THW Kiel
Manager Schwenker weist Bestechungsvorwürfe von sich
Das bestätigte Manfred Werner, Aufsichtsratsvorsitzender der Handball- Bundesliga (HBL), am Montag. "Der Vorwurf lautet: Der THW soll seit 2000 internationale Spiele beeinflusst haben", sagte Werner. Es gehe nicht um nationale Begegnungen. Das Champions-League-Finale 2007 gegen die SG Flensburg- Handewitt sei dabei die herausragende Partie. Die Vorwürfe wurden von HBL-Aufsichtsratsmitglied Dieter Matheis, zugleich Beiratsvorsitzender bei den Rhein-Neckar Löwen, in einem Brief an THW-Manager Schwenker erhoben.
Schwenker weist die Bestechungsvorwürfe von sich
Fast 24 Stunden nach Bekanntwerden der Manipulationsvorwürfe an Handball-Rekordmeister THW Kiel hat sich erstmals dessen Manager Uwe Schwenker zu den Anschuldigungen geäußert. "Der THW Kiel weist die Vorwürfe entschieden von sich", sagte Schwenker. "Eine Stellungnahme können wir momentan nicht abgeben, weil uns die Vorwürfe im Detail gar nicht bekannt sind."
Weiterhin wird vermeldet, dass es bei der Staatsanwaltschaft in Berlin bislang im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen gegen den THW Kiel kein Aktenzeichen gibt. "Im Moment liegt keine Anzeige vor. Ich kann aber nicht ausschließen, dass sie noch im Geschäftsgang ist", sagte Simone Herbeth, Pressesprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft, am Montag. Zuvor hatte es geheißen, dass im Zusammenhang mit einer möglichen Manipulation des Final-Rückspiels in der Champions League 2007 zwischen Kiel und der SG Flensburg-Handewitt eine Selbstanzeige in Berlin vorliegen soll. Nach Auskunft des Handball-Ligaverbandes HBL hat auch die Staatsanwaltschaft in Kiel "keinen Vorgang" dazu.
Leserkommentare
Ich finde durchaus nachvollziehbar, dass das aus Mannheim kommen MUSS, wenn es denn stimmt. Die Löwen hätten mit Noka auch internationale Titel gewinnen wollen. Und wenn da im Gespräch dann mal so ein Satz fällt wie "Kein Problem, mit xxx Euro kriegt man die Schiris auf unsere Seite. Haben wir schon so oft gemacht" - dann ist es schon die Sache eines Aufsichtsratsmitglieds, dem nachzugehen. Dass er es nach der Entscheidung gegen Noka nicht gleich öffentlich, sondern mit einem Brief an Schwenker macht, ist eigentlich sogar löblich.
Ich glaube auch, dass der Spielverlauf des Finals 2007 völlig unerheblich ist. Es hat ja niemand gesagt, die Schiris hätten definitiv manipulierend eingegriffen. Sie sollen nur bestochen gewesen sein, um es im Zweifel zu tun. Da hätte ja schon gereicht, im letzten Angriff der SG bei 28:27 ein Stürmerfoul/Schrittfehler/Übertreten zu pfeifen. Knapp und regulär war auch bei Hoyzer weniger auffällig. Da wurde dann auch mal erst in der 45. Minute (und nicht in der 3.) der Elfmeter gepfiffen, um die gewettete Halbzeitführung zu sichern.
Ihr Beitrag
Ich finde es nicht nur bedauerlich, dass Manipulationsvorwürfe unbewiesen in die Öffentlichkeit getragen werden, sondern auch die möglicherweise nachteiligen Folgen für den gerade boomenen Handballsport. Wer immer diesen Pfeil in Richtung Kiel geschossen hat, sollte sich überlegen, was er damit anrichtet. Sollten die erhobenen Vorwürfe allerdings berechtigt sein, so müssen die Verantwortlichen "Täter" mit aller Härte bestraft werden. Um Missverständen vorzubeugen; ich bin kein THW-Anhänger, sondern Fan von Flensburg/Handewiit, dem eventuell Geschädigten.
Der Ball ist im Spiel, mal schauen in welches Tor er geht?
Einer muss ja den Ball ins Rollen gebracht haben und er muss dazu auch stehen.
Leider ist oft an den Gerüchten was dran und keiner möchte es war haben.
Vor über 10 Jahren hat toni Schumacher ( Torwart ) ein Buch geschrieben über Doping bei Fußball und alle Vereine haben es Abtestritten...
Hat denn das Flensburger Tageblatt diese Skandalmeldung ohne erstklassige Recherchen nur so einfach in die Welt gesetzt ? Kaum zu glauben, das ein Redakteur Freigabe für die Veröffentlichung eines solchen Vorwurfes bekommt, wenn da nichts dran war ! Oder haben irgendwelche externen Leute den THW und seinen Ex-Trainer nur mit Dreck bewerfen wollen oder dem Ex-Trainer seinen neuen Job madig machen wollen. Viele Fragen, auf die es noch nicht ausreichend eindeutige Antworten gibt. Wenn hier ein Redakteur schlampig gearbeitet hat, verlangt es Konsequenzen. Stimmen jedoch die Verdächtigungen, dann wollen alle schnellstens die Wahrheit auf den Tisch bekommen. Jetzt hat auch das Flensburger Tageblatt mal etwas mehr zu tun, als nur den Verdacht zu erhalten - wir wollen Taten sehen und die Wahrheit erfahren.
Die Herren Schiedsrichter standen schon mal unter Verdacht und schon häufig in der Kritik. Aber wenn Herr Schwenker alle Vorwürfe bestreitet, dann kann ja nichts dran sein!!!! Schlaf weiter Handball-Deutschland.
Ich muss schon sagen, diese ganze Sache ist schon sehr, sehr mysteriös und fängt allmählich an, richtig albern zu werden.
Erst gibt es Bestechungsvorwürfe gegen den THW, die irgendwie von niemandem wirklich kommen. Trotzdem sieht man sich gezwungen, mal schnell eine Sondersitzung einzuberufen und denn netten Herrn Schwenker zu befragen. Der streitet dann natürlich alles ab und damit ist die Sache dann wieder erledigt...
Hätten sie tatsächlich was damit zu tun, hätte er das ja bestimmt auch sofort zugegeben.
Stell' mir gerade vor, wie zukünftig Verhöre bei der Polizei wohl aussehen werden. Die sind ja dann alle nach 3 Minuten beendet ;-) Man muss halt nur die Wahrheit sagen und/oder Dinge abstreiten, dann ist das Thema sofort durch! Wie das unsere Polizisten entlasten wird! Ist ja super!
Danke für diese spannende und unterhaltsame Story, von wem auch immer sie letztendlich ausgegangen sein mag!
Es ist schon erstaunlich, wie der sh:z mit den Gerüchten um den THW umgeht.
Das hat nichts mehr mit einer unabhängigen und seriösen Tageszeitung zu tun!
Es werden Gerüchte (Intrigen??) breitgetreten ohne das Beweise vorliegen und die
Gerüchtestreuer (Herr Matheis Aufsichtsrat der Rhein-Neckar-Löwen, sowie Herr Werner (Gesellschafter der SG Flensburg Handewitt) verstecken sich hinter ihren Funktionen in der HBL. Der verantwortliche Redakteur der sh:z (Herr Muhl) ,dessen Verstrickungen zur SG Flensburg-Handewitt hinreichend bekannt sind, kann offentsichtlich schalten und walten, wie er will.
Danke, es reicht! Diese Zeitung werde ich nicht mehr kaufen!
Es ist eine ganz klare, eindeutige Handschrift erkennbar.
Ein ehemaliger Manager der SG Flensburg-Handewitt, der jetzt die SAP-Retorten-Kätzchen mit seiner Inkompetenz schockiert, auf der einen Seite.
Ein anderer ehemaliger Manager der SG Flensburg-Handewitt, der jetzt im Aufsichtsrat der HBL das Bild der Handballbundesliga in der Öffentlichkeit in nicht unerheblichem Umfang mitgestaltet hat (ich sage nur: blamable Lücken im Lizensierungssystem!) und wilde, unbewiesene Spekulationen über Interna der ehemaligen SG Kronau-Östringen in die Mikrofone der Pressevertreter posaunt, auf der anderen Seite.
Und das Flensburger Tageblatt (welches zu beiden Protagonisten offensichtlich noch gute Kontakte hegt) bekommt als erste Zeitung Wind von dieser Luftnummer und greift sie dankbar auf.
Inszeniert wird dieser ganze Quark dann von einem ehemaligen SAP-Vorstand, der jetzt im Beirat der Mannheimer Stubentiger sitzt und einen Brief an Herrn Schwenker schreibt, um die Klärung einiger offener Fragen zu unbestätigten Gerüchten bittet und mit der abendlichen Erklärung des Kieler Managers zumindest nach außen zufrieden ist ("Ich gehe davon aus, daß Uwe Schwenker die Wahrheit gesagt hat").
Wenn es dem Herrn Matheis tatsächlich nur um die Sache, also um die Klärung dieser Fragen ging, hätte ein Telefongespräch genügt.
Aber nein, die Löwen wählen den Weg über die Öffentlichkeit, machen sich hier nur allzu deutlich erkennbar die Kontakte des bekennenden THW-Hassers und Nichtkönners Storm zu eigen und kippen erst mal wahllos Gülle aus.
In ihrem kurzsichtigen Ziel, den THW möglichst schnell und möglichst schmerzhaft von der Spitze zu schießen, sind Storm in seinem blindem Haß und die Pfeffersäcke im Hintergrund der SAP-Retorte weit übers Ziel hinaus geschossen: sie haben der gesamten Sportart nachhaltigen Schaden zugefügt!
Die wichtigste Frage ist übrigens noch gar nicht geklärt: Was hat die HBL eigentlich mit internationalen Spielen zu tun? Weswegen wird hier ein Gremium aktiv, das nicht einmal imstande ist, seinen eigenen Stall sauber zu halten?
Und die Fans der SG Flensburg-Handewitt wären bei aller verständlicher und zur Zeit sicher freudig aufkeimender Schadenfreude gut beraten, den Vorgang mit der gebotenen Sachlichkeit zu betrachten. Und das kann nur heißen: Habt ein wachsames Auge auf die Aktivitäten des Herrn Storm (Ihr könntet durchaus als nächste Opfer in seinem Zielfernrohr erscheinen!) und das, was er dem Handballsport in diesem Land scheinbar ungestraft antun darf!
Kieler und Flensburger sollten, was das Thema SAP-Kätzchen angeht, ausnahmsweise einmal eng zusammenstehen:
Macht sie alle, schießt sie aus der Halle!
Glaube und Unglaube liegen manchmal sehr nahe bei einander.
Aus ihrem Kommentar, lieber Boyer, kann man entnehmenn das sie eingefleischter THW - Fan sind. Aber bei einer freien Berichterstattung, die wir Gott sei Dank (Unglaube) noch haben , dürften alle Interessierten schon noch das Anrecht haben über alle Ungereimtheiten zeitnah informiert zu werden. Ich jedenfalls bedanke mich bei Herrn Muhl über diese exklusive Berichterstattung.
Den Ungläubigen wird es hoffentlich die Augen öffnen.
Wir wollen sauberen Handballsport.
Meistens ist bei solchen Informationen immer ein Stückchen Wahrheit dabei.
Sportlich war die SG, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, dem THW somit doch wieder ein Stückchen voraus.
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Ist schon erstaunlich, dass ein HBL-Aufsichtsratsmitglied ohne jeglichen Beweis sowas schon mal auf Verdacht in die Welt setzt. Dass er ein Kronau-Östringer ist, mag da ja wohl nur Zufall sein.........Ich frag` mal bei der Staatsanwaltschaft in Simbabwe nach, ob da was eingegangen ist!