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Klixbüll
Schweinetransporter umgekippt - 97 Tiere tot
Großeinsatz am Montagmorgen in Klixbüll: Auf dem Privatweg zwischen einem landwirtschaftlichem Anwesen und dem zugehörigen Schweinestall ist gegen 7.10 Uhr ein Schweinetransporter umgekippt. Fahrer und Beifahrer wurden leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, rund die Hälfte der Tiere kam bei dem Unfall ums Leben.
Mit einem Trennschleifer und einer Rettungssäge mussten die Feuerwehren aus Klixbüll und Leck das Dach des umgestürzten Aufliegers öffnen, um an die eingeschlossenen Schweine zu gelangen und diese zu befreien. Parallel dazu wurde auch die Heckklappe geöffnet und ein großer Teil der Schweine über diese Öffnung ins Freie getrieben. 97 der Tiere überlebten den Unfall jedoch nicht. Einige der Schwerverletzten Tiere mussten vor Ort durch zwei ebenfalls alarmierte Tierärzte eingeschläfert werden.
Beide Insassen waren zunächst in der Zugmaschine gefangen
Der Unfall war nach ersten Erkenntnissen eine Zeit lang unentdeckt geblieben. Nach Angaben der Feuerwehr hatte der Fahrer des Schweinetransporters am frühen Morgen die 182 Tiere auf dem Bauernhof eingeladen und war dann in Richtung des landwirtschaftlichen Anwesens gefahren, um auf die B199 zu gelangen.
Dabei stürzte der voll beladene Lastwagen aus noch ungeklärter Ursache auf die Seite. Die beiden Insassen waren zunächst in der Zugmaschine gefangen, da sich die Türen nicht öffnen ließen. Der Landwirt und sein Sohn räumten nach der Abfahrt des Schweinetransporters zunächst den Stall auf, bevor sie rund eine halbe Stunde später auch wieder in Richtung ihres Wohnhauses fuhren und den auf der Seite liegenden Schweinetransporter entdeckten. Sie wählten sofort den Notruf, der bei der Rettungsleitstelle in Harrislee auflief. Von dort wurden Polizei, Rettungswagen und Feuerwehr alarmiert.
"Auf Privatwegen ist das wirklich ungewöhnlich"
Die Feuerwehr konnte die Insassen dann ohne technisches Gerät aus der Zugmaschine befreien. Beide kamen leicht verletzt ins Krankenhaus.
Bei den Bergungsarbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht am Bein. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt.
"Auf Bundes oder Landesstraßen haben wir solche Unfälle ja öfter mal, aber auf Privatwegen ist das wirklich ungewöhnlich", berichtet Tobias Kaim von der Lecker Wehr, die die technische Rettung der Tiere übernahm. Ob die Straßenglätte bei dem Unfall auf dem mit Betonplatten ausgelegten Weg eine Rolle gespielt hat, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Leserkommentare
Da die Schweine anscheinend auf dem Weg zum Schlachthof waren, sind sie jetzt wohl alle tot.
Bedauerlich nur, dass sie an ihrem letzten Tag noch die Qualen durch den Unfall erleiden mussten.
Der Verbraucher entscheidet. Wie wärs mit einer Ernährungsumstellung. Wenig Fleisch, viel Obst, Gemüse, Getreide usw.. Ich habe mich auch dazu entschlossen meine Ernährung umzustellen, da ich diese Massentransporte und Tierhaltung in dieser Welt sowie der Umgang mit den Tieren nicht mehr akzeptieren konnte. Ich ernähre mich sehr vielseitig mit viel Gemüse und Obst. Hinzu kommt Tofu oder auch mal Fisch aus nachhaltiger Fischerei (gibt es sogar bei Aldi u. co.) sowie Eier und Milch (aus kontrolliert ökologischer Erzeugung - auch bei Aldi u. Co. zu bekommen) und ganz selten mal Bio-Fleisch (soll eben etwas besonderes sein), so wie es früher bei meinen Großeltern auch war. Da gab es, wenn überhaupt nur am Sonntag Fleisch. Dafür aber öfter Pellkartoffeln mit Quark (ist übrigens alles drin was der Körper braucht). Würden wir Verbraucher so entscheiden, dann würden auch solche Transporte kräftig zurückgehen. Und das Argument was ich viel zu hören bekomme, dass man sich Bio-Milch und Bio-Quark und hin und wieder mal Bio-Fleisch nicht leisten könnte zählt bei mir nicht. Denn das stimmt nicht. Ich führe ganz bewußt ein Haushaltsbuch und kalkuliere. Und im Endeffekt spare ich sogar noch deutlich. Bio-Gemüse z.B. kann ich mir nicht leisten, dafür achte ich aber möglichst auf deutsche Produkte. Ich verzichte darauf Kaffee und im Restaturant oder an der Straßenecke essen zu gehen. Wenn ich Kaffee und Essen selber mitnehme (z.B. d. Brötchen selber schmiere) bekomme ich dafür die fünf- bis achtfache Menge. Mit dieser Erspranis kann ich mir sogar einen ganzen Monat Bio-Milch leisten. Und davon abgesehen, wofür geben Menschen ihr Geld aus. Große Autos, tolle Felgen, Zigartten usw. usw. und dann können sich diese Menschen kein Bio-Fleisch leisten!? Etwas lächerlich. Es kann ja nicht alles perfekt sein, aber mit ein bißchen Denken kann man schon vieles erreichen.
@ C.BORISCH Kommentar ohne Sinn und Verstand - können wir gerne darauf verzichten
Na klar ist weniger Fleisch essen gesünder.
An alle Hartcore Fleischesser Hasser: wenn wir alle Vegetarier werden, dann gibt es bald keine Schweine mehr! Wozu? Sie leben, um gegessen zu werden.
schon mal intelligente pflanzenfresser gesehen?
die meisten pflanzenfresser sind dumm, "träumend und das maul bewegend, schaun sie dämlich in die gegend."
fleischfresser dagegen benutzen ihre intelligenz um pflanzenfresser (ihre beute) zu jagen.
schweine sind allesfresser, sind auch nicht ganz dumm.
nur C.BORISCH scheint ein reiner pflanzenfresser zu sein.
mahlzeit
Lieber LARS: Ohne Sinn und Verstand scheint eher Ihr Kommentar. Ich denke nicht, dass ich mich beweisen muss und Ihnen gegenüber Rechenschaft ablegen muss. Aber eins weiß ich, dumm bin ich nicht. Ihr Kommentar ist aber das Naivste was ich bisher gelesen habe. Und wenn, lesen Sie den Kommentar mal RICHTIG, wenn Sie ihn schon kommentieren. Aber einen Vorwurf mag ich Ihnen auch nicht machen, da ich dennoch Verständnis für Ihre Naivität habe. Informieren Sie sich erst einmal. Auch Sie, lieber Achin!!!
Ich kann ja die Verpflichtung/ den Willen des shz verstehen, über Unfälle, Katastrophen und sonstige Unglücke zu berichten.
Die Frage ist nur, wie man dies tut! Denn ich war ehrlich gesagt ziemlich schockiert darüber, in der Zeitung einen Hinweis auf das Unfallvideo zu finden!
In was für einer Zeit leben wir eigentlich, wenn wir uns das Leid der Fahrer und der Tiere, über das wir ja schon genug lesen konnten und auch im Schleswig-Holstein-Magazin sehen konnten, nochmals online "reinziehen" können. Folgt irgendwann vielleicht noch eine Geruchsübertragung vom Unfallort und die Versendung von originalem Unfallblut? Ich hoffe nicht, denn irgenwo MUSS die Berichterstattung GRENZEN haben! Diese hat der shz in diesem Fall für mich überschritten!
Darum hoffe ich in den Zeitungen des shz nie wieder einen Verweis auf Unfallvideos zu finden, denn es gibt in unserem Land auch so genug Gaffer und Voyeure. So etwas ist keine Nachricht mehr, sondern ein Ergötzen am Leid anderer!!!
ich habe weder ihren kommentar gelesen, noch kommentiert.
also viechen sie mich hier nicht grundlos an. essen sie lieber nen salat.
Mein Kommentar ist kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht. Sehr geehrter Lars, wen meinen Sie mit "wir"?
Und der Herr Achim fängt schon in seinem Kommentar an mich an, Vermutungen über mein Eßverhalten anzustellen! Lesen Sie beide lieber mal den Artikel, wo selber die Bergungsleute sich fragen, wie es auf einem Feldweg ohne Verkehr, ohne Streß wegen anderer Verkehrsteilnehmer sein kann, das sich so ein LKW bei laaangsamer Fahrt "auf die Seite neigen" kann? Ein Verantwortungsgefühl des Fahrers gegenüber den Tieren hat es da, kann es da gar nicht gegeben haben!
wenn ein so schweres fahrzeug von einem so kleinen feldweg abkommt, kann er einsacken und dann sogar umkippen. dazu braucht er nicht zu "rasen" es reicht schon aus da falsch zu stehen.
manchmal macht man eben fehler. ist nicht einfach mit so einem geschoss auf schmalen wegen. und das nur weil leute satt werden wollen.
wenn man dann so einen scheiß von C.BORISCH ließt,(schreibt er , dass er den beiden menschen den tod gewüscht hätte ?) bekommt man kotzgefühle.
ich kann nur sagen das ich den fahrern gute besserung wünsche.
und solchen gehässigen sprücheklopfern wie C.BORISCH alles schlechte.
Wünsch Du nur! Für Sprüche und Beleidigungen bist Du anscheinend zuständig!!!
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und leider waren die zweibeinigen da vorne im Führerhaus nicht darunter. Hoffentlich dürfen die nie wieder einen Tiertransport fahren.