, Liebing und Damerow im Krankenhaus Niebüll usw.
In ihrem Kopf hat die sh.z nur unabhängig aber nicht überparteilich stehen. In SH gibt es kaum Möglichkeiten, nicht aus dem Hause des sh.z informiert zu werden.
Die Berichterstattung ist gefiltert. Von Veranstaltungen wird oft so berichtet, dass man glauben könnte man sei nicht auf diesen Versanstaltungen persönlich dabei gewesen. Sich eine Meinung zu bilden wird nicht dem Leser überlasssen, sondern (gefiltert) Meinung verbreitet.
Ich habe schon vor längerer Zeit mein Abo bei der zh.z gekündigt und informiere mich ausschließlich im Internet bei unterschiedlichen Verlagen. Es ist höchst interessant, wenn man Presseberichte außerhalb von SH mit denen des sh.z vergleicht. Schade nur, dass viel gerade ältere Menschen nicht dieses Medium nutzen können.

 

ICKE 19.09.2009 10:51

ahso

Ich möchte ja zu gerne wissen, ob der Rechnungsbetrag für die CDO-Online-Werbung gleich als Parteispende zurück fliesst....

 

GEHT EUCH DOCH NIX AN! 19.09.2009 10:56

EPIC FAIL

Mit einer derart einseitigen Berichterstattung kann die shz heute keinen Blumentopf mehr gewinnen. Die Verleger von Pirintmedien sollten sich nicht wundern, wenn ihnen die Leserschaft davonläuft. Mittlerweile ist es so, dass man im Internet mehr seriöse und unparteische Informatinsquellen findet als im Printbereich.

Mal wieder ein EPIC FAIL der ALTEN MEDIEN.

 

ZENSIERT 19.09.2009 11:45

Frechheit

Diese Erklärung ist wirklich ein Armutszeugnis! Die Freien Wähler und die Piratenpartei als unwichtig abzutuen zeugt von schlechter Recherche oder eben von Absprachen.
Und nichteinmal deren Namen zu erwähnen schafft ihr. Das ist eines Zeitungsverlages einfach unwürdig und undemokratisch!
*Pfui*

 

UWE HENSEN 19.09.2009 12:05

@ Stephan Richter Chefredakteur @

Ehrlichkeit und Neutralität in der Berichterstattung sind so eine Sache die vom SHZ Verlag nicht im Gleichklang zu erkennen ist.
Auf beinahe allen Seiten erkennt man die Wahlkampfunterstützung mit Werbebanner von PHC / CDU der auch einen direkten Link zur Landes CDU beinhaltet.
Dieses verstößt eindeutig gegen die Regeln für einen fairen Journalismus.
Auszug: Nicht alles, was von Rechts wegen zulässig wäre, ist auch ethisch vertretbar. Deshalb hat der Presserat die Publizistischen Grundsätze, den sogenannten Pressekodex, aufgestellt. Darin finden sich Regeln für die tägliche Arbeit der Journalisten, die die Wahrung der journalistischen Berufsethik sicherstellen, so z.B.:
* Achtung vor der Wahrheit und Wahrung der Menschenwürde
* Gründliche und faire Recherche
* Klare Trennung von redaktionellem Text und Anzeigen
* Achtung von Privatleben und Intimsphäre
* Vermeidung unangemessen sensationeller Darstellung von Gewalt u. Brutalität

Ergänzt werden die Grundsätze durch zusätzliche Richtlinien, die aufgrund aktueller Entwicklungen und Ereignisse ständig fortgeschrieben werden.
Gegen den Pressekodex, die Klare Trennung von redaktionellem Text und Anzeigen festlegt verstößt der Verlag hier eindeutig.
Auf fast allen Seiten Wahlkampfunterstützung durch Werbebanner zu untermauern ist fragwürdig.
Auch gegen den Grundsatz- Gründliche und faire Recherche wird regelmäßig verstoßen. Dieses im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Volker Lindenau, deren sogenanntes "Flugblatt" nur auszugsweise wieder gegeben wurde.

Es ist einfach nicht mehr zu ertragen was hier in der Online Zeitung des SHZ abgeht.
Die kleineren Parteien werden schlicht und einfach wenig oder gar nicht erwähnt. Mit Macht wird versucht anderen Parteien das Wasser abzugraben. Sposoring des SHZ für die CDU auf ganzer Wellenlinie.

Beschämend für einen Zeitungsverlag.

 

ERICA 19.09.2009 12:31

PHC , CDU und shz

Ich habe St. Richter für etwas klüger gehalten. Sein Artikel strotzt nur so von Unwahrheiten, z. B. gibt es keinen Tag , an dem nicht für den Ordensverleiher
und seine Partei gerade in den Zeitungen des shz haufenweise Reklame,
besser Progaganda gemacht wird, nicht nur zu Wahlzeiten. Umsonst ist er ja auch nicht mit dem Verdienstorden (für die CDU ) dekoriert worden. Und uns will er erzählen, dass das alles "neutral" und auf die Parteien gleichmäßig verteilt wird.
Es fehlt dem shz in S-H leider an Konkurrenz, und das wird gnadenlos ausgenutzt.

 

EDE FOWLER 19.09.2009 12:37

Meinungsvielfalt und Informationspflicht

Nun kennt man Herrn Richter seit Dekaden als standhafte und hartnäckige Mietfeder, mit dem Image des aufrechten Journalisten, weshalb es eigentlich nicht verwundern sollte, daß ein solch lächerlicher Rechtfertigungsversuch für Zensur respektive platte Manipulation der Meinungsbildung auf den Leser losgelassen wird.
Mich erfreut allerdings, daß die Kommentarabteilung hier noch eine Art gallisches Dorf der Denkenden offenbart. Leider verfügenwir nicht über einen Zaubertrank, der die Federn eines Richter und seiner Gesinnungsgenossen austrocknen lassen.
Bei der Prawda oder der alten DDR-Postille mögen ähnliche Zustände geherrscht haben.
Letztens gab bei Phönix eine Gesprächsrunde, an der auch ein Forsa-Mitarbeiter teilnahm. Mehrfach erwähnte er, daß die Piratenpartei in Berlin aus dem Nichts auf 3% explodiert sei. Das wurde dort als geradezu sagenhaftes Phänomen erachtet.
Auch in SH ist diese neue Partei seit geraumer Zeit aktiv und verbucht ebenfalls überdurchschnittliches Interesse wenn nicht gar rasanten Zulauf.
Eine solche Partei jetzt tatsächlich totschweigen zu wollen, beschädigt den Schweiger außerordentlich.
Nicht umsonst ist das "frei und unabhängig" oder war es "frei und überparteilich" oder doch "unabhängig und überparteilich" aus dem Kopf der Zeitung verschwunden. Da steht schon länger nix mehr, soweit ich mich entsinne. Das Abo ist schon lange verworfen.
Wemgehrt der SHZ-Verlag eigentlich? Nach meinem Kenntnisstand irgendwelchen Investoren. Sind das Briefkastenfirmen auf den Caymans? Holdings aus Singapur? Russische Mafia? Konstrukte aus Tochterfirmen der Arbeitgeberverbände? Vattenfall? HSH-Nordbank? Arabische Scheichs? Indische Magnaten? Wer weiß das schon so genau? Wer kann es überhaupt überprüfen? Dieintransparenz, die als sogenannte 'Freiheit der Märkte' auchnochgefeiert wird, greift tief in das Lebender einfachen Leute ein. Öffentlich-rechtliche Printmedien wären möglicherweise ein Ausweg, wobei diie ÖRs von Funk und Fernsehen leider auch bereits ihre Aufgaben bestenfalls schlecht wahrnehmen.

 

MICHAEL 19.09.2009 12:45

SHZ Toilettenpapier

Helmut Andresen von den FREIEN Wählern wird eingeladen (offensichtlich weil es ja interessantes zu berichten gibt) - und dann auf Geheiß der Chefredaktion ausgeladen. Nicht einmal dazu nimmt die SHZ Stellung.
Wenn Geldspenden die politischen Themen der SHZ bestimmt und nicht die Pflicht zur ordentlichen, journalistischen Berichterstattung, können sie auf ihre Printausgaben auch gleich die Überschrift "Toilettenpapier" drucken.

Danke, ich kaufe in Zukunft keine Zeitschrift von der SHZ.

 

HANS ANDERSEN 19.09.2009 12:48

Fast nur Pseudonyme!?

Ich frage mich bei den "vielen" wahrscheinlich linken Meckerern, warum müssen sich fast alle hinter Alias-Namen verstecken? Habt Ihr Angst, dass ihr vom Bezug des von Euch so gering geschätzten shz- Produktes ausgeschlossen werden könntet. Einseitigkeit liegt letztlich auch immer im Auge des Betrachters. Tatsache ist nun mal, das "Freie" Wähler die Größe und das Format einer Sektierergruppe haben. Tatsache ist, dass die Piratenpartei eine Ein-Themen-Partei ist, die keine Lösungen ernsthaft anbietet.
Wir haben doch schon genug Schwierigkeiten mit den etablieren Parteien, müssen wir diese nun mit noch mehr Möchtegern-Politikern bereichern. Nehmen Sie die WiF in Flensburg, vor einem Jahr den Stadtpräsidenten gestellt, der möchte nun gerne auch ganz schnell weitergereicht werden in den Landtag. Erfahrung = O

 

SEBASTIAN GEBHARD 19.09.2009 13:44

Sebastian Gebhard

@Herr Andersen: "Tatsache ist, dass die Piratenpartei eine Ein-Themen-Partei ist, die keine Lösungen ernsthaft anbietet." Das ist kein Tatsache, das ist eine Floskel, die Sie irgendwo aufgeschnappt haben. Jemand der sich das Parteiprogramm einmal ernsthaft zu Gemüte geführt hat erkennt deutlich mehr als ein Thema und durchaus Lösungen.
Tatsache ist vielmehr, dass die Piraten im Internet und unter jungen Leuten einen außerordentlich hohen Zuspruch genießen und das gibt ihnen genug Relevanz in einer objektiven Wahlberichterstattung thematisiert zu werden.
Ich gebe meinen Namen gerne preis, jeder ist eingeladen meine Kontaktdaten zu ergooglen und bei Fragen Kontakt aufzunehmen ;)

 

MALTE PECH 19.09.2009 15:07

Zensur für faule Bürger ?

Wenn ich mir ein Auto kaufen möchte, sehe ich mir Testberichte im Netz an, gehe zu den Autohäusern.

Will ich wählen gehe und kenne mich mit den parteien nicht aus, gehe ich mir eine Zeitung kaufen, ins Netz oder zu Veranstaltungen der Parteien.

Wenn aber z.B. die Freien Wähler keine machen, ja wie soll ich diese kennen lernen.
Ihre Internetseite ist auch ohne Information, ohne Termine etc.

Die Piraten haben mehr Informationen auf ihrer Seite.

Jeder konnte im Netz und in der Zeitung nachlesen, welche Parteien zugelassen wurden. Und dann liegt es doch an mir persönlich, mich zu informieren!!

Und das was ich z. B. über die Freien im Netz finde, zeigt mir schon, dass die unwählbar sind. Wodurch haben die sich bis jetzt ausgezeichnet- durch Rechtsstreit... auf Kommunalebene mit positiver Ortspolitik, nur haben diese nichts mit diesen freien Wählern zu tun!

www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/article//freie-waehler-interner-aerger.html

Also können wir gerne auf Berichte dieser verzichten.

 

FREDRIK LINDEMALM 19.09.2009 15:09

Kein Kommentar

Die Piraten werde ich jetzt erst recht wählen. Interessanter kann die shz die Partei ja kaum machen. Wenn sich da mal nicht jemand bedroht fühlt. Besonders gut gefällt mir die CDU-Wahlwerbung auf der Seite. Manch einem wäre sowas peinlich.

 

PETER BING 19.09.2009 16:08

Werbung

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing - so lautet ein altes deutsches Sprichwort. Und eine zweite Volksweisheit:
"Wer zahlt, schafft an!". Das heißt, der Chef, der das Gehalt überweist, gibt auch die Richtung vor; der Geldgeber bestimmt die Inhalte des Auftrags. Diese Zusammenhänge regen meist niemanden auf; sie werden in der Marktwirtschaft gemeinhin akzeptiert.
Auch ein Chefredakteur hat darauf zu achten, dass sein Verlag überlebt und das kann er nur, wenn Werbe-Einnahmen dies mit garantieren.
Dass in dem Zusammenhang die Berichterstattung so extrem einseitig auf die "großen Parteien" begrenzt wird finde ich weitaus schlimmer, als die Werbebanner.
Sind doch gerade die kleinen Parteien meist nicht in der Lage, sind durch eigene Kraft so bekannt zu machen, wie es die großen mit ihren millionenschweren Werbe-Etats vermögen.
Auch haben nicht längst alle Parteien große Internet-Portale, bzw. deren Klientel verfügt auch heute noch nicht über alle technischen Voraussetzungen zum Internet-Zugang. Gerade ältere Menschen wollen sich die neuen Medien nicht mehr zumuten und verzichten, oder aber sie haben ganz einfach nicht die finanziellen Möglichkeiten zum Kauf von PC und Anmietung von Internet-Zugang.
Gerade diese Menschen sind auf Informationen aus der täglich gelesenen Zeitung angewiesen.
Und hier sehe ich die Gefahr: Wer nichts von den neuen Parteien liest, kann sich keine Meinung zu ihnen bilden und kann ihnen demzufolge nicht seine Stimmen geben.

Ist es das, was Sie erreichen wollen, Herr Richter ???

 

ZENSIERTAKASVEN BÖHLE 19.09.2009 16:15

Hans Andersen

@Hans Andersen
Ich bin sehr wohl bereit auch hier mit meinem Namen für die Piraten einzutreten
Ich gehe mal davon aus, dass sie dieser Herr sind: wif.blogs.shz.de/2009/03/18/vertrauen-unheilbar-erschuttert-hans-andersen-wirft-hin/
Nur weil sie mit ihrer Partei gescheitert sind, brauchen sie das nicht auf andere junge und Klein-Parteien schliessen.
Die Piraten haben moment ein recht kleines Programm. Aber dafür reden wir nur von Dingen von denen wir auch Ahnung haben. Da könnten sich einige Politiker mal eine Scheibe von abschneiden. Und diese Themen werden sich auch mit den vielen neuen Mitgliedern vergrößern. Welche der von der SHZ erwähnten Parteien bekommt 60 neue Mitglieder am Tag?

 

KALANTHES 19.09.2009 16:16

das ist alles?

mehr gibt's zu dem Thema nicht zu sagen?
recht schwach!

 

JAN DIERCKSEN 19.09.2009 17:03

Ein Verhalten das anwidert

Werterr SH:Z Verlag, ihr Verhalten widert an. Ihre Pressemitteilung steckt voller Polemik und Beleidigt die Intelligenz eines jeden Wählers. Ich bezweifle ob Ihre Berichterstattung jemals "überparteilich"sdtattgefunden hat - insbesondere als Her MdB Carstensen den Landtag auflöste. Ihr Verlag bekennt ja nun offen Farbe und kann dann wohl zweifelsohne auch als CDU Hauspost / Propagandamschine bezeichnet werden. Dieer Webauftritt is so vollgeknallt mit CDU Werbung das es mich graust. Ich werde meine Abonnements kündigen und mich einer freieren Berichterstattung zuwenden.

 

TORSTEN 19.09.2009 17:19

@Diercksen Kündigung Abo

Nach mehr als 30 Jahren werde auch ich mein Abo kündigen.

Meine Hoffnungen auf faire und überparteiliche Berichterstattung wird beim sh.z nicht erfüllt werden. Für Parteiwerbung möchte ich nicht auch noch Sponsor sein!





















Ich werde mich jetzt ausschließlich über das Internet informieren.

 

HOCHMUT ONDRESEN 19.09.2009 17:34

Die Freien Wähler Betrügen!!!

Ach ja, Herr Richter, "selbstverständlich kommen diese Kandidaten und Parteien zu Wort, wenn es Berichtenswertes gibt"? Entscheiden Sie, was berichtenswert ist? Ist es ein Parteitag etwa nicht, bei dem eine Bürgerbewegung zur Landtagswahl antritt, die in gut 1.000 kommunalen Wählerlisten fußt? Ist es etwa nicht ein Wahlprogramm gestandener Kommunal- und Kreispolitiker, die sich auf den Weg machen, in die Landespolitik zu gehen? Sind es etwa nicht konkrete Vorschläge einer Bürgerbewegung der politischen Mitte, die das große staatliche Schuldenmachen beenden und nachhaltige Politikvorschläge machen wollen?


Wie oft wollen diese Freien Wähler uns noch belügen????

SIE REDEN ÜBER 1000 WÄHLERGEMEINSCHAFTEN IN SH DIE ANGEBLICH DEM LANDESVERBAND SOWIE DER PARTEI ANGEHÖREN!!

ES SIND GERADE MAL 20 WÄHLERGEMEINSCHAFTEN IN DIESER PARTEI ENTHALTEN DIE KANDIDATEN KOMMEN ÜBERWIEGEND AUS DIESEM TECH LAGER EIN HERR VOHT AUS LÜBECK GEHT NACH REINBECK EINE FAMILIE SCHOOR WIRD GLEICH IN ZWEI WAHLKREISEN AUFGESTELLT LÜGEN SIE UNS BÜRGER BITTE NICHT LÄNGER AN

PIRATEN VERGRÖSSERN SICH SUPER DEN DIESE ERHALTEN EINEN WIRKLICHEN ZULAUF

DIE FREIEN WÄHLER EHER DEN ABLAUF SIEHE www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/article//freie-waehler-interner-aerger.html


BÖHLE. LASSEN SIE SICHB BLOSS NICHT VON DIESEN MÖCHTEGERN POLITIKER NAMENS FREIE WÄHLER EINFANGEN DIE BENUTZEN SIE NUR WIE SIE ES OFT MIT VIELEN ANDEREN GEMACHT HABEN SIE WAREN NUR MITTEL ZUM ZWECK IN WIRKLICHKEIT SIND SIE NUR FEINDE FÜR SIE UND SPÄTER KANONENFUTTER DAMIT DIE PR MELDUNGEN BEKOMMEN

Nur weil sie mit ihrer Partei gescheitert sind, brauchen sie das nicht auf andere junge und Klein-Parteien schliessen.

WO IST DIESER GESCHEITERT DIE WIF IST GESCHEITERT NICHT HERR ANDERSEN

 

PIRAT 3XXX 19.09.2009 17:56

Brissante

Wo gefunden Pressefreiheit..... du nix gut Journalist !!!

 

ANDI HAGENKRÖTTE 19.09.2009 17:59

Sollte dieses der SHZ über die Freien Wähler berichten? Kandidaten ohne politische Erfahrung nicht mal in der Kommune..

Von der Homepage ein kleiner Ausschnitt was Freie Wähler sind... viele Personen die gleich in den Landtag wollen, anstatt erst einmal Kommunalpolitische Erfahrungen zu sammeln. Und die sollen uns im Landtag vertreten?

Fachkompetenz Landtagsfahrer!!! Ja dieser kann so richtig mitreden!!!

Lieber SHZ Dann berichtet doch mal über diese tolle Partei- Die Bürger die diese wählen würden, da diese ihnen erzählen und dabei lügen, sie arbeiten für die über 1000 Wählergemeinschaften werden ihnen dankbar sein.




Wolfgang Manthei, gebürtiger Neumünsteraner und Gründungsmitglied der FWN, ist seit 1973 als kaufmännischer Angestellter in einem Papier verarbeitenden Unternehmen in Neumünster tätig. Manthei ist geschieden und hat drei erwachsene Kinder.

Kommunalpolitisch hat sich der begeisterte Jogger und Rennradfahrer bisher noch nicht betätigt.

Max Otto Plieske (62) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1979 ist er Cheffahrer im Landtag SH,

Erk Gerret Quedens keine politischen Ämter bisher

Alfred Zellfelder
Alter: 57
Familienstand: verheiratet
Kinder: 5
Wohnort: Rendsburg
ausgeübter Beruf: Mitarbeiter des Bundesrechnungshofes war auch er Fahrer ? Hat die Post im Bundesrechnungshof ausgeteilt. wiso keine direkten Angaben- da wohl einfach nur Postbote oder sonst was dort..

Hans-Jürgen Gorba (63) Der gebürtige Elmshorner, der mit Ehefrau Heidemarie im Stadtteil Ruthenberg lebt, ist in leitender Position im Vertrieb eines Importunternehmens tätig. Im vergangenen November gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des FW S-H-Kreisverbandes Freie Wähler Neumünster (FWN), der ihn als Landtagskandidaten vorgeschlagen hatte.

NOCH EINER OHNE POLITISCHE ERFAHRUNGEN

Bettina Eggers
Frau Egger ist 46 Jahre alt. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder.
Ihr Wohnort ist Hohenaspe. Frau Eggers arbeitet als Realschullehrerin und im Kulturhof Itzehoe als Früherziehungslehrkraft.

NOCH EINE OHNE POLITISCHER ERFAHRUNG

 

LONESOME WALKER 19.09.2009 19:13

Und ich dachte, nur wir Bayern...

haben einen politischen Sumpf, den es trockenzulegen gilt.

Naja, wenn ein Zeitungsverlag schon Partei ergreift und nicht mehr objektiv Bericht erstattet, sollte man ihm auch alle Vorzüge entziehen, die normalerweise objektiven Journalisten zustehen (z.B. Presseausweise aberkennen, ...)

 

IDIOCRACYBLOGGER 19.09.2009 19:25

Bezug nehmend auf Ihre Aussage

[...] wurde berücksichtigt, weil diese Partei in den Bundestag und in mehrere Landtage eingezogen ist [...]

Die Piratenpartei ist momentan ebenfalls im Bundestag vertreten. Zwar ist MdB Jörg Tauss momentan aufgrund unbestätigter Anklagepunkte in dr öffentlichen Kritik, dennoch ist er Mitglied des Deutschen Bundetages und gleichzeitig Mitglied der Piratenpartei.

Somit ist Ihre Aussage hinfällig.

 

CORNELIUS THREEPWOOD 19.09.2009 19:54

Ich wäre so gerne Abonennt der Zeitung...

denn dann könnte ich jetzt mein Abo kündigen.

 

IWER 19.09.2009 20:06

Presse..

die presse schaufelt sich immer weiter ihr eigenes grab...

 

ADLER 19.09.2009 20:12

Selber Öffentlichkeit schaffen.

Ich habe heute unser Hochzeitsfest genutz, um über die unzureichende Berichterstattung in Schleswig-Holstein hinzuweisen. Auf Grund der Rückmeldungen gehe ich davon aus, dass einige Abos gekündigt werden. Das Geld zieht immer ...

 

HORST 19.09.2009 20:17

SHZ und Peter Harry

Ich denke schon, dass es einen Zusammenhang zwischen der mangelnden Bereitschaft, über kleine Parteien zu berichten und dem Verdienstorden gibt, den Herr Richter von Peter "Event-Harry" Carstensen verliehen bekommen hat. Eine Hand wäscht hal die andere.

 

HARDY 19.09.2009 20:53

Spielt alles keine Rolle mehr

Zeitungen wie die hier wird es bald nicht mehr geben - die Generation, die sowas zur Information braucht, stirbt aus. Keine Zeitung muss über die Piraten berichten - die Interessierten lesen dann halt woanders. Carstensen/CDU: 31%. Alles gesagt.

 

TORSTEN 19.09.2009 21:12

Lübecker Nachrichten

Lübecker Nachrichten CDU nur noch 31%

www.ln-online.de/artikel/2659829

LN gute Alternative

 

CLAUS HANSEN, NEUMÜNSTER 19.09.2009 21:31

@Stephan Richter Kommentar

Meine Güte,was für eine Meinungsvielfalt zu diesem Thema.Tatsache ist doch,daß der shz einseitig die CDU und die anderen Altparteien in der Berichterstattung bevorzugt.Natürlich hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus.Anstatt nun aber als Verlag einfach Stillschweigen zu üben und bis zur Wahl in gewohnter Manier weiterzumachen, hat sich der Chefredakteur ohne Not zu weit aus dem Fenster gelehnt.Diese Manier damit zu begründen ,daß man nur über die wichtigsten Parteien berichtet mag ja aus Verlagssicht richtig sein, ist es auf Wählersicht aber nicht.Alleine mit dieser Meinungsäußerung hat Herr Richter doch gesagt,daß der shz nur über ausgewählte (von wem?) Themen berichtet und den Leser bevormundet bzw. ihm gefilterte Wahrheiten vorsetzt.Schade Herr Richter.Wir sind auch noch Abonnent des Holst.Courier,aber dessenredaktioneller Inhalt ist doch sehr dürftig, Reklamelastig und nun auch noch nach eigenem Bekunden willkürlich ausgedünnt und wegen des kleinen Sudoku,das meine Frau morgens rätselt,werde ich das Abo auch nicht aufrechterhalten. Ichhabe es als Mitglied der Freien Wähler selber erlebt,daß Leserbriefe in wesentlichen Teilen gekürzt ud so zurechtgestutzt wurden,daß der dem Verlag genehme aber anders gemeinte Sinn herauskam.Seit mehreren Monaten rufe ich zum Wahlboykott durch Ungültigmachen des Wahlzettels auf,denn ,da hat Herr Andersen recht,die Piratenpartei ist zu sehr auf die Meinungsfreiheit des Netzes fixiert und die Freien Wähler S.-H. sind überwiegend durch Egozentriker mit nichts Einendem, als als Selbstversorgermentalität durch Landtagsmandate durchsetzt.Die zu wählen brächte also nichts. Not täte eine Partei,die sich zum Ziel lsetzte eine Verfassungsänderung hin zum Mehrheitswahlrecht à la GB durchzusetzen um endlich diese elende Kompromißverwurstelung von Vorhaben der bundesdeutschen Parteien im HInblick auf kommende Wahlen zu beenden.Wir brauchen nicht mehr diese Weicheier,die auf nächste Wahlen schielend bei jedem Gesetzt die eierlegende Wollmilchsau erfinden wollen, um es allen recht zu machen und keinem weh zu tun.Wir brauchen entschlossene Parteien. Wir brauchen definitiv keinen parteiischen sh-z zur Meinungsbildung.Einer der Vorkommentatoren hatte aber ganz recht als, er meinte,daß die älteren Leute leider die neuen Medien nihct nutzen können um sich objektiv zu informieren.Gerade auf die kommt es dem shz aber wohl an, denn demografisch gesehen sind die Alten ja wohl die starke,wenn nicht stärkste Wählergruppe von heute und von morgen .Es kommt wohl auf den Multiplikatoreffekt jedes einzelnen der Mitkommentatoren an gerade die Älteren weg vom parteiischen shz hin zu neuen Medien zu bekehren.Bis zu diesem Kommentar hatte ich gedacht der shz übt ein bißchen seine Meinungshoheit aus,heute weiß ich,der shz dominiert sie nach seinem Willen und das ist nicht richtig.Also weg mit dem Meinungsmonopol des shz, weg mit den etablierten Parteien,aber nicht hin zu den Piraten udn zu den Freien Wählern und ........ weg mit den Kommentatoren die sich feigerweise hinter irgendwelchen blödsinnigen Pseudonymen verstecken

 

RENE B 19.09.2009 22:10

Und als Werbung lacht über diesem Artikel noch der Harry....

Man wundert sich schon. Wenn in Russland die Medien nicht über kleine Dissidenten berichten dann spricht man von Diktatur, Unterdrückung der Demokratie und Verletzung der Menschenrechte. Wenn in Deutschland Parteien zur Bundestagswahl nicht zugelassn werden, weil eine Unterschrift fehlt oder die Journalie welche unabhängig Berichten soll einfach Partein verschweigt dann sind die in Russland beanstandeten Zustände auch schon vor unser Tür.

 

ARACIS 20.09.2009 01:06

Ein wichtiger Baustein

Dieser Artikel ist ein wichtiger Baustein für den weiter voran schreitenden Niedergang der Print-Medien. Als Bochumer hätte ich, was die Versorgung mit Zeitungen im Abo angeht, auch nur die Auswahl zwischen Pest und Cholera aus den Druckerpressen des WAZ-Konzerns. Dazu noch 5 WDR-Radioprogramme und ein zentral gesteuertes Netzwerk von Lokalsendern mit dem Tiefgang eines Luftkissenboots, was den journalistischen Wert der Berichterstattung angeht. Ich lese also keine Zeitungen mehr, seit dem die Financial Times Deutschland angefangen hat, doch Sportberichte aufzunehmen.

Es ist nur zu verständlich, dass ein an der CDU orientiertes Printmedium ein großes Problem mit der Klientel der Piratenpartei hat. Die werden garantiert keine Abos mehr erwerben und lieber auf unabhängige Medien im Internet zurückgreifen. Und diese Medien werden durch ihre Vielfalt der Möglichkeiten das schaffen, wozu die Parteien von der Verfassung her eigentlich beauftragt sind, nämlich an der Willensbildung der Menschen mitzuwirken.

Zwei Empfehlungen meinerseits: 1. Auf Heise.de kann man sich sehr gut über alle politischen Implikationen des Internets informieren. Dies zeigt, dass ein etabliertes Verlagshaus mit einem sehr guten Onlineauftritt und hervorragenden Journalisten auch erfolgreich ist. 2. kann man mit dem Firefox-Browser und dem Addon Adblock Plus die CDU-Werbung hier sehr erfolgreich ausblenden. Ich musste den Blocker mal kurzzeitig abschalten, um zu wissen, worüber hier geschrieben wird. Nach wenigen Sekunden habe ich es aber nicht mehr ausgehalten... Jetzt kann ich wieder ein wirklich sinnvolles Stoppschild in meiner Buttonleiste sehen.

Bleibt zu hoffen, dass die SHZ noch die Kurve kriegt und nicht ein schaler Beigeschmack über die demokratischen Zustände im Norden bleibt.

 

JÖRG M 20.09.2009 09:14

parteilichkeit

Ihr Beitrag
Die Wahlwerbung, der wandelnden Büffetts sagt doch alles....diese Zeitung is ein Parteischmierblatt geworden. Wir haben sie abbestellt, man glaubt auf einer anderen Veranstaltung gewesen zu sein. Das grinsen wird dem SH - Z jelzin hoffentlich am Wahlabend vergehen.

 

S. ANDRESEN 20.09.2009 10:42

selbstverständlich kommen diese ... Parteien zu Wort, wenn es Berichtenswertes gibt.

Da erreichen mich im tiefsten NRW solche Meldungen aus der Heimat. Und das nicht nur von Menschen aus SL-H sondern Bundesweit. Ich gebe genauso meine Entrüstung zum Ausdruck - aber dafür schämen müssen Sie sich schon alleine.

Berichtenswert ist also nicht, dass die unabhängigen Wählergemeinschaften bei den Kommunalwahlen in 2008 landesweit mehr als die Hälfte aller Mandate erhalten haben.
Wenn Sie mit der Partei, die ich wähle, so umgegangen wären, hätten Sie sich auf einen breiten öffentlichen Medienskandal verlassen können.
Und in diesem Sinne, kann ich nur für die Demokratie hoffen, dass die Wähler und Parteizugehörigen, dieser von Ihrer Verlagsgruppe ausgeschlossenen Partein, genauso handeln werden.
Ganz schwache und äußerst peinliche Leistung für einen Chefredakteur!

 

KLAUS MARTENS 20.09.2009 11:15

Berichte über zur SH-Wahl stehende Prteien in den "KN"

Ihr Beitrag Für mich sind die Kieler Nachrichten (die politisch zu Kaisers Zeiten, danach zur Weimarer Demokratie) stets ihr "Mäntelchen nach dem Wind" hängten (und im darauf folgenden Zeitalter auch ganz laut "Heil Hitler" riefen) seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland stets das "ÜBERPARTEILICHE" CDU-Blatt gewesen.

 

KIM SCHMIDLER 20.09.2009 11:29

S Andresen

S. ANDRESEn = SOHN VON HELMUT ANDRESEN???

Berichtenswert ist also nicht, dass die unabhängigen Wählergemeinschaften bei den Kommunalwahlen in 2008 landesweit mehr als die Hälfte aller Mandate erhalten haben.

Lieber Herr Abndresen- nein ist nicht berichtenswert, da wir keine Kommunalwahl haben, sondern Bundestagswahl bzw Landtagswahl.
Und es stimmt, dass unterschiedliche Wählergemeinschaften diese Mandate geholt haben, aber nicht die Freien Wähler, wie sie gerne behaupten!!

Gerade mal 20 Wählergemeinschaften mit Tendenz von Austritten aus diesem, wegen der wohl "Diktatorischen Strukturen" können sich Partei Freie Wähler nennen.

Und nur weil ich die Grünen wähle, bin ich noch lange kein Umweltschützer bzw. Grüner!

Die Wahl wird es bringen, das zweistellige Ergebnis, was dieser herr tech verlauten lies, wird es nicht geben. dann eher bei den Piraten, da diese den Geist der
Zeit erkannt haben. Aber leider noch ohne politischer Erfahrungen und einem EX SPDLer, der soich gegen Anfeindungen wehrt wegen .... Wobei ich mich hier fragen muss als Mutter, wieso will ausgerechnet dieser nicht diese Internetzensur für diese kranken Menschen? Seine Seiten sichern um weiter machen zu können?

Um mein Kind zu schützen werde ich FDP oder Grün wählen...

 

PETER MEIER 20.09.2009 11:31

Schämt euch

ihr seid ne Schande fuer Deutschland!

 

BENEDIKT RATZINGER 20.09.2009 11:35

muhahaha

@Kim Schmidler: Sie wollen die FDP wählen um ihr Kind zu schützen? Mit Verlaub, aber haben Sie noch alle Tassen im Schrank?

@Thema: die SHZ wird von mir in Zukunft ignoriert werden in der Hoffnung, dass Sie daraus eine Lehre ziehen werden.

 

POLITIK-WEB 20.09.2009 11:43

Realsatire

Warum gibt es die 5%-Hürde im Wahlgesetz der Bundesrepublik Deutschland? Es gibt sie, weil ...
www.politik-web.de/5-prozent-huerde.htm
Falls es der "freien" Presse entgangen sein sollte: Das Volk ist als Souverän an der Regierungsbildung beteiligt und möchte ehrliche Volksvertreter, die nicht von Lobbyisten und Parteien korrumpiert werden.

 

FREIER WÄHLER 20.09.2009 12:58

Sehr interessant

Dann bin ich ja mal gespannt ob Sie diese Stellungnahme auch den Lesern der Printmedien zur verfügung stellen

 

S. ANDRESEN 20.09.2009 13:35

Hallo Frau Schmidler,

eine reine Namensgleichheit macht noch keine Verwandtschaft oder Beziehung. ;-)
Mein oben gewähltes Thema bzgl. der Freien Wähler sollte lediglich als Beispiel dienen, dass jede aufgestellte Partei Beachtung in den Medien finden muss - unabhängig von der eigenen Gesinnung.
Die Wahl wird es bringen, wie wahr! Wenn aber von vorn herein die SHZ durch eine unzureichende Berichterstattung ein ganzen Bundesland in der Hand hat, kann man schon von skandalösem Einwirken sprechen.
Und das zieht eben Kreise! Die SHZ ist sicherlich der Meinung, dass dies wieder nur im Internet diskutiert wird und die alten Stammwähler und Stammleser davon bestimmt nichts mitkriegen, aber lassen Sie sich nicht täuschen! Denn - Gott sei Dank - nutzt mittlerweile auch die Generation 55+ das Internet, um sich zu informieren und auszutauschen!
Freundliche Grüße
Frau S. Andresen

 

KONRAD ADENAUER 20.09.2009 13:37

Unglaublich..

Mir fehlen die Worte und ich dreh mich gerade in meinem Grab um!

 

EDE WOLF 20.09.2009 14:16

Wahlberichterstattung SH:Z

@Stephan Richter
(gelegentlich auch als selbsternannter "Scharfrichter" bekannt)Frage an Radio Eriwan (oder von mir aus auch an R.SH):
Was unterscheidet die Zeitungen des SH:Z vom (ehemaligen) "Neuen Deutschland"?

Antwort:
Im Prinzip ja, aber das "Neue Deutschland" war doch das Zentralorgan von Erich Honnecker... (und nicht von PHC!)

 

KIM SCHMIDLER 20.09.2009 15:11

Eue Heiliigkeit Ratzinger

BENEDIKT RATZINGER 20.09.2009 11:35
muhahaha

@Kim Schmidler: Sie wollen die FDP wählen um ihr Kind zu schützen? Mit Verlaub, aber haben Sie noch alle Tassen im Schrank?

Ja, danke der Nachfrage, benötige somit keine, danke aber für das Angebot.

@Thema: die SHZ wird von mir in Zukunft ignoriert werden in der Hoffnung, dass Sie daraus eine Lehre ziehen werden.

Ich denke, der SHZ wird weiter gelesen, auch wenn hier auf einmal div. Mitmenschen ihre Abos kündigen wollen.
Ich habe keines und sehe mir sehr gerne die Online Ausgabe somit an und werde dieses auch weiterhin machen.
Auch wenn ich bei vielen Dingen eine andere Sichtweise habe, so werde ich mich nicht um Informationen selbst bringen.

Da Piraten bekanntlich sehr gut im Netz unterwegs sind, gehe ich hier bei über 90 % von Vergräzten ( und für mich auch verständlichen) Piraten und Freien Wählern aus.
Wobei wenn ich die Berichte zu den freien Wähler lese, bekomme ich Magenschmerzen.
Bei den Piraten werde ich mir das Wahlprogramm gerne nochmal ansehen. Aber ich denke ihr solltet erst einmal in den Kommunen Arbeiten und Erfahrungen sammeln. Mein Mann mußte auch erst einmal seinen Meister machen, bevor er loslegte. Heute haben wir 4 Lehrlinge die auch erst einmal lernen.

 

TORSTEN 20.09.2009 16:15

Torsten

Wo ist denn plötzlich die Wahlwerbung auf dieser Seite geblieben?

Findet die jetzt wie bisher, nur noch in den Berichten statt???

 

ECKHARD SCHLÜTER 20.09.2009 16:41

Mittelmäßigkeit

Hallo! Heute muß man sich mit mittelmäßigem bis unterirdischem Radio- und Fernsehprogrammen auseinandersetzen, oder sie ignorieren. Warum kann man nicht eine mittelmäßige Zeitung ( die nur noch wegen der lokalen Nachrichten und Traueranzeigen gelesen wird) ignorieren. Ich kann das schon ganz gut, bei den sogenannten etablierten Parteien habe ich sogar ein " sehr gut". Also Folks, immer locker bleiben und langsam versuchen wieder Qualität in die Parteien - und Medienlandschaft zu bringen. Es gelingt nicht immer, aber immer öfter. Schöne Grüße Eckhard Schlüter

 

KANN WAS FREUND 20.09.2009 17:01

Darf ich den Bundestagskandidat Kann Was Dr. FRank Schepke vorstellen

Presseerklärung des partei-freien Direktkandidaten
Dr. Frank Schepke, Löptin
Für den Bundestagswahlkreis 6 Plön/Neumünster

Nach Artikel 38 Grundgesetz „werden die Abgeordneten des deutschen Bundestages in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“.

Dieser Artikel des Grundgesetzes sollte vor allem die Unabhängigkeit der Abgeordneten gewährleisten und sie ständig an ihre Verantwortung dem Volk gegenüber erinnern. Doch was ist tatsächlich daraus geworden?

Seit 60 Jahren haben alle etablierten Parteien in den unterschiedlichsten Koalitionen Regierungsverantwortung übernommen, ohne in letzter Konsequenz dem Wählerwillen Rechnung zu tragen:

Es wurde und wird Krieg geführt, gegen den Willen des Volkes.
Es wurde der Euro eingeführt, gegen den Willen des Volkes.
Es soll eine europäische Verfassung eingeführt werden, ohne das Volk zu fragen.
Es findet Globalisierung statt, die den Menschen Angst macht, gegen den Willen des Volkes.
Arbeit und Einkommen werden Kapitalinteressen untergeordnet, gegen den Willen des Volkes.
Familie und Bildung wird vernachlässigt, gegen den Willen des Volkes.
Ein Währungssystem, ausgerichtet nach kapitalistischen Grundsätzen, fordert eine permanente Verschuldung des Staates, gegen den Willen des Volkes.

Warum sollen wir ihnen (den Parteien) glauben, was sie uns heute versprechen? Sie können ihre erneuten Versprechungen, wie in der Vergangenheit, nicht halten!

Die Verschuldung wird weitergehen mit der Folge einer Inflation und schließlich Abwertung aller Sparvermögen.
Der Krieg in Afghanistan, mit dem wir Korruption und Drogenhandel decken, wird weitergehen. Er ist letzten Endes nicht zu gewinnen!
Das Sterben Kleiner- und Mittelständischer Betriebe geht weiter, mit der Folge erhöhter Arbeitslosigkeit.
Klein- und Mittelbäuerliche Betriebe werden wider besseres Wissen dem „Strukturwandel“ geopfert. (Die Milch bleibt weiterhin billig.)
Die Erpressung unserer Politiker durch Großbanken und Konzerne nimmt immer unverschämtere Formen an. Das Ergebnis sind immer reicher werdende Reiche und immer zahlreicher werdende Arme.
Die Reformwut im Gesundheitswesen wird zusehendst unverständlicher. Auch hier gehen Kapitalinteressen vor Patienteninteressen.

Das alles (und noch viel mehr) ist zukünftig nicht mehr bezahlbar.

Die Konjunkturkrise stellt sich erstmals als Systemkrise heraus. Nur wenn wir sie als solche erkennen, besteht die Möglichkeit, sie in eine Chance zu verwandeln.

Die Lösung ist seit hundert Jahren bekannt. Keine Partei nimmt sie zur Kenntnis, die Presse schweigt sie tot. Die Wissenschaft macht sich zur Hure der Politik und macht sie (die Lösung) lächerlich, dabei kommt sie selbst in ärgste Erklärungsnot und weiß sich nur noch mit Verunglimpfung zu helfen.

Worin besteht sie nun, die Retterin, die Lösung all unserer Probleme?

Es ist die Natürliche Wirtschaftsordnung.

Sie stellt das Geld - und Finanzwesen in den Dienst des Menschen, im Gegensatz zu heute, wo wir ständig zu Dienern des Geldes degradiert werden, durch Befreiung vom Zins und Zinseszins. Vieles wird durch das befreite Geld – inzwischen 420 Milliarden Geldkosten (Zinsen) pro Jahr – möglich, wofür heute kein Geld zu Verfügung steht. Arbeiten, die heute nicht erledigt werden, weil sie nicht rentierlich sind, führen zu Vollbeschäftigung und Dauerkonjunktur ohne Wachstumszwang. Weitere Folgen währen:

Ein stabiles Preisniveau
Sichere Ersparnisse
Bezahlbare Mieten
Sichere Arbeit mit steigendem Realeinkommen
Abbau der Staatsverschuldung
Bezahlbare Krankenkosten, weil die Menschen gesünder sind (ohne Stress)
Befriedung der Menschen im Innern unseres Landes und damit Friedfertigkeit nach außen und damit
Keine Kriege zur Durchsetzung imperialistischer Zielsetzungen!

Alles das und vieles mehr, könnte zur Lösung unsere Probleme beitragen; vor allem aber eine umfassende Steuerreform (Steuerverlagerung), die aus Millionen Steuererklärungen, die eingespart werden könnten, eine einzige Prozentzahl als Aufschlag zum Kaufpreis (Konsumsteuer) neben der Mehrwertsteuer macht und damit zu erheblichem Abbau von Bürokratie beitragen würde.

Nur partei- freie Kandidaten können sich diesen Zielen verschreiben, sie haben das Wissen und können im Sinne des § 38 Grundgesetz (s.o.) für die Menschen handeln.

Ich bin ihr Kandidat im Wahlkreis 6 Plön/Neumünster und verspreche ihnen, im Sinne dieser Erklärung, mein Mandat auszuüben.




Dr. Frank Schepke
KannWas Löptin, den 18.09.2009

 

HANS ANDERSEN, VOR DEM RÜCKTRITT LANDESVORSTANDSMITGLIED DER FW 20.09.2009 19:06

@Dr. Frank Schepke, Löptin

Lesen Sie sich den vorstehenden Katalog des Alles-Versprechers genau durch, und Sie wissen warum: niemals tech-partei sogenannte Freie Wähler.
Wer über Familienpoltik, über Gerechtigkeit spricht und dann am Ende seines Pamphletes schreib, dass er die direkten auf die indirekten Steuern verlagern will, der schadet den unteren und mittleren Einkommensbeziehern, der schadet aber insbesondere den Familien, die den Konsum nicht umgehen können, und der größte Teil des Haushaltseinkommen geht in den Konsum.
Kandidaten dieses Kalibers gibt es eigentlich genug, zuviel. Diese sogenannten "Freien" Wähler wollen den Wähler mit Etikettenschwindel einfangen. Sie vertreten nicht DIE Freien Wähler, sondern nur eine kleine Gruppe, die sich dazu offensichtllich noch für "elitär" hält.
Wähler haltet diese Gruppe klein, sonst bekommen die noch Wahlkampfkostener- stattung, dass könnte auch eines der Hauptziele sein, so mein Eindruck.

 

GOTTFRIED 20.09.2009 22:16

Ganz großes Komödienkino

Liebe Leser,

es gibt soo viele Parteien bei der Wahl. Die wollen wir nun wirklich nicht alle vorstellen und können daher ausschließlich solche Parteien als erwähnenswert ansehen, die schon als Fraktionsblock im Landtag oder Bundestag vertreten sind. Daher informieren wir Euch nur über die. Alles andere würde euch nur verwirren und sprengt den Rahmen, vor allem den eures beschränkten Verstandes. Politik ist schwer genug. Wir machen sie euch leichter.

Und wenn doch einmal ein Kandidat der nicht nennenswerten Parteien zum szh-Interview eingeladen wird: Fehler kommen vor. Auch wir sind nicht fehlerfrei. Wir korrigieren diesen Fehler dann und schicken den Mann wieder nach Hause.

Aber selbstverständlich kommen auch diese Kandidaten und Parteien zu Wort, wenn es Berichtenswertes gibt. Allerdings: was sollte das schon sein?

Rephan Stichter
Refchedakteur

 

ULI SCHNULLI 20.09.2009 22:38

CDU-Mitgliedschaft

Sehr geehrter Herr Richter,
falls Sie nicht sowie so schon Mitglied bei der CDU sind, so sollten Sie es werden.....konsequenter Weise


 

Leserkommentare

 


 

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    Alkoholverbot

    SPD und CDU planen in Hamburg ein Alkoholverbot am Hauptbahnhof und anderen Brennpunkten. Ist der Antrag berechtigt?

      Auf jeden Fall. Betrunkene verbreiten in der Tat ein Klima der Unsicherheit.
      Ein lokales Alkoholverbot bringt wenig. Dann wird halt an anderen Orten getrunken.
      Dazu habe ich keine Meinung. Es gibt wirklich wichtigere Probleme in Hamburg.


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