TOP-THEMA

 

Kaltenkirchen

Großfeuer zerstört Schützenvereinshaus

18. Mai 2009 | 09:01 Uhr | Von Peter Wüst

Der Großbrand beim Kaltenkirchener Schützenverein. Fotos: Wüst

Bild 1 von 5
Explosionsgefahr bei Löscharbeiten in Kaltenkirchen. Dort war in der Nacht das Gebäude eines Schützenvereins in Brand geraten - die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dach des großen Gebäudes und  dichter dunkler Rauch zog über die Brandstelle hinweg, der auch noch  kilometerweit zu sehen war. Ein Großfeuer hat in der Nacht den  Schützenverein Kaltenkirchen komplett zerstört. "Vorrangig haben wir  das Munitionslager geschützt, es ist uns gelungen", sagte  Feuerwehreinsatzleiter Thomas Schwedas sichtlich erleichtert am  Brandort. Das große Gebäude und der Schießstand wurden jedoch durch  die Flammen komplett zerstört.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen geht die Kripo davon aus, dass das Feuer aller Wahrscheinlichkeit nach durch Brandstiftung entstanden ist.

Der Brand ist demnach im Eingangsbereich des Schützenhauses ausgebrochen, woraufhin sich die Flammen ausgebreitet haben. Mehr kann derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen hier zu nicht gesagt werden. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden wird durch die Kriminalpolizei auf einen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt.

Morgen wird eine erneute kriminaltechnische Untersuchung des Brandortes mit Spezialisten der Spurensicherung der Bezirkskriminalinspektion Kiel stattfinden. Aller Voraussicht nach werden auch Brandmittelspürhunde eingesetzt.

 


 

Leserkommentare

 
MANFRED 19.05.2009 12:41
Zentrale Lagerung von Waffen und Munition in Schützenheimen

Ihr BeitragDiese bedauerliche Zerstörung einer überregionalen Schießsportstätte zeigt uns, welcher
Wahnsinn gegeben gewesen wäre, wenn die Mitglieder des Schützenvereines Kaltenkirchen
ihre Waffen und Munition dort gelagert gehabt hätte. Dies fordern seit Winnenden einige
politische Wirrköpfe.

Unschätzbare Werte an Waffen wären vernichtet worden, mit der Frage wer Ersatz leisten
würde. Die Munition aus dem Vereinsbesitz stellte für die Feuerwehr schon eine Gefahr dar.
Wenn die Munition der Vereinmitglieder dort gelagert gewesen wäre, hätte die Feuerwehr wegen der Masse keine Brandbekämpfung durchführen können.

Interessant wird nur, ob die Polizei als Täter der vermuteten Brandstiftung die oben erwähnten
Wirrköpfe überführen wird.

MARCEL 19.05.2009 23:44
Kommentar zu Manfred

Hallo Manfred,
was für ein schwachsinns Kommentar, scheiß doch auf die Zerstörten Waffen, die wären versichert gewesen, die Menschen die durch irgendwelche Amokläufe getötet werden kann man nicht so einfach von iregndwelchen Versicherungen ersetzten lassen.
Da sieht man doch mal wieder wie kaputt einige Waffenbesitzer sind!!
Sorry, aber geht mal echt gar nicht...

WOLFGANG L. (DK) 20.05.2009 20:11
Ist "sicher" sicher? Und wer (be-)zahlt?

He, ist DAS Euer Diskussions-Niveau (Wirrköpfe, Schwachsinn und Scheiß)? Mein Kommentar: Bei eventueller Brandstiftung könnte man nach Motiven fragen und herausfinden wie einer Wiederholung vorgebeugt werden kann. Und Amokläufe werden wir leider nie ganz ausschließen können; auch ohne Schusswaffen. Und kaputt sind bestimmt nicht nur „einige Waffenbesitzer“!



Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden

Warum muss ich mich anmelden/registrieren?

shz.de distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.

Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!


 

Grönemeyer in Rendsburg
Alle Informationen >

Top Ten Models 2012
Zur Bewerbung >

 

Beilagen der Woche

 

    Frage des Tages

     

    Winterwochenende

    Wie verbringen Sie Ihr Wochenende mit Sonne, Eis und Schnee?

      Ich freue mich über den Schnee und gehe Rodeln oder leiste mir eine Schneeballschlacht.
      Ich genieße die schöne Natur mit Spaziergängen oder mache Eis-Fotos.
      Der Schnee nervt. Ich muss aber raus und schippen.
      Ich verkrieche mich drinnen und warte, bis es taut.


    Bitte tragen Sie den Sicherheitscode in das Feld ein.
    Captcha-Code



     

    LESERUMFRAGE

    Mitmachen und gewinnen!
    Ihre Meinung ist uns wichtig: Nehmen Sie sich kurz Zeit und sagen Sie uns, wie Sie shz.de finden. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Amazon-Gutscheine. mehr >>

     

    Nachrichtenticker

     

    Meistgelesene Artikel

     


     

    SHZ.DE MOBIL

    Auch unterwegs bestens informiert!

    Mit der iPhone-App und dem Mobilportal von shz.de haben Sie die neuesten Nachrichten aus Schleswig-Holstein immer zur Hand.

    Weitere Informationen...

     


     
    HÄUFIG GELESEN

    Sprayer "OZ" kommt mit Geldstrafe davon

    Hamburgs bekanntester Sprayer "OZ" muss nicht wieder hinter Gitter. Im Berufungsprozess hatte die St ...mehr

     
     

    Weitere Online-Angebote des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags:

    Nordclick | Schweriner Volkszeitung | Norddeutsche Neueste Nachrichten | Der Prignitzer | Pinneberger Tageblatt | Quickborner Tageblatt | Schenefelder Tageblatt | Wedel-Schulauer Tageblatt | Barmstedter Zeitung | Handballwoche | Nord Sport | Sportmikrofon | Lokalschnack | Ge-Zeiten | Unter Nachbarn | Flensburg City | Schleswig-Holstein am Sonntag | Die Wochenschau | HALLO Wochenblätter | Förde Express | Hallo Sylt | Umschau | shp Schleswig-Holstein Presse | NordBrief


    VERLAG | MEDIADATEN | KONTAKT | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ